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WEPS.AG-NEWSDESK – Alle Community-Nachrichten in einem Stream – und mehr …

Wer wenig Zeit hat, der wäre sicher froh, wenn er die vielen Nachrichten aus den unterschiedlichen Sozialen Netzwerken wie Facebook, LinkedIN und Twitter in einem Stream zusammen hätte. Könnte er aus dieser Anwendung auch noch auf die einzelnen Nachrichten in die diversen Netzwerke antworten, dürfte sein Nutzen noch einmal erhöht werden. Oder sehen Sie das anders?

„We have Facebook, Twitter and now there is Google Plus. How on earth are you going to manage all these social sites, parallely?“, heißt es in einem Google-Artikel.
Das war die Ausgangsbasis für meine Überlegungen, wie man den Workflow verbessern, die Übersicht optimieren und die Nachrichten schneller bearbeiten kann.

Daraus haben wir eine neue Anwendung entwickelt, die zunächst ein facebook-ähnliche Optik darstellt und in deren Zentrum der Nachrichten-Stream zusammen läuft. Wir haben das „Produkt“

WEPS.AG –  NEWSDESK

benannt – abgeleitet vom redaktionellen Newsdesk, an dem auch die unterschiedlichen Nachrichten in einer Redaktion zusammen laufen, dort gesichtet, ausgewählt und in die eigene Print-Ausgabe ausgegeben, kommentiert oder analysiert wird.

Die User registrieren sich auf der Landingpage und stellen einige Kurz-Infos zu sich plus Foto ein – momentan unkompliziert gehalten, später wird das weiter ausgebaut werden.

Untereinander können Kontakte – also keine ‚Fans‘ oder ‚Freunde‘, sondern im vorwiegend business-orientierten Newsdesk werden es ‚Kontakte‚ sein – gemacht werden, sich untereinander empfohlen und Nachrichten gesandt werden.
Die Kommentar-Funktion von Nachrichten ist im Team ausführlich besprochen worden. Insbesondere eine „Like“- oder „gefällt mir“-Button war dann doch nicht so überzeugend, so dass wir uns zunächst für ein „empfehlenswert“ entschieden haben. Basierend auf der wachsenden Bedeutung von „Empfehlungs-Marketing“ war uns der Begriff passend. Aber: Wir haben uns auch für „nicht empfehlenswert“ als negativem Ausdruck einer Bewertung einer Nachricht entschieden und wollen dieses Thema in der ersten Online-Phase erst einmal testen.

Im Laufe der Entwicklung ist auch noch der Gedanke aufgekommen, an dieser Stelle eine Auswahl-Box zur Verfügung zu stellen, um die unterschiedlichen Nachrichten vom User intelligenter bewerten zu lassen – etwa nach dem Muster:

– empfehlenswert
– gefällt mir
– unterstütze ich
– weitersagen
– super  und
– interessant

mit den entsprechenden negativen Bedeutungen als Gegengewicht. Was ist Ihre Meinung dazu? Je nach Reaktion werden wir das entsprechend für die 2. Phase noch ändern…

Stream
Das wichtigste Argument für unsere NEWSDESK-Entwicklung ist natürlich der Nachrichten-Stream. In den Einstellungen kann man sich in der „closed beta“ Twitter, LinkedIN und Facebook verlinken und damit die Nachrichten aus diesen Sozialen Netzwerken unter NEWSDESK empfangen und anhand einer Auswahlbox einzeln oder kombiniert beantworten (das klappt im Moment noch nicht) – übrigens kann man jetzt schon seine „NEWSDESK-internen“ Nachrichten an die anderen schicken und dort posten!

Natürlich kann man auch den Nachrichtenstrom eines Kontaktes anschauen.

Leider haben derzeit die Sozialen Netzwerke XING und Google+ (noch) keine Möglichkeit der Anbindung geschaffen.
Bei XING wird das auch zukünftig ohne Druck von User-Seite nicht installiert werden – obgleich diese Community wohl die wichtigste Business-Plattform in Deutschland ist.

Google+ wird sicher spätestens nach der Testphase nachrüsten – dann werden wir standardmäßig verlinken.

Die unter WEPS.AG verfügbaren Communities werden nach dem Launch und nach der ersten Beta-Phase ebenfalls angeschlossen. Das gilt sowohl für das Community-Portal wie für die auf dem Portal vertretenen offenen Communities.

Ungeklärt ist noch die Verknüpfung mit Blogs  – beispielsweise mit wordpress.com.

Weitere Soziale Netzwerke können, sofern sie eine Schnittstelle bieten, verknüpft werden – allerdings werden wir dafür eine Gebühr verlangen müssen. Insbesondere wenn sie außerhalb der Business-Netzwerke angesiedelt sind. Später gibt es dazu sicher mehr Infos. Beispiele für Anbindungen: Qype, foursquare, VZ-Netzwerke, Flickr, WKW, youTube, …

  Ein weiterer wichtiger Vorteil unseres NEWSDESK: Es bietet die Möglichkeit, interne Infos aus Unternehmen, die man normalerweise abrufen muss – bspw. aus SAP,  ERP, eigenen hausinternen Netzwerken, Telefonzentrale, Maschinenzeiten – hinzufügen zu lassen. Das gilt grundsätzlich auch für eigene  Messengers und eMail-Konten. Alles zusammen in einem fortlaufenden Stream – immer mit einer Verlinkung zur ursprünglichen Daten-Quelle, um auch dort etwas nachzuschauen oder zu schreiben.

Das NEWSDESK ist mit Sicherheit weiter ausbaufähig und kann noch zahlreiche weitere soziale Komponenten aufnehmen:
– Gruppen gründen
– Einteilung der Kontakte (und möglichst auch der Nachrichten) in Prioritäten – man kann sich eine eigene Prioritäten-Liste für die Nachrichten anlegen – Beispiel: Prio1 – alle Nachrichten, Prio2 – Private Nachrichten, Prio3 – Kunden, Prio4 – SocialMedia usw.

Jetzt steht die „closed beta“Phase an  – Start 11.8.11 – voraussichtliches Ende 30.8.11 – Korrekturen bis 25.9.11
Noch ist nicht alles so umgesetzt, wie wir das vorhatten, Icons fehlen noch, Feinheiten in der Optik sind noch nicht eingepflegt.

Die erste Phase ist aber dafür gedacht, alle Fehler bei den Verknüpfungen, dem Nachrichten-Stream, der Auswirkungen bei verschiedenen Browser-Systemen und der Usibility zu testen. Dafür haben wir ein Ticket-System installiert, zu dem jeder closed-beta-Tester einen Zugang erhält. Fehler, Wünsche, Ideen im Ticket-System einbringen, auch bitte optische und inhaltliche Verbesserungen jetzt anmerken – wir wollen alles sammeln.

Bei den Tickets bitte nachschauen, ob jemand schon etwas gepostet hat, was man selbst auch schreiben wollte. Dann bitte das Ticket ergänzen (über „bearbeiten“). Wir wissen, es ist noch eine Menge nicht OK und zu überarbeiten, dennoch wollen wir zu diesem Zeitpunkt einen ersten Test vornehmen – bitte deshalb nicht verzweifeln 😉

Vielen Dank für die Mithilfe – und bitte keine Hemmungen haben!

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egovernment 2.0 – realitätsfremd oder visionär?

Wenn man sich ein wenig mit den bisherigen Aktivitäten im Internet von Verwaltungen und Behörden auseinandersetzt, dann staune ich, was in diesem sonst so verschrieenen schwerfälligen Bereich alles passiert. Man traut seinen Augen nicht und möchte meinen, dass man besser über andere Zielgruppen nachdenken sollte.

Bei meinem Ziel, alle relevanten Zielgruppen in das neue Community-Portal zu integrieren, ist aber der Bereich der öffentlichen Verwaltung unbedingt abzubilden.

Welche Gruppen wären zu berücksichtigen und welche Fragestellungen stellen sich dabei? Zu Beginn meiner Überlegungen ergeben sich für mich derzeit folgende Themen:

– Kommune – Land – Bund
Sicher  sind die Kommunen noch am Wenigsten auf die Web 2.0-Entwicklungen vorbereitet, sieht man einmal von einigen Städten ab. Obwohl gerade auf kommunaler Ebene der Informationsbedarf sowohl innerhalb der Mitarbeiter als auch gegenüber dem Bürger am größten sein dürfte.

Verwaltung – Kommunikation untereinander und mit dem Bürger
– warum sollten  VerwaltungsMA untereinander Kontakte schließen?
– wer hat sich innerhalb der Verwaltung etwas zu sagen? und was?
– Vorbilder schneller kommunizieren
– an Projekten innerhalb einer Verwaltung und/oder übergreifend arbeiten und lösen

Bürger = Kunde der Kommune
– schnellere und direktere Kommunikation,  kürzere Wege, Koordination vereinfachen?
– Verwaltungs-, Abwicklungs-Vereinfachung

Marketing der Kommune

Um einer Community einen sinnvollen Nutzen zu geben, müssen wir ein Modell entwickeln, welches nutzbringende Features oder Tools in der Community anbietet, die sich an andere Stelle nicht finden lassen und dem Nutzern einen bisher nicht gegebenen Mehrwert darstellt:

Bestandteile eines Modells der Community

– Networking der Mitarbeiter der „Verwaltung“ untereinander – innerhalb einer Behörde bzw. mit anderen Behörden
(Intranet)
– eLearning für Verwaltungs-MA
– Networking mit dem Bürger

Ähnlich wie bei Unternehmen ist auch bei öffentlichen Verwaltungen ein Umdenken nötig: Offenheit ist vonnöten. Der Nutzer bestimmt die Inhalte. Das birgt Risiken – aber auch viele Chancen auf eine intensivere Kommunikation innerhalb der Behörden und gegenüber dem Bürger.

Wer heute schon twittert in der Verwaltung:

Twitter:
Stadt Aachen – Presseamt
Stadt Ahlen
Gemeinde Ammerbuch
Stadt Arnsberg
und hier
Stadt Augsburg
Stadt Bad Dürkheim
Stadt Bad Wörishofen
Stadt Bamberg
Stadt Bayreuth
Gemeinde Biedesheim
Gemeinde Birresborn
Gemeinde Borgwedel

Stadt Braunschweig
Hansestadt Bremen
Stadt Burg
Stadt Dormagen
Stadt Dortmund
Stadt Düren
Stadt Duisburg
Gemeinde Dunningen
Stadt Erlangen und ihr Oberbürgermeister
Gemeinde Etzelwang
Gemeinde Feldafing
Stadt Filderstadt
Stadt Frankfurt am Main
Stadt Freiburg
Gemeinde Gauting
Stadt Geesthacht
Stadt Grevenbroich
Gemeinde Grötzingen

Stadt Gütersloh
Stadt Gummersbach
Stadt Hagen
Stadt Hamburg
Stadt Herzogenaurach

Stadt Hochheim
Gemeinde Hundsangen
Stadt Ingelheim
Oberbürgermeister von Kiel
Stadt Kassel
Stadt Kastelaun
Stadt Kitzscher
Stadt Köln
Gemeinde Kollnburg
Stadt Laatzen
Stadt Langenthal
Stadt Leipzig
Stadt Leutershausen
Stadt Liebenau
Stadt Lohmar
Stadt Magdeburg
Main-Taunus-Kreis
Stadt Mainz
Stadt Markgröningen
Stadt Mindelheim
Stadt Moers

Stadt München und hier
Stadt Neumünster
Stadt Nordenham
Stadt Nürnberg
Bürgermeister der Stadt Oberursel
Stadt Osnabrück
Stadt Paderborn
Gemeinde Planegg
Stadt Plauen
Stadt Potsdam
Stadt Ratingen
Stadt Regensburg
Stadt Reutlingen
Stadt Schneverdingen
Gemeinde Schömberg
Stadt Schramberg
Stadt Sinzig
Stadt Speyer
Stadt Steinheim
Stadt Tuttlingen

Stadt Wassertrüdingen

Stadt Weilheim
Gemeinde Weisel
Stadt Westerstede
Stadt Willich

Stadt Winterberg
Stadt Würzburg
Stadt Wunstorf

Österreich
Arno Abler, Bürgermeister der Stadt Wörgl, Österreich
Stadt Wörgl

Übrigens: In USA gibt San Francisco, CA, seinen Bürgern die Gelegenheit, mit der Stadt zu twittern.

Ich freue mich über weitere Infos zu Kommunen, die twittern.

Wer twittert…

Noch gibt es für die mehr als 2,9 Mio. deutschen Twitterer kein Verzeichnis, aber in Blogs tauchen immer mehr Listen von twitternden Branchen oder Berufszweigen auf.
Damit ich selbst immer schnell nachsehen kann, habe ich mir hier eine Liste zusammen gestellt.

Eine Listen-Übersicht bietet Twitter – mit 140 Zeichen…! Einzelne Branchen tragen Leander Wattig und Mirko Lange zusammen. Diese Liste und diese bieten ebenfalls eine reiche Auswahl. Weitere werden nach Bedarf ständig hinzugefügt:

Twitternde Tourismus-Verbände und -Informationen

Twitternde Zeitschriften-Verlage

Twitternde Juristen

Deutsche Politiker und Parteien und wer twittert im Bundestag

shop-Betreiber – onlineshops

Radiosender

Kommunen

Verlage und hier

Bibliothekare

Job- und Karriere-Tweets

Universitäten – Fachhochschulen, Berufsbildende Schulen, Gymnasien

Kreditinstitute

Wein-Branche

Verbände

Journalisten

Deutsche Marken und hier

IHKs und HWKs

Auto-Branche

Reise- und Gastro-Branche

Finanz-Branche

Messen & Events

Medien

NPOs

Sport-Vereine

Redakteure

Blogs

Pressestellen

PR-Berater

Promis

Twitterer zu Enterprise 2.0-Themen

Bitte ergänzen und korrigieren!

Twitternde Verbände

Bisher habe ich nur einige wenige twitternde Verbände gefunden, möchte die Liste aber schon einmal veröffentlichen.
Vielleicht melden sich weitere und ergänzen die Liste (über Kommentar).

twitterTwitter

Deutsches Verbände Forum
Deutscher IPTV Verband e.V
eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V

dai.org – Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V.
Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) ist Deutschlands ältester Bauherrenschutzverband
BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Verband Druck + Medien Nordrhein-Westfalen e.V. / Akademie Druck + Medien Nordrhein-Westfalen e.V.
Berufsverbandes für Feng Shui und Geomantie e.V.
Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh)
VDMA – Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.
SIBB e. V. – Der IT-Branchenverband
BVCM – Bundesverband Community Management e.V.
Berufsverband Information Bibliothek (übrigens: es gibt eine ganze Menge Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken und Organisationen, die twittern.

DPRG – Arbeitskreises Digital Relations//:Social Media für die Deutsche Public Relations Gesellschaft e.V.
Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V.

Verband der Museen in Brandenburg

Pressestelle des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall

Arbeitgeberverband Gesamtmetall

Wie Verbände heute schon Web2.0 einsetzen, will ich in einem weiteren Beitrag aufgreifen – bitte gerne hierzu Anregungen abgeben.

IHK und HWK 2.0: Wikis, Blogs, Twitter, SocialSoftware, Video-Clips …

dihk-logoWann werden die 80 Industrie- und Handelskammern (IHK) und die 55 Handwerkskammern (HWK) in Deutschland das WEB 2.0-Zeitalter einläuten?
Diese Frage stellen sich immer häufiger die Mitglieder der Kammern. Denn schließlich sind es die Unternehmen mit ihren Mitglieds-Beiträgen, die für das finanzielle Rückgrat der Kammern aufkommen. Nicht nur die großen Unternehmen, sondern „alle natürlichen und juristischen Personen sowie Personengesellschaften, welche im IHK-Bezirk entweder eine gewerbliche Niederlassung oder eine Betriebsstätte oder eine Verkaufsstelle unterhalten und zur Gewerbesteuer veranlagt werden, sind Mitglieder der Industrie- und Handelskammer.“ Entsprechend ist das bei den Handwerkskammern geregelt.

zdh-logoFörderung und Unterstützung ihrer Mitglieder sind wichtigste Aufgaben der Kammern. Da sie alle Unternehmer in Deutschland vereinigen, sind sie dafür prädestiniert, etwa 4,5 Mio. Mitgliedern technisch und organisatorisch das Beste zur Verfügung zu stellen, um ihnen ein modernes, ausgefeiltes und leistungsfähiges Netzwerk zu bieten. Dieses Netzwerk, das heute schon durch gefühlte 50.000 Veranstaltungen geboten wird, könnte ohne große Probleme auch online umgesetzt werden. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen und Existenzgründer – also junge und meist mit wenig Eigenkapital ausgestattete – wären die hauptsächlichen Nutznießer, denn sie brauchen gut funktionierende Netzwerke, um schnell und preiswert Geschäftskontakte aufzubauen.

Hier helfen Networking-Plattformen mit der Chance, ohne Kapitalaufwand neue Kontakte und Geschäfte anzubahnen, sich selbst optimal zu vermarkten und sich künftigen Geschäftspartner positiv zu präsentieren.

ihk-logoWarum nutzen die Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern  so wenig Web 2.0?
Beobachtet man die Kammern, dann kann man feststellen, dass sie zwar ihren Mitgliedsfirmen Web 2.0 nahe bringen, das Web aber für sich selbst noch nicht so richtig entdeckt und umgesetzt haben. Erst langsam und sehr vom Engagement Einzelner abhängig, testet man hier und da die Nützlichkeiten von Wikis, Blogs, Videos, Twitter & Co.

Insbesondere Networking (Social Software), Video-Clips, Blogs oder Twitter wären typische Vorteils-Bringer für die Mitglieder der Kammern – aber die IHK-Verantwortlichen bleiben lieber bei „old style“, wie mir ein IHK-Mitarbeiter auf diese Frage antwortete.

logo hwk Sie haben allen Grund – bei zahlreichen und lauter werdenden Stimmen über die IHK-„Zwangs-Mitgliedschaft und den -beitrag“ – mehr Service und mehr Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Gerade eine eigene Community-Plattform  könnte das Geschäft der IHK-Mitglieder neu beleben und zu einem regeren Austausch unter Mitgliedern und mit den Kammern beitragen. Aber dieses Feld überläßt man lieber anderen Playern auf dem Markt (laut einem IHK-Twitterer) – Beispiele sind XING und LinkedIN.

Meine bisherige Ausbeute bei der Suche nach Web2.0-Anwendern war dann auch mehr als bescheiden (Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit):

Die IHK Hannover blogt.

Die Lüneburger üben sich an einem Azubi-Blog – noch in Betaversion – aber alle Achtung.

Von den Wirtschaftsjunioren hätte ich mir mehr erwartet, aber hier bloggen nur die Wirtschaftjunioren Giessen-Vogelsberg, die WJ Hessen und die aus Freiburg.

Schwerin – Bildungszentrum

IHK Osnabrück twittert ebenso die IHK Nürnberg.

Seit 5. August 2009 zwitschert auch die IHK-Niederrhein in Krefeld (für Seminare). Die IHK Stuttgart, die Vermarktungsgesellschaft der IHK-Zeitschriften aus Wiesbaden,  die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg sind ebenfalls ganz neu dabei.

Erster und einziger IHK-Hauptgeschäftsführer, der twittert – Michael Zeinert von der IHK Lüneburg.

Und die erste Kammer, die den Existenz-Gründern besondere Aufmerksamkeit mit WEB2.0 widmet, sind die Norddeutschen.

Der DIHK zwitschert bisher noch nicht, hat aber schon mal einen Account eröffnet, wenn’s kein Fake ist . Man darf gespannt sein, wann es losgeht!

Bei den Handwerkskammer sieht es kaum anders aus:
Nur HWK Stuttgart
, HWK Dresden, HWK DüsseldorfHWK Freiburg und HWK Trier twittern.

Eine „virtuelle Pinwand“ (das Wiki) zur Image-Kampagne des Handwerks (ZDH)  ist freigeschaltet unter: http://bit.ly/BZzB5.
Die Frage nach dem „Warum“ kann nicht eindeutig beantwortet werden, da sich die Kammern bei Nachfrage eher verschlossen geben.

web2.0Wie könnte eine IHK 2.0 aussehen?

Wie jeder Zusammenschluss von Menschen oder Unternehmen, so sind auch die Kammern von vorne- herein ein Netzwerk von Interessen, die man zusammen umsetzen möchte. Dafür bedarf es mehr denn je in einer schnelllebigen Wirtschaft bester Kontakte und eines schnellen Austausches von Informationen und Gütern. Kaum ein anderes Medium ist dafür besser geeignet als das Internet – bestens aufgestellt sind Online-Netzwerke, die es den Mitgliedern selbst überlassen, aus den ihnen zur Verfügung gestellten Werkzeuge (Profileingaben, Suchfunktionen, Videos, virtuellen Telefon- und  Video-Konferenzen sowie Messen, Wikis usw. usw.), ein optimales Dialog-Marketing zu entwickeln.
Ein modernes virtuelles Networking schafft unendlich viele Kontaktmöglichkeiten. Durch Chats, Foren, Messages, Bildern , Dokumenten, Videos, Kommentaren und Bewertungen kommunizieren viele Mitarbeiter regional, national oder international miteinander und schaffen durch Austausch Interesse und Vertrauen in eigene Produkte und Dienstleistungen. Wer anders als die Kammern bietet eine so hervorragende Grundlage mit der größten Anzahl von Unternehmen in Deutschland? Hier liegt ein riesiges Potential für die Kammern und die Mitglieder!
Schnelle Informations-Vermittlung von den Kammern zu den Unternehmen und zurück sowie zwischen den Unternehmen wäre mit diesem Tool realisierbar. Wissens-Transfer könnte durch ein Modul „eLearning“ (Lernplattform) angegliedert werden, um einen weiteren Auftrag der Kammern sicher zu stellen und weiter zu untermauern: Die Aus- und Weiterbildung der Mitglieds-Unternehmen und deren Mitarbeiter. Die Lernplattform wäre integraler Bestandteil der Networking-Plattform – keine neue Insellösung, kein abgesonderter Lernort, sondern integriertes Tool der SocialSoftware – mit virtuellem Klassenzimmer, 1:1-Chats zwischen Lernendem und Lehrendem und 1:n-Unterrichtsvermittlung mit modernster Technik über den PC.Börsen für Jobs, Recycling, Geschäftspartner-Suche, Finanzierungen, Räume-Grundstücke und Gebäude sowie Auftrags- und Kooperations-Börsen sind transparente und integrierte Bestandteile eines von Usern (Unternehmen) gepflegten Contents, der den Kammern und den Unternehmen nicht nur auf Dauer mehr Nutzen bringen dürfte, als dies im ersten Moment erscheint.
Wer an das Wohl seiner Mitglieder denkt und deren Vorteile in den Mittelpunkt seiner Überlegungen und Kammerarbeit stellt, wird sich der Vielzahl der Vorteile von SocialMedia nicht erwehren können.
Inzwischen haben wir eine Test-Variante für die IHK entwickelt und auf unserem neuen COMMUNITY-PORTAL online gestellt – als geschlossene Community mit Einladung – Sie können über eine Anfrage frei geschaltet werden – http://www.WEPS.AG 

Sollten Sie weitere Web2.0-Aktivitäten von IHKn oder HWKn kennen, schreiben Sie es einfach als Kommentar dazu oder twittern Sie mir die Angaben http://www.twitter.com/BAYARTZ – DANKE.
twitter
Da es doch jetzt mehr twitternde IHKn und HKWn werden, habe ich eine neue Übersicht zusammen gestellt:
IHK Aachen und IHK Aachen -Weiterbildung
IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland
IHK Aschaffenburg
IHK Schwaben
IHK Oberfranken
IHK Berlin
IHK Bielefeld
IHK Bochum
IHK Bonn und IHK-Weiterbildungsgesellschaft
IHK Braunschweig
IHK Bremen
IHK Bremerhaven
IHK Chemnitz
IHK Coburg
IHK Cottbus
IHK Darmstadt
IHK Lippe zu Detmold
IHK Lahn-Dill
IHK Dortmund
IHK Dresden
IHK Düsseldorf
IHK Duisburg-Wesel-Kleve
IHK Ostfriesland und Papenburg
IHK Erfurt
IHK Essen
IHK Schleswig-Holstein
IHK Flensburg
IHK Kiel
IHK Lübeck
IHK Frankfurt a.M.
IHK Ostbrandenburg und ihr Pressesprecher Thilo Kunze
IHK Südlicher Oberrhein (Freiburg) und deren Wirtschafts-Junioren
IHK Fulda
IHK Ostthüringen zu Gera
IHK Giessen-Friedberg
IHK Hagen
IHK Halle-Dessau
IHK Hamburg und hier
IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern
IHK Hannover
IHK Ostwürttemberg
IHK Heilbronn-Franken
IHK Karlsruhe
IHK Kassel
IHK Koblenz
IHK Köln
IHK Hochrhein-Bodensee
IHK Mittlerer Niederrhein – Pressestelle der IHK Niederrhein in Krefeld und IHK Seminar – Neues aus der beruflichen Weiterbildung in Krefeld
IHK Leipzig
IHK Limburg
IHK Pfalz, Ludwigshafen
IHK Magdeburg
IHK Rheinhessen
IHK Rhein-Neckar
IHK München und Oberbayern
IHK Nord Westfalen
IHK Neubrandenburg
IHK Nürnberg
IHK Offenbach
IHK Oldenburg
IHK Osnabrück-Emsland
IHK Niederbayern, Passau
IHK Nordschwarzwald
IHK Potsdam und hier
IHK Regensburg
IHK Reutlingen und die Wirtschaft-Junioren
IHK Rostock
IHK Saarland
IHK Schwerin
IHK Siegen
IHK Stade
IHK Stuttgart und hier
IHK Südthüringen
IHK Trier
IHK Ulm
IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und die Wirtschafts-Junioren des Nord-Schwarzwaldes
IHK Bodensee-Oberschwaben
IHK Wiesbaden und  Gordon Bonnet, Pressesprecher und Geschäftsleiter Unternehmenskommunikation der IHK Wiesbaden
IHK Würzburg-Schweinfurt
IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid und deren Pressesprecher, Thomas Wängler
IHK Lüneburg-Wolfsburg – Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert und der Geschäftsführer Sönke FeldhusenDIHK
IHK Hessen und die Wirtschafts-Junioren Hessens
followme
Handwerkskammern
HWK Aachen
HWK für Schwaben in Augsburg
HWK für Ostfriesland
HWK für Oberfranken
HWK Berlin
HWK Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld
HWK Bremen
HWK Chemnitz
HWK Cottbus
HWK Dortmund
HWK Dresden
HWK Düsseldorf und hier
HWK Erfurt
HWK Flensburg und der Kammerteil des Magazins der Handwerkskammer Flensburg
HWK Frankfurt (Oder) Region Ostbrandenburg
HWK Freiburg
HWK für Ostthüringen
HWK Halle
HWK Hamburg und der Kammerteil des Magazins der Handwerkskammer Hamburg
HWK Hannover
HWK Heilbronn-Franken
HWK Hildesheim-Südniedersachsen
HWK der Pfalz
HWK Karlsruhe
HWK Kassel
HWK Koblenz
HWK Köln
HWK Konstanz
HWK Leipzig
HWK Lübeck (Pressesprecher)  und der Kammerteil des Magazins der Handwerkskammer Lübeck
HWK Braunschweig-Lüneburg-Stade
HWK Magdeburg
HWK Mannheim-Rhein-Neckar-Odenwald
HWK München und Oberbayern
HWK Münster
HWK Ostmecklenburg-Vorpommern Hauptverwaltungssitz Neubrandenburg
HWK Ostmecklenburg-Vorpommern Hauptverwaltungssitz Rostock
HWK Mittelfranken, Nürnberg und hier nochmal zu finden
HKW Niederbayern-Oberpfalz
HWK Oldenburg
HWK Osnabrück-Emsland
HWK Potsdam
HWK Reutlingen
HWK Mainz
HWK Rhein-Main Frankfurt
HWK Saarland
HWK Schwerin und der Kammerteil des Magazins der Handwerkskammer Schwerin
HWK Region Stuttgart
HWK Südthüringen
HWK Südwestfalen
HWK Trier
HWK Ulm
HWK Wiesbaden
HWK für Unterfranken
Zentralverband des Deutschen Handwerks
 

// <![CDATA[
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Notes on slide 1

no notes for slide #1

Favorites, Groups & Events

<!–

100 Favorites, 20 Groups and 10 Events

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<!– // –>

IHK als Social Network Mai 2008 – Presentation Transcript

  1. Wie die Industrie- und Handelskammer (IHK) im Web 2.0 aussehen könnte…
  2. Warum die Fragestellung? Meiner Beobachtung nach haben die K
  3. ammern das Web 2.0 noch nicht für sich entdeckt. Dabei wäre da viel zu machen. Werfen wir deshalb mal einen Blick in das „Labor“ und mixen mit ein paar Zutaten uns die IHK der Zukunft selbst zusammen…
  4. Eine Kammer ist ein Netzwerk. Jede Kammer, egal ob für Industrie und Handel, Handwerk, Ärzte oder Anwälte, ist ein Zusammenschluss einer größeren Anzahl von Personen. Deshalb muss die „Kammer 2.0“ in erster Linie ein Social Network sein.
  5. Jedes Mitglied bekommt ein Profil in seinem Netzwerk. Im Mittelpunkt eines Social Networks stehen die Mitglieder. Diese haben dort ein eigenes Profil . Größere Mitglieds- unternehmen können mit mehreren Personenprofilen im Kammer-Netzwerk vertreten sein.
  6. Ein modernes Netzwerk verfügt über einen Lifestream. Der Lifestream zeigt den Mitgliedern relevante Neuigkeiten aus ihrem Bereich. Also Veranstaltungen, neue Mitglieder, Gesetzes- oder Satzungsänderungen… Per RSS lässt sich der Lifestream individuell konfigurieren und adaptieren.
  7. Ein Netzwerk schafft vielfältige Kontaktmöglichkeiten. Entscheidend ist der Informationsfluss . Die Mitglieder sowie die Experten der Kammer können untereinander über unterschiedliche Tools kommunizieren : Messages (Mail), Chat, Foren, Bewertungs- und Abstimmungswidgets, Kommentare per Video (Seesmic)…
  8. Ein Netzwerk fördert auch die Bildung von Gruppen. Charakteristisch in Social Networks sind Gruppen . Eine solche Funktion leistet auch im Kammer-Netzwerk gute Dienste, da sich Gruppen nach Themen (ohne Bezug zu einer Region) oder nach Orten (mit lokalen Themen im Fokus) bilden können.
  9. Und das Kammer-Netzwerk ist eine Wissensbasis. Das Wissen wird in Wikis archiviert, an denen alle (Mitglieder + Kammerexperten) gemeinsam arbeiten können. Nicht fehlen darf eine Tagging-Funktion , mit der die Mitglieder für sich relevante Dokumente verschlagworten können.
  10. Alles klar? Ist das eine ferne Utopie? Oder ein unrealistisches Märchen? Nein. All das gibt es heute schon . Man muss sich dazu nur beispielsweise auf Xing, Facebook, der Wikipedia, oder auch friendfeed umsehen.
  11. Wo liegt der Nutzen? Höhere Informationstransparenz. Schnellere Wissensvermittlung. Offenere Dialog- und Abstimmungs-strukturen (mehr Demokratie). Bessere und häufigere Kontakte der Mitglieder untereinander. Kostendegression durch das Mitwirken der Mitglieder (Crowdsourcing).
  12. Und ein interessanter Punkt zum Schluss: Die „Kammer 2.0“ stellt in dieser Form (als Social Network) ihre Mitglieder voll und ganz in den Mittelpunkt. Und so sollte es ja auch sein, oder?
  13. Impressum Matthias Schwenk Dipl. – Kfm. Unternehmensberater Schönhaldenstr. 26 88348 Bad Saulgau Tel.: +49 (0) 7581 502 95 35 Mobil: +49 (0) 172 756 29 29 Mail: m.schwenk@bwlzweinull.de Blog: http://www.bwlzweinull.de Stand: Mai 2008