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Stadt Willich: Web 2.0 und Soziale Medien

Die Stadt Willich hat auf ihrer Website einen bemerkenswerten Artikel zu WEB 2.0:

Web 2.0 und Soziale Medien

Mit unseren Web 2.0 Angeboten werden neue Informationsmöglichkeiten rund um die Stadt Willich möglich. Dies eröffnet neue Chancen für die Informationsbeschaffung, zur Kontaktaufnahme und steigert die Transparenz.

Facebook

Bildschirmausschnitt der Willicher Facebook-Seite Sie können der Stadt Willich auch auf Facebook folgen, in dem Sie Fan der Willicher Facebook-Seite werden.

Weitere Informationen zur Willicher Facebook-Seite lesen Sie auf unserer Informationsseite zu Facebook.

Twitter

Bildschirmauschnitt der Willich Twitterseite Twitter gehört zu den sogenannten Social Networks (sozialen Netzwerken). Twitter ist eine Art öffentlich einsehbares Tagebuch im Internet, das weltweit unter anderem per Website, Mobiltelefon, Widget oder Webbrowser-Erweiterungsmodul (sogenanntes Plug-In) geführt und aktualisiert werden kann.

Alle Informationen und die aktuellen Twitter-Meldungen lesen Sie auf unserer Informationsseite zu Twitter.

Folgen Sie der Stadt unter twitter.stadt-willich.de.

Netvibes

Bildschirmauschnitt der Willich Netvibesseite Auf der Seite der Stadt Willich bei Netvibes fassen wir die wichtigsten Nachrichten rund um „Willich“ zusammen. Die Pressemeldungen der Stadt sind genauso vertreten wie die Online-News der Tageszeitungen oder der Polizeibericht. Auch Links zu Blogs mit Themen zu „Willich“, zum Twitteraccount der Stadt bzw. des Bürgermeisters, sind eingebunden. Wetterinformationen, Flickr-Fotos und Unwetterwarnungen runden das Angebot ab.

Flickr-Foto-Seite

Bildschirmauschnitt der Willich Flickr-SeiteAuf der Willicher Flickr Seite können Sie sich Bilder der Stadt Willich anschauen. Dort besteht auch die Möglichkeit die Bilder zu kommentieren.

Bedeutung Sozialer Medien und Web 2.0

Neben dem Thema Web 2.0 gewinnen auch die „Sozialen Medien“ (Social Media) immer weiter an Bedeutung.

Hierunter versteht mein Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden, die eine Plattform zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen anbieten.

Ein Video aus dem Urlaub veröffentlichen, mit einem Freund in England chatten oder ein Foto an Freunde oder Bekannte schicken. Oft benötigen Internetnutzer dafür nur wenige Minuten – dank Web 2.0 und Sozialer Netzwerke. Für viele Menschen gehört diese Art der Kommunikation bereits zum Alltag. Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, YouTube, Flickr, StudiVZ oder XING haben sehr viele aktive Mitglieder. Tendenz: weiter stark steigend! Während beispielsweise Twitter oder SchülerVZ für jüngere Generationen selbstverständlich geworden ist, nutzen Ältere immer häufiger Facebook oder das Business-Portal XING. Es gibt aber auch neue Angebote, z.B. Live-Streaming über den Anbieter Qik. Daneben entstehen immer mehr Blogs, Wikis und andere Plattformen bei denen der Nutzer nicht mehr nur noch Inhalte konsumiert, sondern vielmehr selber Inhalte produziert. Aber: Wie funktionieren diese Angebote eigentlich genau? Was bringt mir das? Wo lauern Gefahren? Wie kann ich da mitmachen? Soll/Muss ich da mitmachen? Fragen mit den sich auch Organisationen auseinandersetzen müssen, um diese nutzbringend für sich einzusetzen.

Vorteile für Nutzer und Anbieter

  • Informationen und Interaktionen werden dort veröffentlicht, wo sie abgerufen werden
  • Realisierung des Multikanalzugangs
  • Bürger gestalten mit, steuern (in Teilen), z. B. in Foren zu aktuellen Maßnahmen der Verwaltung
  • Direkte Diskussion der Öffentlichkeit mit Beteiligung der Verwaltung (statt an der Verwaltung vorbei)
  • Erhöhung der Reichweite für Öffentlichkeitsarbeit
  • Mehr Bürgerbeteiligung
  • Stimmungsbarometer – Stichwort:„Den Bürger mitnehmen“
  • Interaktion mit dem Bürger stärken – Kommunikation auf Augenhöhe
  • Politikverdrossenheit entgegenwirken
  • Imagepflege: „Verwaltung, und doch modern…“
  • Akzeptanz der Verwaltungsarbeit stärken, z. B. in Form eines Bürgerhaushalts oder Online-Stimmungsabfragen

Beispiel Facebook: Ein Netz im Netz

Die Diskussion über Nutzen und Risiken dieser Dienste muss geführt werden. Warum? Netzwerken ist kein Trend mehr: 50 % aller Deutschen bewegen sich in Sozialen Netzwerken, in anderen Ländern sind es sogar 80% der Bevölkerung. In Deutschland nutzen rund 7 Millionen Menschen das soziale Netzwerk „Facebook“. In den USA geht bereits jeder vierte Seitenaufruf im Internet zu Gunsten von Facebook.

egovernment 2.0 – realitätsfremd oder visionär?

Wenn man sich ein wenig mit den bisherigen Aktivitäten im Internet von Verwaltungen und Behörden auseinandersetzt, dann staune ich, was in diesem sonst so verschrieenen schwerfälligen Bereich alles passiert. Man traut seinen Augen nicht und möchte meinen, dass man besser über andere Zielgruppen nachdenken sollte.

Bei meinem Ziel, alle relevanten Zielgruppen in das neue Community-Portal zu integrieren, ist aber der Bereich der öffentlichen Verwaltung unbedingt abzubilden.

Welche Gruppen wären zu berücksichtigen und welche Fragestellungen stellen sich dabei? Zu Beginn meiner Überlegungen ergeben sich für mich derzeit folgende Themen:

– Kommune – Land – Bund
Sicher  sind die Kommunen noch am Wenigsten auf die Web 2.0-Entwicklungen vorbereitet, sieht man einmal von einigen Städten ab. Obwohl gerade auf kommunaler Ebene der Informationsbedarf sowohl innerhalb der Mitarbeiter als auch gegenüber dem Bürger am größten sein dürfte.

Verwaltung – Kommunikation untereinander und mit dem Bürger
– warum sollten  VerwaltungsMA untereinander Kontakte schließen?
– wer hat sich innerhalb der Verwaltung etwas zu sagen? und was?
– Vorbilder schneller kommunizieren
– an Projekten innerhalb einer Verwaltung und/oder übergreifend arbeiten und lösen

Bürger = Kunde der Kommune
– schnellere und direktere Kommunikation,  kürzere Wege, Koordination vereinfachen?
– Verwaltungs-, Abwicklungs-Vereinfachung

Marketing der Kommune

Um einer Community einen sinnvollen Nutzen zu geben, müssen wir ein Modell entwickeln, welches nutzbringende Features oder Tools in der Community anbietet, die sich an andere Stelle nicht finden lassen und dem Nutzern einen bisher nicht gegebenen Mehrwert darstellt:

Bestandteile eines Modells der Community

– Networking der Mitarbeiter der „Verwaltung“ untereinander – innerhalb einer Behörde bzw. mit anderen Behörden
(Intranet)
– eLearning für Verwaltungs-MA
– Networking mit dem Bürger

Ähnlich wie bei Unternehmen ist auch bei öffentlichen Verwaltungen ein Umdenken nötig: Offenheit ist vonnöten. Der Nutzer bestimmt die Inhalte. Das birgt Risiken – aber auch viele Chancen auf eine intensivere Kommunikation innerhalb der Behörden und gegenüber dem Bürger.

Wer heute schon twittert in der Verwaltung:

Twitter:
Stadt Aachen – Presseamt
Stadt Ahlen
Gemeinde Ammerbuch
Stadt Arnsberg
und hier
Stadt Augsburg
Stadt Bad Dürkheim
Stadt Bad Wörishofen
Stadt Bamberg
Stadt Bayreuth
Gemeinde Biedesheim
Gemeinde Birresborn
Gemeinde Borgwedel

Stadt Braunschweig
Hansestadt Bremen
Stadt Burg
Stadt Dormagen
Stadt Dortmund
Stadt Düren
Stadt Duisburg
Gemeinde Dunningen
Stadt Erlangen und ihr Oberbürgermeister
Gemeinde Etzelwang
Gemeinde Feldafing
Stadt Filderstadt
Stadt Frankfurt am Main
Stadt Freiburg
Gemeinde Gauting
Stadt Geesthacht
Stadt Grevenbroich
Gemeinde Grötzingen

Stadt Gütersloh
Stadt Gummersbach
Stadt Hagen
Stadt Hamburg
Stadt Herzogenaurach

Stadt Hochheim
Gemeinde Hundsangen
Stadt Ingelheim
Oberbürgermeister von Kiel
Stadt Kassel
Stadt Kastelaun
Stadt Kitzscher
Stadt Köln
Gemeinde Kollnburg
Stadt Laatzen
Stadt Langenthal
Stadt Leipzig
Stadt Leutershausen
Stadt Liebenau
Stadt Lohmar
Stadt Magdeburg
Main-Taunus-Kreis
Stadt Mainz
Stadt Markgröningen
Stadt Mindelheim
Stadt Moers

Stadt München und hier
Stadt Neumünster
Stadt Nordenham
Stadt Nürnberg
Bürgermeister der Stadt Oberursel
Stadt Osnabrück
Stadt Paderborn
Gemeinde Planegg
Stadt Plauen
Stadt Potsdam
Stadt Ratingen
Stadt Regensburg
Stadt Reutlingen
Stadt Schneverdingen
Gemeinde Schömberg
Stadt Schramberg
Stadt Sinzig
Stadt Speyer
Stadt Steinheim
Stadt Tuttlingen

Stadt Wassertrüdingen

Stadt Weilheim
Gemeinde Weisel
Stadt Westerstede
Stadt Willich

Stadt Winterberg
Stadt Würzburg
Stadt Wunstorf

Österreich
Arno Abler, Bürgermeister der Stadt Wörgl, Österreich
Stadt Wörgl

Übrigens: In USA gibt San Francisco, CA, seinen Bürgern die Gelegenheit, mit der Stadt zu twittern.

Ich freue mich über weitere Infos zu Kommunen, die twittern.