Schlagwort-Archive: SocialWeb

Melanie Jendro – Erfahrungsbericht: „Mit Enterprise Social Network Beteiligung erhöhen“

jendro

Melanie Jendro hat Public Relations und Kommunikationsmanagement an der Fachhochschule Hannover studiert und arbeitet seit gut fünf Jahren – zuerst als Werksstudentin, mittlerweile als Kommunikationsmanagerin – bei der Vollmer & Scheffczyk GmbH. Ihr berufliches Steckenpferd: Online Kommunikation für Dienstleister und im B2B-Bereich sowie kommunikative Begleitung von Change Prozessen. Als offenen Menschen und Kommunikator habe ich sie über einen interessanten Blog-Kommentar „kennen gelernt“ und sie gebeten, uns etwas über ihre Erfahrungen in ihrem Unternehmen zu erzählen:

Entscheidungsbarrieren beseitigen

Vollmer & Scheffczyk GmbH versteht sich als Innovator für den Maschinen- und Anlagenbau. 25 Mitarbeiter – von der Team Assistentin bis hin zum Berater – arbeiten mit uns. Wir leben eine von Selbstbestimmung geprägte Kultur. Das heißt, alle Mitarbeiter können im Sinne des Unternehmenszweckes eigenverantwortlich zum Erfolg des Unternehmens beitragen, indem sie verantwortungsvoll und unternehmerisch handeln sowie Entscheidungen selbständig treffen (dürfen). Voraussetzung dafür: Sie müssen auf alle notwendigen Informationen zugreifen können. Da unsere Berater unterwöchig national und international vor Ort bei den Klienten sind, müssen sie vielfach auf die schriftliche bzw. fernmündliche Kommunikation zurückgreifen. Der obligatorische „Schnack“ in der Teeküche – als wichtiger informeller Kommunikationsprozess – findet nur selten statt. Alle zwei Wochen wurde unser Unternehmensblog, die V&S Wochenschau, mit Vertriebs-, Marketing-, Strategie-, IT-, Literaturthemen sowie Neuem von Klienten gefüttert. Zusätzlich findet alle zwei Monate ein zweitägiges Team-Meeting an einem unserer Unternehmensstandorte statt, an dem grundsätzlich alle Mitarbeiter teilnehmen.

Die Dringlichkeit, einen effektiven Kommunikationskanal zu installieren, stieg, als eine tiefgreifende Veränderung in unserer Organisation anstand. Massen-E-Mails und deren Folge – „an alle antworten“ – verstopften unsere E-Mail-Postfächer und führten zu allgemeiner Unzufriedenheit. Statt Informiertheit machte sich Ignoranz breit. Die gewünschte Transparenz wich einem undurchsichtigen Wirrwarr. Die Mitarbeiter verloren teilweise den Überblick ob der vielen Diskussionen, die via E-Mail geführt wurden.

Enterprise 2.0: Konsequenz offener Kultur

Was wir wollten, war ein Kanal, in dem unsere Mitarbeiter eine Übersicht über alle aktuell diskutierten Themen hatten, Beiträgen zu relevanten Themen schnell folgen und bei Bedarf mit diskutieren konnten. Wir stießen schnell auf Yammer.com – ein Enterprise Social Network (ESN). Unser Geschäftsführer, Benno Löffler, implementierte den Kanal unkonventionell mit den Worten „Wir probieren das jetzt mal aus“. Die Entscheidung für oder gegen das Tool sollte gemeinschaftlich vier Wochen später getroffen werden.

So gesellte sich zu unseren vielen anderen Informations- und Kommunikationswegen ein weiterer. Im ersten Moment machte es die Situation nicht einfacher. Im Gegenteil. Es führte zu noch mehr Verwirrung: „Für welche Inhalte soll ich welchen Kanal verwenden?“ Grund genug, kurze überschaubare Regeln aufstellen, die genau diese Frage beantworten. Eine dieser Orientierungspunkte besagt, dass Informationen, die relevant und wichtig für die gesamte Organisation sind, über keinen anderen Kanal als über das interne ESN fließen. Wer es dennoch tat, wurde gebeten, die Informationen allen auf „Yammer“ zugänglich zu machen. So erlangten wir ein Gespür dafür, was überhaupt relevant und wichtig für alle ist und zwangen uns zur konsequenten Nutzung.

Mehr Transparenz für dezentrale Entscheidungsfindung

Seit Ende 2011 nutzen wir das ESN und es hat sich intern zu unserem Schlüssel-Medium entwickelt, weil es ein effizientes Arbeiten miteinander auch aus der Ferne ermöglicht. Informationen können bestimmten Gruppen zugeordnet werden; Diskussionen über einen Post bleiben diesem zugeordnet und gewährleisten so einen schnellen Überblick über den aktuellen Stand. Die Anzahl interner E-Mails hat sich drastisch verringert, was den Umgang mit dem Posteingang zusätzlich erleichtert. Der Unternehmensblog ist ad acta gelegt. Er wird seit Ende 2011 gar nicht mehr genutzt. Die interne Unternehmenskommunikation ist viel transparenter geworden. Das Instrument unterstützt unseren Anspruch an ein verantwortungsvolles Handeln im Sinne des Unternehmenszweckes. Informationen über fachliche Themen oder solche über die Branche, zu Unternehmensentscheidungen, Empfehlungen und Ratschläge bieten einen hohen Informationswert und sind der Grund für den Erfolg der Plattform.

Im Ergebnis hat und das ESN schneller gemacht, weil es übersichtlich und vielseitig ist. Neben kurzen Posts, ist das Hochladen von Dokumenten möglich. Die Zusammenarbeit über weite Entfernungen, unterstützt die Einbindung der Mitarbeiter bei unternehmensrelevanten Themen. Es fördert den Dialog, weil es Feedback erlaubt. Es erhöht Transparenz, schafft so Vertrauen und verringert den internen E-Mail-Verkehr.

Voraussetzung ist neben technischer Komponenten eine Unternehmenskultur – also gelebte Werte und Normen – die neben einer Beteiligung auch die Meinungsvielfalt der Mitarbeiter erwünscht und aktiv einfordert. Außerdem dürfen die Mitarbeiter keine negativen Konsequenzen fürchten durch die offene Darlegung ihrer Position.

Vita:

Melanie Jendro M.A.
Communication Managerin

Vollmer & Scheffczyk GmbH
Schneller besser Maschinen bauen
Leisewitzstr. 41
30175 Hannover

Fon/Fax +49 (0)700 / 88 63 70 00
Mobil    +49 (0)163 / 33 63 05 8
E-Mail jendro@v-und-s.de

IHK SH: „Solide aufgestellt“ – Nutzen für Mitglieder?

Sollten Sie die Diskussion auf Facebook verpasst haben, können Sie meinen ‚Gedankenaustausch‘ mit der IHK Lübeck hier nachlesen:
Am 11. Mai 2012 veröffentlichte die Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein auf Facebook folgende Meldung:

IHK-Beitrag: „Unter der Leitlinie „Zukunftsstandort Schleswig-Holstein – handeln, wachsen, leben“ hat die IHK Schleswig-Holstein konkrete Handlungsoptionen formuliert. Christoph Andreas Leicht, Präsident der IHK Schleswig-Holstein, präsentierte am 11. Mai in Kiel die Strategie Schleswig-Holstein 2030.

Mehr zur Strategie 2030 unter http://www.ihk-schleswig-holstein.de/news/SH_2030/1891334/strategiepapier-schleswig-holstein-2030.html

Daraufhin kam folgender Dialog zustande:

  • Hans Bayartz
    Sehr gute Maßnahme:
    Aufgrund der Formulierung: „Gerade die Verzahnung ausgewählter Industriebranchen und mit ihnen eng verflochtene unternehmensnahe Dienstleistungen stärken die Innovationsleistung im Land“ gäbe doch Anlass, die Unternehmen der Region in einem IHK-Netzwerk zu integrieren, damit sie sich dort kennen lernen, eng verzahnen und die Chance auf die Anbahnung von Geschäften erhalten – meinen Sie nicht auch?

  • IHK zu Lübeck
    Stimmt. Gerade der härtere internationale Wettbewerb verlangt nach optimaler überregionaler Vernetzung. Wir beobachten, dass das Bewusstsein in der regionalen Wirtschaft gestiegen ist. Das Angebot unserer Unternehmensnetzwerke wird gut frequentiert.

  • Hans Bayartz
    Da wäre ein regionales Soziales Netzwerk ganz hilfreich – das würde ich Ihnen gerne einmal präsentieren ….

  • Hans Bayartz
    Mit den Aachener IHK-Kollegen habe ich ein auf die IHK-Bedürfnisse zugeschnittenes Soziales Netzwerk entwickelt, das den IHK-Mitgliedern erlaubt, sich regional auszutauschen, kennen zu lernen und Geschäfte in die Wege zu leiten. Verbesserungen sind individuell immer programmierbar.

  • IHK zu Lübeck 
    Sehr geehrter Herr Bayartz,
    besten Dank. Sie hatten uns ja bereits auf anderem Weg ein solches Angebot unterbreitet. Über unsere Gremien und Ausschüsse sind wir eng mit unseren Mitgliedsunternehmen vernetzt. Darüber hinaus nutzen wir diverse Social und Business Networks für den intensiven Austausch mit unseren Mitgliedern. Aktuell sehen wir uns daher solide aufgestellt und bedanken uns für Ihr Angebot.

  • Hans Bayartz
    DANKE für Ihre Antwort.
    Sie wissen auch, dass in den SocialNetworks wie XING und Facebook nur ein verschwindend kleiner Teil der IHK-Mitglieder aktiv sind. Man kann sie nicht mit dem von mir vorgeschlagenen IHK-SozialenNetzwerk vergleichen.Auch der Austausch zwischen Ihnen und – sicher nur einem Teil Ihrer Mitglieder – leistet nicht das, was eine Community zu leisten imstande ist – nämlich hauptsächlich den Dialog unter den Mitgliedern (natürlich auch mit Ihnen) anzuregen und zu fördern. Und das wäre doch ein echter Mehrwert für Ihre regionalen Unternehmen. Oder sehe ich das falsch?

    Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

  • IHK zu Lübeck
    Sehr geehrter Herr Bayartz,
    wie gesagt: Wir sehen uns gut aufgestellt und wir gehen unseren Weg im Social Web. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir für Ihr Angebot derzeit keine Verwendung sehen.

Als Unternehmen muss man sich wirklich fragen, wie wichtig eine Facebook-Seite für eine IHK wirklich ist. Dieses insbesondere auf Privatleute ausgerichtete Soziale Netzwerk bringt einer IHK und den von ihr vertretenen Unternehmen sehr wenig an Reputation und Aufmerksamkeit oder gar neue Kunden.

Bei XING verhält es sich schon anders, weil hier der Business-Charakter im Vordergrund steht.

Die Frage nach einem eigenen Sozialen Netzwerk, das die IHKn für ihre Mitglieder installieren, scheint mir nicht abwägig. Hier können alle Unternehmen aus der Region integriert werden – ohne Kosten für die Unternehmen, als Service der Kammer. Das gehört zu den (Basis) Aufgaben aller Kammern! Gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen würden davon profitieren. Unsere Vorstellung hatte zum Ziel, neben den üblichen Networking-Tools viele Module ‚anzudocken‘, die Unternehmen erlauben würden, weniger Insellösungen zu implementieren und die Plattform als eine Weiterentwicklung in Richtung Management-Plattform zu nutzen.

Welche Meinung haben Sie zu diesem Thema? Stimmen Sie der IHK zu? Reichen Ihnen die Aktivitäten Ihrer Kammer? Sind diese gut aufgestellt aus Ihrer Sicht?

Weitere Blog-Beiträge dazu:
IHK und Social Media

IHK: „Wir sind erreichbar!“

Kammern schon im Web2.0 angekommen?

Web 2.0 und Kammern – mehr Mut wäre dringend nötig

Business-Community: warum – wieso – weswegen?

Ohne eine (wissenschaftliche) Auseinandersetzung zu Begrifflichkeiten über Communities oder Soziale Netzwerke zu eröffnen, versteht Wikipedia darunter lapidar eine „lose Verbindung von Menschen in einer Netzgemeinschaft.“ Aber es gilt zu differenzieren:

Zunächst einmal zwischen solchen Netzwerken, die nur oder überwiegend privat genutzt werden und jenen, die vorwiegend bis nur beruflich infrage kommen. Abgesehen von Facebook, das zwar ursprünglich nur und heute noch mehrheitlich der privaten Nutzung (inzwischen probieren wegen der 900 Millionen Nutzer auch Unternehmen dieses Netzwerk aus) zugewandt ist, ist eine eindeutige Zuordnung möglich – wir wollen uns aber nur den Business-Networks hier widmen.

Nächste Unterscheidung-Überlegung – um welche Art von Netzwerk handelt es sich:

– Verband, Vereine
– Unternehmen
NGO, NPO
– Kommunen, Städte, Länder, Bund
– Themen-orientierte Netzwerke
– Branchen- oder berufs-orientierte Netzwerke
– Hochschulen
– Personen-Communities

Wird die Community als interne, geschlossene Plattform (Intranet, Enterprise 2.0) oder zur öffentlichen Kommunikation genutzt?

Handelt es sich um eine Online-Plattform eines General-Anbieters (XING, LinkedIn) oder ist es ein eigenes SocialNetwork des Netzwerk-Betreibers?

Als Teil von SocialMedia sind Soziale Netzwerke heute kein Hype mehr, sondern ein ernst zu nehmender Kommunikationskanal. Einige Unternehmen, Verbände und Organisationen haben das inzwischen erkannt, doch bei vielen sind SocialNetworks immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Da verknüpfen sich Ängste mit falschen Einschätzungen, Vorurteilen über zu viel Aufwand mit schlichter Ablehnung des Mediums oft aus Halbwissen oder völliger Unwissenheit.

Einige betrachten Soziale Netzwerke als Variante des Dialog-Marketings mit anderen Mitteln. In Zeiten stetig wachsender Bedeutung von (Produkt- und Dienstleistungs-) Empfehlungen durch Freunde, Bekannte und Kollegen nimmt das Vernetzen eine immer wichtigere Rolle – sowohl bei den Produkt-Nutzern wie bei Ihren Herstellern bzw. Verkäufern ein. Wer nicht dabei ist, kann auch kaum reagieren auf positive wie negative Stellungnahmen. Aber diese passive Betrachtungsweise ist viel zu kurz gesprungen – aktives Empfehlungs-Marketing, Dialog-Aufbau mit den Produkt-Nutzern, Stimulanz der Stimmung für ein (altes oder neues) Produkt, Partizipation (Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung, Einbeziehung usw.) der Käufer und Anwender, ja sogar Kollaboration (Mitarbeit bzw. Zusammenarbeit mehrerer Personen oder Gruppen von Personen) bei der Suche und Auswahl neuer Produkte (oder auch neuer Mitarbeiter) lässt ungefähr den Rahmen der Wichtigkeit Sozialer Netzwerke erahnen.

Doch dafür muss sich in Unternehmen und Organisationen häufig noch die Einschätzung dieses bedeutungsvollen und prioritäten-verändernden Mehrwege-Kommunikations-Kanals ändern – alte Zöpfe abgeschnitten, Einstellungen verändert, Kommunikations-Kulturen radikal umgekehrt und geben-und-nehmen-Einstellungen grundlegend geändert werden.

Im internen Gebrauch eines Sozialen Netzwerkes können Unternehmen ganz bedeutsame Erfolge erzielen: Internen eMail-Verkehr stark reduzieren, zu kostensparenden Meetings am Arbeitsplatz einladen, Projektarbeit browser-orientiert online einrichten, Wissens-Management auf der Plattform für alle Mitarbeiter collaborativ vernetzen, Termin-Findung durch Einrichtung eines Tools vereinfachen, Seminare, Workshops und eLearning für jeden Mitarbeiter am Arbeitsplatz (oder zuhause) ermöglichen – und damit viele Insel-Lösungen überflüssig machen. Ein nationaler Außendienst wird einfacher und kostengünstiger über ein Soziales Netzwerk in die Vertriebs-Aktivitäten eingebunden und fühlt sich über die Rück-Kopplungs-Funktionen einer Community stärker in den Entscheidungs-Prozess integriert.

Ehemalige (Alumni) oder neue Mitarbeiter lassen sich leichter in einer Community von den Unternehmens-Anforderungen und -Vorteilen überzeugen. Videos, Bilder und Kollegen-Nachrichten können bessere Argumente (Empfehlungen) für eine Beschäftigung im Unternehmen sein, als noch so schön bebilderte und PR-belastete HR-Broschüren.

Ganz anders sehen beispielsweise die Notwendigkeiten für einen Verband aus: „Zahlreiche Verbände in Deutschland leiden an Mitgliederschwund und einer älter werdenden Mitgliederstruktur. Um jüngere Zielgruppen anzusprechen, planen viele Verbände nun den Einsatz sozialer Medien,“ schrieb die FAZ aufgrund einer Verbands-Umfrage in 2010: „Eine verbandsinterne Community, die den Wissensaustausch unter den Mitgliedern verbessern könnte, hat nur jeder zehnte Verband im Einsatz. Die Sorge vor einem hohen Verwaltungsaufwand ist der Hauptgrund für die Zurückhaltung, weniger der Respekt oder gar die Angst vor dem Neuen, haben die Befragten angegeben.“

Die FAZ weiter: „Drei von fünf Verbandsvertretern haben ihren Nachholbedarf aber inzwischen erkannt und wollen die sozialen Medien im kommenden Jahr stärker nutzen. Als neue Instrumente genießt die eigene Online-Community die höchste Wertschätzung, gefolgt von Wikis und Blogs.“ Warum? „Als Vorteile der sozialen Medien wurde vor allem ein besserer Informationsfluss und eine höhere Mitgliederbindung gesehen. Auch die Hoffnung auf eine bessere Anpassung der Kommunikation an die Zielgruppe treibt die Verbandsvertreter ins soziale Web,“ heißt die Erklärung.

Das kann ich durch eigene Erfahrung beim Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte – bdvb – nur bestätigen. Der Düsseldorfer Verband, der sich selbst mit seinem Slogan ‚Das Netzwerk für Ökonomen‘ auch nach außen für die Vernetzung der Verbands-Mitglieder ausspricht, baut schon seit mehreren Jahren an der Vernetzung für seine Mitglieder. Das ursprünglich einmal angedacht war als elektronische Mitgliederverzeichnis, entwickelt sich immer weiter in Richtung eines modernen Kommunikations-Kanals – insbesondere für die jungen Zielgruppen im Studium und Young-Professional-Alter.

Grundsätzlich gilt für alle Zielgruppen:

Jedes Netzwerk kommuniziert anders: Das kann man sich ganz gut vorstellen, wenn man an ein Netzwerk eines großen Versicherungs-Unternehmens mit seinem umfangreichen Außendienst auf der einen Seite und die Teilnehmer einer Universität, das neben ihren Instituten auch Lernende und Lehrende in einem Netzwerk zusammen führt, auf der anderen Seite denkt.

Beide brauchen ein Basis-Menu mit den üblichen Networking-Tools wie Profil, Nachrichten senden, Kontakte knüpfen, Terminkalender, Forum oder Gruppen usw.

Aber sie haben eben auch ein spezielles Bedürfnis an eine Plattform, an deren Tools und Features und an Software, die sie zur Kommunikation benötigen. Diese vielen Bedürfnisse ‚unter einen Hut zu bringen‘ ist nur mit dem Gründen und Aufbau eines eigenen Sozialen Netzwerkes möglich, das andere Aktivitäten bei Facebook, XING, Twitter u.a. ergänzen kann.

Wissen dazu kann durch Beratung und Workshops von spezialiserten Agenturen und Beratern eingekauft werden, mit dem Ziel, nach einer Bestandsaufnahme eine Art ‚Pflichtenheft“ zu erarbeiten, das die Grundlage für eine technische Netzwerk-Konzeption und -Umsetzung darstellt.

Soziales Netzwerk: Investoren und User sind schwierig zu gewinnen

So viele Gründe sprechen für die WEPS-Community-Lösung*, aber leider fehlt das Kapital, um das Konzept richtig und stringent zu kommunizieren. Das wird dem Projekt nicht gerecht. Das wird auch dem Know how, das eingebracht wurde nicht gerecht. Andererseits sind die Spielregeln eben genau so!

Als deutsche Software sind wir den deutschen Datenschutz-Gesetzen unterworfen und haben nicht das schlechte amerikanische Image – die großen US-Lösungen wie Facebook und LinkedIn machen mit unseren Daten, was sie wollen und scheren sich nicht um die Befindlichkeiten und Rechte von User. Dennoch scheint es, als müsse man ein Projekt, wie das meinige in Silicon Valley  zur Welt bringen, um Beachtung und Aufmerksamkeit bei Investoren, Banken, Nutzern und Medien zu finden.

Um eine solche Software in einer Nische auch ideenreich zu einer Management-Plattform weiter zu entwickeln, bedeutet nicht nur den Einsatz von Zeit und Innovationskraft, sondern hängt auch von Manpower und Investitionen ab, die ein kleines Unternehmen schnell in den Ruin führen können.

Es ist enttäuschend und frustrierend zu sehen, wie viel Aufwand man initieren muss, um Betreiber einer Community zu finden: Verbände, Unternehmen, Vereine, Netzwerke und Menschen davon zu überzeugen, dass es nichts kostet, einen Test der Community-Software durchzuführen mit der Zusicherung, dass man ohne jeglichen Grund anzugeben und ohne eine Kündigungsfrist einzuhalten, die Test-Community jederzeit wieder von der Testperson selbst wieder zu löschen ist – schade eigentlich. Es ist schwierig, sich gegen die etablierten und großen der Branche zu behaupten und bei Medien wahrgenommen zu werden.

Erst recht  wagt man sich schon kaum mehr an eine weitere innovative Idee namens WEPS-NEWSDESK**  heran, weil einen eben genau jene Argumente vom weiteren Einsatz eigenen Kapitals abhalten.
*=Welche Tools und Möglichkeiten sind heute schon in den Sozialen Netzwerken bei http://www.WEPS.AG selbstverständlich:

– Sie bestimmen, ob Ihre Community eine offene oder geschlossene ist
– Sie gründen Lounges bzw. Gruppen als offene oder geschlossene Kommunikations-Zellen
– Sie bestimmen, welche Informationen Sie auf Ihrer Startseite sehen wollen – dafür gibt es eine Auswahlbox!
– Sie können ein erstes (später wird es weitere geben) CRM-Modul nutzen – Sie managen Ihre Kontakte: Kontakte auf Wiedervorlage legen und nächsten Schritt in Ihrer Kommunikation mit dem Kontakt planen …
– Webseiten-Header – Sie gestalten Ihre Community im look-and-feel Ihrer Webseite
– Auf das Layout Ihrer Community haben Sie Einfluss – der Admin-Bereich gibt Ihnen Zugang zu Farbdefinitionen
– Sie können Ihre CSS-Styles als Vorgabe eingeben
– Sie fügen eigene Menu- oder UnterMenu-Punkte selbst über den Admin-Bereich hinzu
– 2-Sprachigkeit (deutsch und englisch)
– Sie können ein Unternehmens-Profil einfügen
– Kommentare und Bewertungen sind möglich ebenso wie Umfragen
– Sie können jeden Menupunkt mit einem selbst gewählten Foto titeln – der Mensch kommt übers Bild schneller in den Text
– Im Admin-Bereich legen Sie Ihre eigene SEO-Strategie über Keywords fest
– Sie können jedem User einen eigenen Blog freigeben
– Mit jeder Nachricht an einen User können Sie Dokumente mit liefern
– Themen- und Gruppen-Chats sind möglich
– Eigene Videos und Fotos hochladen
– Wir installieren einen virtuellen Konferenzraum, ein Webinar-Tool, ein virtuelles Klassenzimmer oder Büro für Sie
– Sie können beim Support jedes Modul, Feature, jede Software, die für Ihre individuelle Kommunikation in Ihrer Community wichtig erscheint hinzu programmieren lassen

**=Wir arbeiten an unserem Projekt NEWSDESK = alle Nachrichten der einzelnen Communities (bspw. FB, Twitter, LinkedIN) laufen in einem Stream auf unserer webbasierten NEWSWESK-Site zusammen und können von da aus auch beantwortet werden.

Zusätzlich läßt sich der Nutzen dadurch erhöhen, dass wir Nutzern (i.d.R. Unternehmen) anbieten, auch interne Daten bspw. aus ERP oder SAP in diesen Stream einzupflegen. Wenn man das weiter spinnt, ergeben sich neue Perspektiven für Communities.

Selbstverständlich arbeiten wir auch an Prioritäten-Einteilungen für die Streams, so dass der Nutzer sich seine Stream nach Wichtigkeiten einteilen kann – ähnlich wie die Google-Circel.

NGOs und NPOs bekommen für kurze Zeit Sonder-Flatrates

Wir haben ein spezielles Angebot für Organisationen (NPOs, NGOs) – speziell für Kinderhilfs-Organisationen – ausgearbeitet, dass wir Ihnen auf Anfrage gerne erklären.
Ich freue mich, dass immer mehr Kinderhilfs-Organisationen unser Angebot einer geschlossenen Social Network-Plattform annehmen und sie testen …. www.weps.ag

Gründen Sie Ihre eigene Business-Networking-Plattform

Sie wollen mit Ihrem Netzwerk, mit Ihrem Verband, Ihrer Organisation, Ihrem Unternehmen oder Ihrer Community noch besser kommunizieren. Sie benötigen dazu ganz spezielle Module oder Software in Ihrem Social Network, damit Sie die Inhalte besser kommunizieren können? Wir machen das für Sie!

Was Sie alles brauchen und wir für Sie alles entwickeln könnten:

– Projekt-Management-Tool

– Virtuelle Messe – auch 3dimensional

– Virtuelle Konferenzräume/Klassenzimmer

– Webinar-Tool

– Online-Büro

– Termin-Verabredungs-Tool

– Shops

– eLearning-Software ILIAS

– Börsen z.B. für Jobs, Kooperationen, Finanzen, usw.

– Radio-/TV-Tool

– WIKI

– Wissens-Management-Datenbank

– mindmapping

– Terminabsimmungs-Modul- wie Doodle

– oder andere spezielle – auf Ihre und die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe abgestellte – Tools

Diese Liste werden wir ergänzen, erweitern und vervollständigen – wir freuen uns auf Ihre Empfehlungen, Ideen und Wünsche.

‚IHK inside‘ – kostenlose, interne, geschlossene Community für Mitarbeiter

„IHKinside“ ist eine ‚geschlossene Community‘ nur für das Management und alle Mitarbeiter aus:

  • Industrie- und Handelskammern
  • DIHK
  • AIHK
  • IHK-Akademien und -Weiterbildungszentren
  • WJ – Wirtschaftsjunioren
  • Kammer-Zeitschriften

zur kostenlosen internen Diskussion, zum Kennenlernen und Kontakte knüpfen!

Viele gute Ideen werden von Mitarbeitern entwickelt und könnten in anderen Kammern ebenfalls sinnvoll umgesetzt werden, wenn tja wenn sie  nur davon wüssten. Eine Kammer richtet einen neuen Service ein. Von den Erfahrungen könnten andere lernen, wenn ihnen bekannt wäre, wer das umgesetzt hat und wie er das gemacht hat.

Diskussionen zu Ideen und Abwicklungs-Mechanismen könnten die Arbeit in den Kammern effektiver machen – wenn eine Technik die Verantwortlichen schnell und effektiv zusammen bringen würde. Interne eMails könnten reduziert werden, wenn es eine Plattform gäbe, die Informationen zur Verfügung stellen würde, die man sich dann abholt, wenn man dazu Zeit hat.

Ab heute gibt es diese Plattform – IHK inside!

Dort gibt es viele Möglichkeiten zum Kontakten, Austauschen und Kennenlernen:
– Schwarzes Brett
– Bilder-Modul
– Video-Modul
– Dokumenten-Hinterlegung
– Blog für jeden User
– Nachrichtenversand mit Dateianhängen
– offene und geschlossene Lounges – für offene und „geheime“ Kommunikationen, die jeder einrichten kann
– Chat
– CRM-Modul
– Kalender mit Veranstaltungs-Veröffentlichungen/-Anmeldungen
– Forum zu kleinen und großen Themen
– Kollegen und Kolleginnen in die Community können Sie einladen

Wir werden auch unregelmäßig WEBINARE zum Thema anbieten, die sowohl Informationen bieten als auch durch die Features führen.

Wenn Sie Ideen haben, was Ihnen noch fehlt, dann haben Sie eine eigens eingerichtete Gruppe zur Diskussion – denn wir können zu den bestehenden Features weitere hinzu programmieren – das finden Sie sonst nirgendwo bei Facebook, XING  & Co!
Jederzeit haben Sie ohne Wartezeit auch die Chance, selbst wieder Ihr Profil zu löschen….- was ich nicht hoffe.

Ich wünsche mir allerdings einen Betreiber/Admin, der aus der Kammer kommt oder Berater der Kammern ist. Denn dann ist eine viel engere Kommunikation erst wirklich möglich – also bitte einfach melden, falls Sie interessiert sind oder jemanden kennen.

Wenn Sie eingeladen werden wollen, dann mailen Sie an team@weps.ag.

Fragen an den (noch) Admin der Community?
Tel. 02406 669006
eMail: team@weps.ag

Adresse: Hans Bayartz
52134 Herzogenrath
Bennostr. 6

Andere Beiträge über die IHK und die HWK  finden Sie in diesem Blog.

bdvb – ein Verband mit Ideen

Wissen vermitteln, Kontakte und Kommunikation schaffen, über Hilfen für Studium, Karriere und Weiterbildung informieren – dies zählt zu den Kern-Kompetenzen des Bundesverbandes Deutscher Volks- und Betriebswirte e.V. (bdvb). Dazu gibt der Ökonomen-Verband seinen Mitgliedern reichlich Freiraum für kreatives und individuelles Engagement. Der neue bdvbKompetenzPass dokumentiert diese persönlichen Aktivitäten und kann beispielsweise für berufliche Bewerbungen oder Geschäftsanbahnungen als Qualifikationsnachweis eingesetzt werden.

 

Der bdvbKompetenzPass ist ein DIN A4-Zertifikat, das mindestens fünf bdvb-Teilleistungen (z.B Fachbeitrag, Mitwirkung in bdvb-Gruppen, Beteiligung an Fachveranstaltungen, Seminaren) pro Jahr ausweist. Das Dokument wird von der Verbandsgeschäftsführung kontrolliert und von zwei Präsidiumsmitgliedern unterschrieben. Es wird in deutscher und auf Wunsch in englischer Sprache ausgestellt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Ist eine (deutsche) Alternative zu XING und Facebook überlebensfähig?

Viele Facebook- und XING-Nutzer beschäftigen sich – nicht erst seit heute – mit der Frage:

Wann gibt es endlich eine „vernünftige“ Alternative?
Und wäre dieses SocialNetwork überlebensfähig?

Wie ist Ihre Meinung?
Unter welchen Umständen würden SIE wechseln? Kommentieren Sie bitte ….

5 Erfolgsfaktoren für die Social-Media-Einführung

Wie ich schon oft beschrieben habe, werden die Unternehmen nicht an der Nutzung von SocialMedia vorbei kommen. KPMG hat dies jetzt untersucht.

In einer Studie hat KPMG die Ergebnisse aus Gesprächen mit 56 CIOs zusammengefasst. Eine Social-Media-Strategie ist der wichtigste Faktor, sagt Sebastian Paas von KPMG. Sebastian Paas ist Partner bei KPMG im Bereich Performance & Technology. Zahlreiche CIOs haben gegenwärtig die Einführung von sozialen Medien im Unternehmen auf ihre Agenda genommen. Laut einer Studie, die KPMG gemeinsam mit dem Institut für Marketing der Universität St. Gallen durchgeführt hat, gaben die Mehrzahl der befragten 56 CIOs an, dass sie den Anwendungsbereich vor allem in der internen Nutzung sehen. Gleichzeitig gibt es Unsicherheit bei den Befragten: Werden die Anwender diese Medien annehmen? Stehen die Ausgaben im Verhältnis zum zukünftigen Nutzen? Wie hoch sind die Risiken? Diese beispielhaft aufgeführten Fragen stehen einer klaren Erwartungshaltung gegenüber. Immerhin gaben 75 Prozent der befragten CIOs an, dass soziale Medien die interne Kommunikation signifikant verbessern werden. Zudem wird erwartet, dass sich Zusammenarbeit und Wissensmanagement verbessern und Prozesse agiler gestaltet werden können. Um diese Erwartungshaltung einzulösen, sollten die im Folgenden aufgeführten Aspekte berücksichtigt werden.

Weiterlesen

WEPS.AG ist der ideale Partner für Unternehmen, die Social Networks im Unternehmen einführen wollen.
Was denken Sie darüber?