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Business-Community: warum – wieso – weswegen?

Ohne eine (wissenschaftliche) Auseinandersetzung zu Begrifflichkeiten über Communities oder Soziale Netzwerke zu eröffnen, versteht Wikipedia darunter lapidar eine „lose Verbindung von Menschen in einer Netzgemeinschaft.“ Aber es gilt zu differenzieren:

Zunächst einmal zwischen solchen Netzwerken, die nur oder überwiegend privat genutzt werden und jenen, die vorwiegend bis nur beruflich infrage kommen. Abgesehen von Facebook, das zwar ursprünglich nur und heute noch mehrheitlich der privaten Nutzung (inzwischen probieren wegen der 900 Millionen Nutzer auch Unternehmen dieses Netzwerk aus) zugewandt ist, ist eine eindeutige Zuordnung möglich – wir wollen uns aber nur den Business-Networks hier widmen.

Nächste Unterscheidung-Überlegung – um welche Art von Netzwerk handelt es sich:

– Verband, Vereine
– Unternehmen
NGO, NPO
– Kommunen, Städte, Länder, Bund
– Themen-orientierte Netzwerke
– Branchen- oder berufs-orientierte Netzwerke
– Hochschulen
– Personen-Communities

Wird die Community als interne, geschlossene Plattform (Intranet, Enterprise 2.0) oder zur öffentlichen Kommunikation genutzt?

Handelt es sich um eine Online-Plattform eines General-Anbieters (XING, LinkedIn) oder ist es ein eigenes SocialNetwork des Netzwerk-Betreibers?

Als Teil von SocialMedia sind Soziale Netzwerke heute kein Hype mehr, sondern ein ernst zu nehmender Kommunikationskanal. Einige Unternehmen, Verbände und Organisationen haben das inzwischen erkannt, doch bei vielen sind SocialNetworks immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Da verknüpfen sich Ängste mit falschen Einschätzungen, Vorurteilen über zu viel Aufwand mit schlichter Ablehnung des Mediums oft aus Halbwissen oder völliger Unwissenheit.

Einige betrachten Soziale Netzwerke als Variante des Dialog-Marketings mit anderen Mitteln. In Zeiten stetig wachsender Bedeutung von (Produkt- und Dienstleistungs-) Empfehlungen durch Freunde, Bekannte und Kollegen nimmt das Vernetzen eine immer wichtigere Rolle – sowohl bei den Produkt-Nutzern wie bei Ihren Herstellern bzw. Verkäufern ein. Wer nicht dabei ist, kann auch kaum reagieren auf positive wie negative Stellungnahmen. Aber diese passive Betrachtungsweise ist viel zu kurz gesprungen – aktives Empfehlungs-Marketing, Dialog-Aufbau mit den Produkt-Nutzern, Stimulanz der Stimmung für ein (altes oder neues) Produkt, Partizipation (Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung, Einbeziehung usw.) der Käufer und Anwender, ja sogar Kollaboration (Mitarbeit bzw. Zusammenarbeit mehrerer Personen oder Gruppen von Personen) bei der Suche und Auswahl neuer Produkte (oder auch neuer Mitarbeiter) lässt ungefähr den Rahmen der Wichtigkeit Sozialer Netzwerke erahnen.

Doch dafür muss sich in Unternehmen und Organisationen häufig noch die Einschätzung dieses bedeutungsvollen und prioritäten-verändernden Mehrwege-Kommunikations-Kanals ändern – alte Zöpfe abgeschnitten, Einstellungen verändert, Kommunikations-Kulturen radikal umgekehrt und geben-und-nehmen-Einstellungen grundlegend geändert werden.

Im internen Gebrauch eines Sozialen Netzwerkes können Unternehmen ganz bedeutsame Erfolge erzielen: Internen eMail-Verkehr stark reduzieren, zu kostensparenden Meetings am Arbeitsplatz einladen, Projektarbeit browser-orientiert online einrichten, Wissens-Management auf der Plattform für alle Mitarbeiter collaborativ vernetzen, Termin-Findung durch Einrichtung eines Tools vereinfachen, Seminare, Workshops und eLearning für jeden Mitarbeiter am Arbeitsplatz (oder zuhause) ermöglichen – und damit viele Insel-Lösungen überflüssig machen. Ein nationaler Außendienst wird einfacher und kostengünstiger über ein Soziales Netzwerk in die Vertriebs-Aktivitäten eingebunden und fühlt sich über die Rück-Kopplungs-Funktionen einer Community stärker in den Entscheidungs-Prozess integriert.

Ehemalige (Alumni) oder neue Mitarbeiter lassen sich leichter in einer Community von den Unternehmens-Anforderungen und -Vorteilen überzeugen. Videos, Bilder und Kollegen-Nachrichten können bessere Argumente (Empfehlungen) für eine Beschäftigung im Unternehmen sein, als noch so schön bebilderte und PR-belastete HR-Broschüren.

Ganz anders sehen beispielsweise die Notwendigkeiten für einen Verband aus: „Zahlreiche Verbände in Deutschland leiden an Mitgliederschwund und einer älter werdenden Mitgliederstruktur. Um jüngere Zielgruppen anzusprechen, planen viele Verbände nun den Einsatz sozialer Medien,“ schrieb die FAZ aufgrund einer Verbands-Umfrage in 2010: „Eine verbandsinterne Community, die den Wissensaustausch unter den Mitgliedern verbessern könnte, hat nur jeder zehnte Verband im Einsatz. Die Sorge vor einem hohen Verwaltungsaufwand ist der Hauptgrund für die Zurückhaltung, weniger der Respekt oder gar die Angst vor dem Neuen, haben die Befragten angegeben.“

Die FAZ weiter: „Drei von fünf Verbandsvertretern haben ihren Nachholbedarf aber inzwischen erkannt und wollen die sozialen Medien im kommenden Jahr stärker nutzen. Als neue Instrumente genießt die eigene Online-Community die höchste Wertschätzung, gefolgt von Wikis und Blogs.“ Warum? „Als Vorteile der sozialen Medien wurde vor allem ein besserer Informationsfluss und eine höhere Mitgliederbindung gesehen. Auch die Hoffnung auf eine bessere Anpassung der Kommunikation an die Zielgruppe treibt die Verbandsvertreter ins soziale Web,“ heißt die Erklärung.

Das kann ich durch eigene Erfahrung beim Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte – bdvb – nur bestätigen. Der Düsseldorfer Verband, der sich selbst mit seinem Slogan ‚Das Netzwerk für Ökonomen‘ auch nach außen für die Vernetzung der Verbands-Mitglieder ausspricht, baut schon seit mehreren Jahren an der Vernetzung für seine Mitglieder. Das ursprünglich einmal angedacht war als elektronische Mitgliederverzeichnis, entwickelt sich immer weiter in Richtung eines modernen Kommunikations-Kanals – insbesondere für die jungen Zielgruppen im Studium und Young-Professional-Alter.

Grundsätzlich gilt für alle Zielgruppen:

Jedes Netzwerk kommuniziert anders: Das kann man sich ganz gut vorstellen, wenn man an ein Netzwerk eines großen Versicherungs-Unternehmens mit seinem umfangreichen Außendienst auf der einen Seite und die Teilnehmer einer Universität, das neben ihren Instituten auch Lernende und Lehrende in einem Netzwerk zusammen führt, auf der anderen Seite denkt.

Beide brauchen ein Basis-Menu mit den üblichen Networking-Tools wie Profil, Nachrichten senden, Kontakte knüpfen, Terminkalender, Forum oder Gruppen usw.

Aber sie haben eben auch ein spezielles Bedürfnis an eine Plattform, an deren Tools und Features und an Software, die sie zur Kommunikation benötigen. Diese vielen Bedürfnisse ‚unter einen Hut zu bringen‘ ist nur mit dem Gründen und Aufbau eines eigenen Sozialen Netzwerkes möglich, das andere Aktivitäten bei Facebook, XING, Twitter u.a. ergänzen kann.

Wissen dazu kann durch Beratung und Workshops von spezialiserten Agenturen und Beratern eingekauft werden, mit dem Ziel, nach einer Bestandsaufnahme eine Art ‚Pflichtenheft“ zu erarbeiten, das die Grundlage für eine technische Netzwerk-Konzeption und -Umsetzung darstellt.

NGOs und NPOs bekommen für kurze Zeit Sonder-Flatrates

Wir haben ein spezielles Angebot für Organisationen (NPOs, NGOs) – speziell für Kinderhilfs-Organisationen – ausgearbeitet, dass wir Ihnen auf Anfrage gerne erklären.
Ich freue mich, dass immer mehr Kinderhilfs-Organisationen unser Angebot einer geschlossenen Social Network-Plattform annehmen und sie testen …. www.weps.ag

Ist eine (deutsche) Alternative zu XING und Facebook überlebensfähig?

Viele Facebook- und XING-Nutzer beschäftigen sich – nicht erst seit heute – mit der Frage:

Wann gibt es endlich eine „vernünftige“ Alternative?
Und wäre dieses SocialNetwork überlebensfähig?

Wie ist Ihre Meinung?
Unter welchen Umständen würden SIE wechseln? Kommentieren Sie bitte ….

5 Erfolgsfaktoren für die Social-Media-Einführung

Wie ich schon oft beschrieben habe, werden die Unternehmen nicht an der Nutzung von SocialMedia vorbei kommen. KPMG hat dies jetzt untersucht.

In einer Studie hat KPMG die Ergebnisse aus Gesprächen mit 56 CIOs zusammengefasst. Eine Social-Media-Strategie ist der wichtigste Faktor, sagt Sebastian Paas von KPMG. Sebastian Paas ist Partner bei KPMG im Bereich Performance & Technology. Zahlreiche CIOs haben gegenwärtig die Einführung von sozialen Medien im Unternehmen auf ihre Agenda genommen. Laut einer Studie, die KPMG gemeinsam mit dem Institut für Marketing der Universität St. Gallen durchgeführt hat, gaben die Mehrzahl der befragten 56 CIOs an, dass sie den Anwendungsbereich vor allem in der internen Nutzung sehen. Gleichzeitig gibt es Unsicherheit bei den Befragten: Werden die Anwender diese Medien annehmen? Stehen die Ausgaben im Verhältnis zum zukünftigen Nutzen? Wie hoch sind die Risiken? Diese beispielhaft aufgeführten Fragen stehen einer klaren Erwartungshaltung gegenüber. Immerhin gaben 75 Prozent der befragten CIOs an, dass soziale Medien die interne Kommunikation signifikant verbessern werden. Zudem wird erwartet, dass sich Zusammenarbeit und Wissensmanagement verbessern und Prozesse agiler gestaltet werden können. Um diese Erwartungshaltung einzulösen, sollten die im Folgenden aufgeführten Aspekte berücksichtigt werden.

Weiterlesen

WEPS.AG ist der ideale Partner für Unternehmen, die Social Networks im Unternehmen einführen wollen.
Was denken Sie darüber?

IHK und Social Media

IHK und Social Media:

Es ist mal wieder Zeit nachzuschauen, wie weit die IHKn bei SocialMedia inzwischen sind?

Bisherige Beiträge:
Kommt ein nationales IHK-internes SocialNetwork? http://wp.me/psD2f-lf
IHK: „Wir sind erreichbar!“http://wp.me/psD2f-kC
Kammern schon im Web2.0 angekommen?http://wp.me/psD2f-iK
Web 2.0 und Kammern – mehr Mut wäre dringend nötighttp://wp.me/psD2f-dh
IHK und HWK 2.0: Wikis, Blogs, Twitter, SocialSoftware, Video-Clips …http://wp.me/psD2f-7f
Aachen: IHK 2.0 – Vision wird (nicht) Realität  wp.me/psD2f-aS 

Was hat sich getan? Helfen Sie mir bitte!

Die Aufstellung im neuen Blog-Beitrag soll eine Übersicht sein, inwieweit die IHKn folgende Web 2.0-Aktivitäten einsetzen:

– Twitter
– Blogs
– Wikis
– Social Software – Networking-Plattformen intern und extern
– Video-Clips
– Bewertungen und Kommentare der Mitglieder/Webseiten-Besucher zu Ihren Beiträgen

Natürlich sind auch die Wirtschafts-Junioren, IHK-Ausbildungsakademien/-Weiterbildungsgesellschaften oder IHK-Gründer-Aktivitäten interessant, die sich Web 2.0-mäßig orientieren.

Stadt Willich: Web 2.0 und Soziale Medien

Die Stadt Willich hat auf ihrer Website einen bemerkenswerten Artikel zu WEB 2.0:

Web 2.0 und Soziale Medien

Mit unseren Web 2.0 Angeboten werden neue Informationsmöglichkeiten rund um die Stadt Willich möglich. Dies eröffnet neue Chancen für die Informationsbeschaffung, zur Kontaktaufnahme und steigert die Transparenz.

Facebook

Bildschirmausschnitt der Willicher Facebook-Seite Sie können der Stadt Willich auch auf Facebook folgen, in dem Sie Fan der Willicher Facebook-Seite werden.

Weitere Informationen zur Willicher Facebook-Seite lesen Sie auf unserer Informationsseite zu Facebook.

Twitter

Bildschirmauschnitt der Willich Twitterseite Twitter gehört zu den sogenannten Social Networks (sozialen Netzwerken). Twitter ist eine Art öffentlich einsehbares Tagebuch im Internet, das weltweit unter anderem per Website, Mobiltelefon, Widget oder Webbrowser-Erweiterungsmodul (sogenanntes Plug-In) geführt und aktualisiert werden kann.

Alle Informationen und die aktuellen Twitter-Meldungen lesen Sie auf unserer Informationsseite zu Twitter.

Folgen Sie der Stadt unter twitter.stadt-willich.de.

Netvibes

Bildschirmauschnitt der Willich Netvibesseite Auf der Seite der Stadt Willich bei Netvibes fassen wir die wichtigsten Nachrichten rund um „Willich“ zusammen. Die Pressemeldungen der Stadt sind genauso vertreten wie die Online-News der Tageszeitungen oder der Polizeibericht. Auch Links zu Blogs mit Themen zu „Willich“, zum Twitteraccount der Stadt bzw. des Bürgermeisters, sind eingebunden. Wetterinformationen, Flickr-Fotos und Unwetterwarnungen runden das Angebot ab.

Flickr-Foto-Seite

Bildschirmauschnitt der Willich Flickr-SeiteAuf der Willicher Flickr Seite können Sie sich Bilder der Stadt Willich anschauen. Dort besteht auch die Möglichkeit die Bilder zu kommentieren.

Bedeutung Sozialer Medien und Web 2.0

Neben dem Thema Web 2.0 gewinnen auch die „Sozialen Medien“ (Social Media) immer weiter an Bedeutung.

Hierunter versteht mein Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden, die eine Plattform zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen anbieten.

Ein Video aus dem Urlaub veröffentlichen, mit einem Freund in England chatten oder ein Foto an Freunde oder Bekannte schicken. Oft benötigen Internetnutzer dafür nur wenige Minuten – dank Web 2.0 und Sozialer Netzwerke. Für viele Menschen gehört diese Art der Kommunikation bereits zum Alltag. Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, YouTube, Flickr, StudiVZ oder XING haben sehr viele aktive Mitglieder. Tendenz: weiter stark steigend! Während beispielsweise Twitter oder SchülerVZ für jüngere Generationen selbstverständlich geworden ist, nutzen Ältere immer häufiger Facebook oder das Business-Portal XING. Es gibt aber auch neue Angebote, z.B. Live-Streaming über den Anbieter Qik. Daneben entstehen immer mehr Blogs, Wikis und andere Plattformen bei denen der Nutzer nicht mehr nur noch Inhalte konsumiert, sondern vielmehr selber Inhalte produziert. Aber: Wie funktionieren diese Angebote eigentlich genau? Was bringt mir das? Wo lauern Gefahren? Wie kann ich da mitmachen? Soll/Muss ich da mitmachen? Fragen mit den sich auch Organisationen auseinandersetzen müssen, um diese nutzbringend für sich einzusetzen.

Vorteile für Nutzer und Anbieter

  • Informationen und Interaktionen werden dort veröffentlicht, wo sie abgerufen werden
  • Realisierung des Multikanalzugangs
  • Bürger gestalten mit, steuern (in Teilen), z. B. in Foren zu aktuellen Maßnahmen der Verwaltung
  • Direkte Diskussion der Öffentlichkeit mit Beteiligung der Verwaltung (statt an der Verwaltung vorbei)
  • Erhöhung der Reichweite für Öffentlichkeitsarbeit
  • Mehr Bürgerbeteiligung
  • Stimmungsbarometer – Stichwort:„Den Bürger mitnehmen“
  • Interaktion mit dem Bürger stärken – Kommunikation auf Augenhöhe
  • Politikverdrossenheit entgegenwirken
  • Imagepflege: „Verwaltung, und doch modern…“
  • Akzeptanz der Verwaltungsarbeit stärken, z. B. in Form eines Bürgerhaushalts oder Online-Stimmungsabfragen

Beispiel Facebook: Ein Netz im Netz

Die Diskussion über Nutzen und Risiken dieser Dienste muss geführt werden. Warum? Netzwerken ist kein Trend mehr: 50 % aller Deutschen bewegen sich in Sozialen Netzwerken, in anderen Ländern sind es sogar 80% der Bevölkerung. In Deutschland nutzen rund 7 Millionen Menschen das soziale Netzwerk „Facebook“. In den USA geht bereits jeder vierte Seitenaufruf im Internet zu Gunsten von Facebook.

Verbände: Über Soziale Netzwerke Nachwuchs finden und Mitglieder binden

Gastbeitrag von Dieter Schädiger, bdvb-Geschäftsführender Vizepräsident

Als die FAZ im September 2010 berichtete: ‚Zahlreiche Verbände in Deutschland leiden an Mitglieder-Schwund und einer älter  werdenden Mitgliederstruktur. Um jüngere Zielgruppen anzusprechen, planen viele Verbände nun den Einsatz sozialer Medien,‘ konnte das den bdvb nicht weiter beunruhigen. Seit Jahren hatte der Verband der Ökonomen mit Sitz in Düsseldorf vorgesorgt.

Junge Menschen werden seit Jahrzehnten schon während des Studiums zielgerichtet und intensiv angesprochen von Gleichaltrigen, die Ihre Studien-Kollegen über eine Vielzahl an Veranstaltungen, Aktivitäten und Hilfestellungen ansprechen.

Mehr als 400 Veranstaltungen in Hochschul-, Bezirks- und Fach-Gruppen, persönliche Gespräche und direkte Kontakte zu einem Netzwerk von Unternehmen bieten den Young Professionals konkrete Hilfe bei der Suche nach Jobs und den Möglichkeiten optimierter Bewerbungs-Aktivitäten.

Die Hochschulgruppen bilden dabei den harten Kern und den logistischen Hintergrund, der von den vielen über 11.000  bdvb-Mitgliedern aktiv unterstützt werden. Schon früh hatte der Verband erkannt, dass junge Leute ‚anders‘ kommunizieren, offen sind für neue Wege und Formen der Kommunikation.



Deshalb wurde schon vor Jahren ein eigenes bdvb-Mail-System eingeführt. Jedes Mitglied bekam seine eigene  bdvb.de-Mail-Adresse.
Dieses nicht ganz preiswerte aber sehr nützliche und effektive Angebot war dann auch die Basis für den Ausbau des Netzwerkes über die persönlichen Kontakte hinaus. Anfänglich als reines digitales Mitglieder-Verzeichnis angedacht, wurde schon vor 3 Jahren ein SocialNetwork installiert, das sich zunächst auf die Grundfunktionen einer Networking-Plattform beschränkte. Sie war zu diesem Zeitpunkt für Verbände eine Pionierarbeit. Sie wurde neben einem Engagement als Gruppe bei XING als internes, nur für Mitglieder
nutzbares Instrument mit dem Ziel etabliert, dieses Community-Angebot schrittweise auszubauen.

– Die Plattform wurde als geschlossene Community nur den eigenen Mitgliedern zugänglich gemacht und täglich über einen Server-Abgleich auf dem neuesten Mitgliederstand gehalten.

– Es diente als digitales Mitglieder-Verzeichnis das von den Mitgliedern gepflegt und up-to-date gehalten wird

– Dem Verband dient es als internes Mail-System ohne Spam-Verbreitung

– Bezirks- und Hochschul-Gruppen erhalten eigene Lounges, um Ihre Aktivitäten im begrenzten Kreis darzustellen und zu kommunizieren

– Den Mitgliedern dient es als interne Kommunikations-Plattform ohne Freigabe der Mail-Adresse

– Es wird genutzt als Veranstaltungs-Kalender

– Ein Referenten-, Mentoren- und Experten-Portal verschafft allen Mitgliedern einen schnellen Zugriff auf die Spezialisierungen anderer bdvb-Kollegen

– Das Karriere-Portal ermöglicht den Mitgliedern und den Mitglieds-Unternehmen eine direkte Kontakt-Chance mit der Möglichkeit, das Profil des Kandidaten bzw. des Unternehmens mit einem Klick aufzurufen.

Im Jahre 2011 steht der bdvb wieder vor einem Schritt in eine neue Dimension:

Die technische Entwicklung bietet dem Verband neue Möglichkeiten:

– Die Networking-Plattform wird weiter an Wert als internes Kommunikations-Medium gewinnen. Hier werden z. B. Dokumente  hinterlegt, Rechnungen verschickt, Bilder und Videos hoch geladen, bewertet und kommentiert

– Jeder User hat einen eigenen integrierten Blog

– User nutzen erste CRM-Funktionalitäten

– Offene und geschlossene Lounges bieten differenzierbare Gesprächskreise

– Jeder kann offene und geschlossene Gruppen zu seinen Themen gründen

– Gruppen-/Themen- und allgemeine Chats erhöhen die kommunikative just-in-time-Kommunikation

Zukünftig haben wir noch weitere Optionen, das SocialNetwork als 2-Wege-Medium auszubauen, das immer mehr die heutige Web1.0-Homepage ablösen wird:
„Sie kann beispielsweise durch ein zusätzliches Unternehmens-Profil, eLearning-Funktionen, einen Shop, virtuelle Konferenzräume, Wissens-Datenbanken, einen 1:1-Video-Chat, ein WIKI und Mind-map-Instrumente ergänzt werden“, erklärt uns der Vorstand unseres Dienstleisters, Hans Bayartz.

Der bdvb sieht das Web2.0-Engagement nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung der vielen direkten Kontakte auf Veranstaltungen
in Fach- Bezirks- und Hochschul-Gruppen sowie bei persönlichen Treffen. Insofern wird der Verband auch weiterhin die technischen Möglichkeiten und diversen Network-Angebote genau analysieren und in eine sinnvolle Social-Media-Strategie einbauen.

Fakten über den Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte e.V. – bdvb

Seit 110 Jahren vertreten wir die Interessen aller Wirtschaftswissenschaftler in Deutschland.
Standesverband für Ökonomen:
– über 11.000 zahlende Mitglieder

mit einem Altersdurchschnitt von 39 Jahren
in
* 19 Bezirksgruppen
* 40 Hochschulgruppen
* 27 Fachgruppen
− Mehr als 4.000 Studierende

bdvb e.V.
Florastr. 29
40217 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 37 10 22
Fax: 0211 / 37 94 68
info@bdvb.de
www.bdvb.de

Autor:
Dieter Schädiger
Geschäftsführender Vizepräsident
bdvb e.V.
Florastr. 29
40217 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 37 10 22
Fax: 0211 / 37 94 68
info@bdvb.de
www.bdvb.de

Co-Autor:
Hans Bayartz
Vorstand der BAYARTZ AG
52134 Herzogenrath
Bennostr. 6
Telefon: 02406 669006
www.WEPS.AG
hb@WEPS.AG

Weitere Beiträge:
bdvb – ein Verband mit Ideen

Business-Community: warum – wieso – weswegen?

„Verbände entdecken Social Media nur langsam“

FAZ: „Zahlreiche Verbände in Deutschland leiden an Mitgliederschwund und einer älter werdenden Mitgliederstruktur. Um jüngere Zielgruppen anzusprechen, planen viele Verbände nun den Einsatz sozialer Medien.“

Unsere bisherigen Erfahrungen unterstützen die gemachten Angaben.
Verbands-Geschäftsführer haben häufig ein Problem mit der Implementierung und Pflege des Contents. Hier können wir mit unseren Service-Leistungen im Community-Management für eine gute Unterstützung sorgen. Vor allen Dingen beim Start einer Plattform kann sich eine Ausgliederung/Ergänzung durch unsere Fachleute als sehr hilfreich erweisen.

Deutlich überwiegen aber die vielen Vorteile eines eigenen Sozialen Netzwerkes – (zumindest bei WEPS.AG):

– Es dient als eine Art „digitales Mitgliederverzeichnis‘, das von den Mitgliedern gepflegt und up-to-date gehalten wird
– Dem Verband dient es als internes Mail-System – ohne Spam-Verbreitung –
– Es hat den Wert eines internen Kommunikations-Mediums – hier werden z. B. Dokumente hinterlegt, Rechnungen verschickt
– Den Mitgliedern dient es als interne Kommunikations-Plattform – ohne Freigabe der Mail-Adresse
– Es wird genutzt als Veranstaltungs-Kalender (erweiterbar: mit Abrechnungs-Funktion) des Verbandes und als Verabredungs-Terminkalender
– Jeder User hat einen eigenen integrierten Blog
– User nutzen erste CRM-Funktionalitäten
– Offene und geschlossene Lounges bieten differenzierbare Gesprächskreise
– Es kann durch bspw. eLearning-Funktionen, virtuelle Konferenzräume, Wissens-Datenbank und Mind-map-Instrument ergänzt werden
– Das SocialNetwork kann als offene (für jeden zugängliche) oder geschlossene (nur für Mitglieder und ‚Anklopfer‘) Community angelegt werden

Unsere Zusammenarbeit mit einem großen Verband zeigen eindeutig:  Als Vorteile der sozialen Medien wurde vor allem ein besserer Informationsfluss und eine höhere Mitgliederbindung gesehen. Auch eine Gewinnung von neuen, jungen Mitgliedern will man über diesen Weg besser voranbringen.

Was ist Ihre Meinung? Wären Sie als Verbands-Mitglied an einem verbands-internen SocialNetwork interessiert?

IHK: „Wir sind erreichbar!“

„Die Kommunikation über die Social Networks nimmt weiter an Bedeutung zu. Das besagen alle aktuellen Untersuchungen. Im Rahmen unserer Kommunikationsstrategie haben wir entschieden, keine eigene Plattform aufzubauen, sondern die führenden Netzwerke mit eigenen Präsenzen zu bespielen. So sind wir also über You Tube, XING, Twitter und Facebook erreichbar“, schrieb mir heute eine IHK.

Der Tenor liegt auf : „Wir sind erreichbar!“*

Schön und gut.  Doch das ist nur eine Seite einer Medaille.

Unser Vorschlag (www.aachen.WEPS.AG)  legt wert darauf, eine eigene IHK-Plattform für alle IHK-Mitglieder im Netz zu platzieren,  und betrachtet eine höhere Interaktion der Mitglieder mit ihrer IHK nur mit einer sekundären Wichtigkeit.

Viel wichtiger – und damit im Vordergrund – steht die Überlegung, dass die IHK ihren eigenen Mitgliedern einen neuen, besonderen und zusätzlichen Service anbietet.

Aus unserer Recherchen, Marktforschungen und Informationen wird deutlich, dass Unternehmer zuerst in ihrer Region nach neuen Kontakten suchen. Sie interessieren sich sehr dafür zu wissen, welche anderen Unternehmen es in der Region gibt und was man mit diesen auf kurzem Wege geschäftlich zusammen erreichen kann. Dort wollen sie erste Kontakte knüpfen, sich kennen lernen, Geschäfte machen. Erst nach fruchtloser Suche oder bei der Suche nach weiteren Kontakten sind sie an nationalen oder internationalen Verknüpfungen interessiert.

Genau diesen Gedanken bieten wir mit unserem Community-Portal und den spezialisierten IHK-Plattformen eine Basis.

Hier stehen alle IHK-Mitglieder im Fokus.

Da IHKn ja Unternehmen in ihren Regionen unterstützen sollen, wäre unsere Software ein ganz anderer Marketing-Ansatz: Mitgliedern soll ein neuer Service angeboten werden! Wir  verfolgen darüber hinaus mit unserer Software einen weitergehenden Gedanken, als dies die anderen Plattformen tun – wir wollen die Networking- zur Management-Plattform weiter entwickeln: Mehr dazu unter http://wp.me/psD2f-42.

Wie ist Ihre Meinung?
Sollen sich die IHKn zurück halten und solche Angebote nicht ihren Mitgliedern zugänglich machen?
Ist nur der einseitige Dialog ‚IHK-Mitglieder‘ wichtig und notwendig oder wäre auch ein ’sich-kennen-lernen‘ aller IHK-Mitglieder einer Region untereinander wünschenswert?

Schreiben Sie mir Ihre Meinung! (Lesen Sie auch die andere Artikel über die Kammern hier im Blog)

* Nicht das das falsch verstanden wird: Es ist legitim und richtig, dass sich die IHKn auf den unterschiedlichen SocialNetworks präsentieren.

„Aachener Workshop-Tage SocialMedia“

Wir bereiten derzeit eine Workshop-Reihe vor, die sich mit WEB2.0 beschäftigt und Branchen, Zielgruppen und Themen in den Focus stellt.

Dabei werden insbesondere die Kommunikations-Verantwortlichen (Geschäftsführer/innen, Mitarbeiter/innen aus den Bereichen Marketing, PR, Medien und Kommunikation) der jeweiligen Branche angesprochen. Sie sollen in einem 2tägigen Workshop über die Situation in der eigenen Branche reflektieren und die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Zielgruppe herausarbeiten. Schließlich sollen sie selbst unter Begleitung eines brachen-spezifischen Fachmanns zukunfts-orientierte WEB 2.0-Lösungen für ihre Branche erarbeiten.

In der Planung sind folgende Themen/Branchen/Zielgruppen:

– Kreditinstitute/Banken/Sparkassen -> finance 2.0
– Verlage
– Kammern
– Landwirtschaft
– Verbände
– Agenturen
– PR
– Tourismus
– Vertrieb
– Messen
– Freiberufler
– Vereine
– Versicherungen

– (Hoch-)Schule
– Kommunen
– Journalismus
– Stiftung
– Azubi
– NGO/NPO
– Studenten
– Seminar
– Gründen

Wer ein wichtiges Thema vermisst, den bitte ich um Kommentierung.

Ziele des Workshops

Die Teilnehmer/innen erhalten einen Einstieg ins Thema, in die Branchen-Problematik.
Sie erhalten anhand von Beispielen einen Überblick über die Nutzung der Nutzer und dem Angebot der Anbieter im jeweiligen Segment des MitmachWeb.

Eine Aussicht auf die zukünftigen Entwicklungen der Branche, der Zielgruppe bzw. des Themas erhalten sie von einem Fachmann des jeweiligen Themenbereichs.
Wie die künftigen Anforderungen im sich ändernden Nutzungsverhalten der Zielpersonen ist, wird ebenso angesprochen, wie die daraus resultierenden Anforderungen an die Unternehmen – insbesondere mit Blick auf deren SocialMedia Aktivitäten.

Der Schwerpunkt liegt aber eindeutig in der eigenen Erarbeitung strategischer Ansätze zur SocialMedia-Kommunikation.
Dabei werden konkrete Ansätze über das Zusammenwirken der Web-Aktivitäten erarbeitet. Konkrete inhaltliche und technische Voraussetzungen, personelle und finanzielle Notwendigkeiten sowie strategische Positionierungen werden diskutiert und mit anderen Gruppen-Ergebnisse in ein Gesamtkonzept gegossen.

Inhaltlich werden folgende Themen angesprochen:

Vortrag
-> Thesen zur Situation und Positionierung der Kommunikation – Welche Instrumente gehören zu WEB 2.0?

Workshop-Themen
-> Ziele
-> Anforderungen von Seiten der Zielgruppe(n)
-> Tools -> Mit welchen Web 2.0-Instrumenten lassen sich welche Ziele erreichen?
-> Voraussetzungen (personell, technisch, inhaltlich, wirtschaftlich)

Ergebnisse der Workshop-Gruppen
-> Präsentation
-> Diskussion
-> Fazit

Bitte kommentiert Anregungen und Wünsche – DANKE!

Nachtrag: 28.09.2010:
Leider fällt momentan so viel Arbeit an, dass die Workshop-Tage nicht vor Januar 2011 beginnen können.