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Verbände: Über Soziale Netzwerke Nachwuchs finden und Mitglieder binden

Gastbeitrag von Dieter Schädiger, bdvb-Geschäftsführender Vizepräsident

Als die FAZ im September 2010 berichtete: ‚Zahlreiche Verbände in Deutschland leiden an Mitglieder-Schwund und einer älter  werdenden Mitgliederstruktur. Um jüngere Zielgruppen anzusprechen, planen viele Verbände nun den Einsatz sozialer Medien,‘ konnte das den bdvb nicht weiter beunruhigen. Seit Jahren hatte der Verband der Ökonomen mit Sitz in Düsseldorf vorgesorgt.

Junge Menschen werden seit Jahrzehnten schon während des Studiums zielgerichtet und intensiv angesprochen von Gleichaltrigen, die Ihre Studien-Kollegen über eine Vielzahl an Veranstaltungen, Aktivitäten und Hilfestellungen ansprechen.

Mehr als 400 Veranstaltungen in Hochschul-, Bezirks- und Fach-Gruppen, persönliche Gespräche und direkte Kontakte zu einem Netzwerk von Unternehmen bieten den Young Professionals konkrete Hilfe bei der Suche nach Jobs und den Möglichkeiten optimierter Bewerbungs-Aktivitäten.

Die Hochschulgruppen bilden dabei den harten Kern und den logistischen Hintergrund, der von den vielen über 11.000  bdvb-Mitgliedern aktiv unterstützt werden. Schon früh hatte der Verband erkannt, dass junge Leute ‚anders‘ kommunizieren, offen sind für neue Wege und Formen der Kommunikation.



Deshalb wurde schon vor Jahren ein eigenes bdvb-Mail-System eingeführt. Jedes Mitglied bekam seine eigene  bdvb.de-Mail-Adresse.
Dieses nicht ganz preiswerte aber sehr nützliche und effektive Angebot war dann auch die Basis für den Ausbau des Netzwerkes über die persönlichen Kontakte hinaus. Anfänglich als reines digitales Mitglieder-Verzeichnis angedacht, wurde schon vor 3 Jahren ein SocialNetwork installiert, das sich zunächst auf die Grundfunktionen einer Networking-Plattform beschränkte. Sie war zu diesem Zeitpunkt für Verbände eine Pionierarbeit. Sie wurde neben einem Engagement als Gruppe bei XING als internes, nur für Mitglieder
nutzbares Instrument mit dem Ziel etabliert, dieses Community-Angebot schrittweise auszubauen.

– Die Plattform wurde als geschlossene Community nur den eigenen Mitgliedern zugänglich gemacht und täglich über einen Server-Abgleich auf dem neuesten Mitgliederstand gehalten.

– Es diente als digitales Mitglieder-Verzeichnis das von den Mitgliedern gepflegt und up-to-date gehalten wird

– Dem Verband dient es als internes Mail-System ohne Spam-Verbreitung

– Bezirks- und Hochschul-Gruppen erhalten eigene Lounges, um Ihre Aktivitäten im begrenzten Kreis darzustellen und zu kommunizieren

– Den Mitgliedern dient es als interne Kommunikations-Plattform ohne Freigabe der Mail-Adresse

– Es wird genutzt als Veranstaltungs-Kalender

– Ein Referenten-, Mentoren- und Experten-Portal verschafft allen Mitgliedern einen schnellen Zugriff auf die Spezialisierungen anderer bdvb-Kollegen

– Das Karriere-Portal ermöglicht den Mitgliedern und den Mitglieds-Unternehmen eine direkte Kontakt-Chance mit der Möglichkeit, das Profil des Kandidaten bzw. des Unternehmens mit einem Klick aufzurufen.

Im Jahre 2011 steht der bdvb wieder vor einem Schritt in eine neue Dimension:

Die technische Entwicklung bietet dem Verband neue Möglichkeiten:

– Die Networking-Plattform wird weiter an Wert als internes Kommunikations-Medium gewinnen. Hier werden z. B. Dokumente  hinterlegt, Rechnungen verschickt, Bilder und Videos hoch geladen, bewertet und kommentiert

– Jeder User hat einen eigenen integrierten Blog

– User nutzen erste CRM-Funktionalitäten

– Offene und geschlossene Lounges bieten differenzierbare Gesprächskreise

– Jeder kann offene und geschlossene Gruppen zu seinen Themen gründen

– Gruppen-/Themen- und allgemeine Chats erhöhen die kommunikative just-in-time-Kommunikation

Zukünftig haben wir noch weitere Optionen, das SocialNetwork als 2-Wege-Medium auszubauen, das immer mehr die heutige Web1.0-Homepage ablösen wird:
„Sie kann beispielsweise durch ein zusätzliches Unternehmens-Profil, eLearning-Funktionen, einen Shop, virtuelle Konferenzräume, Wissens-Datenbanken, einen 1:1-Video-Chat, ein WIKI und Mind-map-Instrumente ergänzt werden“, erklärt uns der Vorstand unseres Dienstleisters, Hans Bayartz.

Der bdvb sieht das Web2.0-Engagement nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung der vielen direkten Kontakte auf Veranstaltungen
in Fach- Bezirks- und Hochschul-Gruppen sowie bei persönlichen Treffen. Insofern wird der Verband auch weiterhin die technischen Möglichkeiten und diversen Network-Angebote genau analysieren und in eine sinnvolle Social-Media-Strategie einbauen.

Fakten über den Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte e.V. – bdvb

Seit 110 Jahren vertreten wir die Interessen aller Wirtschaftswissenschaftler in Deutschland.
Standesverband für Ökonomen:
– über 11.000 zahlende Mitglieder

mit einem Altersdurchschnitt von 39 Jahren
in
* 19 Bezirksgruppen
* 40 Hochschulgruppen
* 27 Fachgruppen
− Mehr als 4.000 Studierende

bdvb e.V.
Florastr. 29
40217 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 37 10 22
Fax: 0211 / 37 94 68
info@bdvb.de
www.bdvb.de

Autor:
Dieter Schädiger
Geschäftsführender Vizepräsident
bdvb e.V.
Florastr. 29
40217 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 37 10 22
Fax: 0211 / 37 94 68
info@bdvb.de
www.bdvb.de

Co-Autor:
Hans Bayartz
Vorstand der BAYARTZ AG
52134 Herzogenrath
Bennostr. 6
Telefon: 02406 669006
www.WEPS.AG
hb@WEPS.AG

Weitere Beiträge:
bdvb – ein Verband mit Ideen

Business-Community: warum – wieso – weswegen?

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Web2.0, Communities und Networking-Plattformen von Verlagen – Liste

Verlage (insbesondere Tageszeitungs-Verlage) stehen vor schwierigen Endscheidungen – sehr viel wird darüber seit einiger Zeit berichtet.

Eine Möglichkeit, sich neu zu positionieren, ist die Integration neuer Medien.
Eine Sammlung bereits existierender Web2.0-Anwendungen und SocialNetworking-Plattformen soll einen Überblick verschaffen. Die mit eigenen Lösungen werde ich nach und nach besuchen und im Blog kommentieren – solche mit einer Facebook- oder MySpace-Lösung nicht, da ich diese Form nicht als zielführend für einen Verlag ansehe:

a) Verlag
b) Webseite
c) Networking-Plattform
d)
Twitter
e) andere

Deutschland

a) Hallepost
b) www.hallepost.de/
c) www.w3.hallepost.de

a) Augsburger Allgemeine
b) www.augsburger-allgemeine.de
c) www.community.augsburger-allgemeine.de/ und www.augsburger-allgemeine.de/Home/Servus/

a) Lausitzer Rundschau, Cottbus
b) www.lr-online.de
c) www.localido.deMein Kommentar dazu

a) Zeitungsverlag Aachen / AZ + AN
b) www.az-web.de/www.an-online.de
c) www.5zwo.deMein Kommentar dazu
d) www.twitter.com/5zwo

a) Neue Westfälische, Bielefeld
b) www.nw-news.de
e) Kommentar-Funktion – Mein Kommentar dazu

a) Kölner Stadtanzeiger
b) www.ksta.de
c) ksta.stadtmenschen.de

a) Frankfurter Rundschau
b) http://www.fr-online.de
c) http://www.fr.stadtmenschen.de

a) Mitteldeutsche Zeitung, Halle
b) http://www.mz-online.de
c) http://www.mz.stadtmenschen.de

a) Süddeutsche Zeitung, München
b) http://www.sueddeutsche.de
e) www.laufbahner.de – Job-Suche

a) Zeitungsgruppe WAZ, Essen
b) www.waz-mediengruppe.de
c) www.derwesten.de

a) Rheinische Post, Düsseldorf
b) www.rp-online.de
e) Blogs

a) tz (Münchner Merkur), München
b) www.tz-online.de
c) www.tz-online.de/community

Fach- und Publikums-Presse

a) Neue Wirtschafts-Briefe, Herne – Fachverlag für Steuerberater
b) http://www.nwb.de
c) http://www.nwb-community.de

a) Deutscher Fachverlag, Frankfurt – Horizont – Fachzeitschrift für die Werbung
b) http://www.dfv.de, http://www.horizont.de
c) http://www.horizontpeople.de

a) Beck-Verlag, München – Fachverlag für Juristen, Steuerberater, Wirtschaftprüfer und weitere Berufsgruppen
b) http://www.beck.de
c) http://www.community.beck.de

a) ManagerMagazin, Hamburg
b) www.manager-magazin.de
c) www.manager-lounge.manager-magazin.de

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