Schlagwort-Archive: Management-Plattform

WEPS 3.0

Wir beginnen, das nächste Release für die Community-Software WEPS.AG unter dem Arbeitstitel „WEPS 3.0“ zu diskutieren….

Wichtiges Ziel:
Realisierung einer Management-Plattform so wie hier im Blog schon mehrfach beschrieben. Ausserdem soll später nicht mehr von einer Community gesprochen werden, sondern von einer Management-Plattform – ein Bestandteil ist dann ein Soziales Netzwerk.

Wer optische oder inhaltliche Vorschläge hat, dem sind wir für Anregungen sehr dankbar.

Advertisements

Soziales Netzwerk mit WEPS.AG – einige Vorteile auf einen Blick

eLearning und Networking verbinden – für Coaches, Berater und Trainer eine wichtige Kombination: Auf http://www.WEPS.AG können wir Ihnen das einrichten und dazu noch ein virtuelles Klassenzimmer…Sie wollen mit Ihrem Außendienst in einem virtuellen Konferenzraum diskutieren, damit weniger Kosten für Fahrten und Übernachtungen und Ausfallzeiten entstehen? Dann nutzen Sie unsere Community-Software und lassen Sie sich Ihren virtuellen Konferenzraum zuschalten.

Ein WEBINAR-Tool in seine Community zu integrieren fällt http://www.WEPS.AG leicht. Ergänzen Sie Ihr Soziales Netzwerk durch Tools und Software, die für Sie bisher Insellösungen darstellten……Jedes Netzwerk kommuniziert mit anderen Tools oder Methoden – darauf nehmen wir bei WEPS Rücksicht!

Eine Versicherung mit vielen Aussendienstleistern hat andere Ansprüche an eine Community-Software als ein Verband, ein NGO oder eine Uni – deshalb können sich Betreiber eines Sozialen Netzwerkes bei www.WEPS.AG von unserem Support Software, Module und Features hinzu programmieren lassen.

Wo gibts das sonst noch? Nicht bei Facebook, nicht bei XING oder bei Google+.Interne und externe Kommunikation kann man in einem eigenen Sozialen Netzwerk interessant verbinden.
Großer Vorteil einer eigenen Community: Neben den üblichen Tools zum Netzwerken kann man beim Support weitere Module, Features und Software programmieren lassen, um die Kommunikation individuell und optimal zu gestalten – keiner der Großen bietet das! DAS wird häufig übersehen!Unsere Networking-Plattform www.WEPS.AG weiter zu entwickeln und zu einer Management-Plattform mit CRM- und ERP-Funktionen aufzurüsten, ist für 2012 weiterhin unser Ziel. Unternehmer können dann viele Insellösungen abschalten und alles komplett mit der WEPS.AG-Community-Software lösen. Lesen Sie meinen Bericht im Blog: www.blog.bayartz.de

Wollen Sie Ihr Vorschlagwesen auf eine breitere Basis stellen und mehr Dialog unter den Mitarbeitern fördern? Dann verbinden wir gerne ein Innovations-Management auf unserer  SozialenNetzwerk-Software ein und stellen Ihnen diese Community zur Verfügung. Was halten Sie von diesem Vorschlag?

Individuelle Einzel-WEBINARE zu allen Themen rund um Ihr eigenes Soziales Netzwerk – einfach Thema angeben und ein/zwei Termine schreiben …. – Das können Sie auch, wenn Sie unsere Community-Software nutzen mit integriertem WEBINAR-Tool.

Das Wissen vieler (Mitarbeiter) nutzen – wir verbinden dazu ein WIKI mit einem geschlossenen Sozialen Netzwerk (Intranet), um den Prozess eines optimierten Wissens-Managements zu unterstützen – das können Sie nur mit http://www.WEPS.AG – Testen Sie noch heute die Basis-Funktionen KOSTENLOS!

eLearning und Networking verbinden – für Coaches, Berater und Trainer eine wichtige Kombination: Auf http://www.WEPS.AG können wir Ihnen das einrichten und dazu noch ein virtuelles Klassenzimmer…

Soziales Netzwerk: Investoren und User sind schwierig zu gewinnen

So viele Gründe sprechen für die WEPS-Community-Lösung*, aber leider fehlt das Kapital, um das Konzept richtig und stringent zu kommunizieren. Das wird dem Projekt nicht gerecht. Das wird auch dem Know how, das eingebracht wurde nicht gerecht. Andererseits sind die Spielregeln eben genau so!

Als deutsche Software sind wir den deutschen Datenschutz-Gesetzen unterworfen und haben nicht das schlechte amerikanische Image – die großen US-Lösungen wie Facebook und LinkedIn machen mit unseren Daten, was sie wollen und scheren sich nicht um die Befindlichkeiten und Rechte von User. Dennoch scheint es, als müsse man ein Projekt, wie das meinige in Silicon Valley  zur Welt bringen, um Beachtung und Aufmerksamkeit bei Investoren, Banken, Nutzern und Medien zu finden.

Um eine solche Software in einer Nische auch ideenreich zu einer Management-Plattform weiter zu entwickeln, bedeutet nicht nur den Einsatz von Zeit und Innovationskraft, sondern hängt auch von Manpower und Investitionen ab, die ein kleines Unternehmen schnell in den Ruin führen können.

Es ist enttäuschend und frustrierend zu sehen, wie viel Aufwand man initieren muss, um Betreiber einer Community zu finden: Verbände, Unternehmen, Vereine, Netzwerke und Menschen davon zu überzeugen, dass es nichts kostet, einen Test der Community-Software durchzuführen mit der Zusicherung, dass man ohne jeglichen Grund anzugeben und ohne eine Kündigungsfrist einzuhalten, die Test-Community jederzeit wieder von der Testperson selbst wieder zu löschen ist – schade eigentlich. Es ist schwierig, sich gegen die etablierten und großen der Branche zu behaupten und bei Medien wahrgenommen zu werden.

Erst recht  wagt man sich schon kaum mehr an eine weitere innovative Idee namens WEPS-NEWSDESK**  heran, weil einen eben genau jene Argumente vom weiteren Einsatz eigenen Kapitals abhalten.
*=Welche Tools und Möglichkeiten sind heute schon in den Sozialen Netzwerken bei http://www.WEPS.AG selbstverständlich:

– Sie bestimmen, ob Ihre Community eine offene oder geschlossene ist
– Sie gründen Lounges bzw. Gruppen als offene oder geschlossene Kommunikations-Zellen
– Sie bestimmen, welche Informationen Sie auf Ihrer Startseite sehen wollen – dafür gibt es eine Auswahlbox!
– Sie können ein erstes (später wird es weitere geben) CRM-Modul nutzen – Sie managen Ihre Kontakte: Kontakte auf Wiedervorlage legen und nächsten Schritt in Ihrer Kommunikation mit dem Kontakt planen …
– Webseiten-Header – Sie gestalten Ihre Community im look-and-feel Ihrer Webseite
– Auf das Layout Ihrer Community haben Sie Einfluss – der Admin-Bereich gibt Ihnen Zugang zu Farbdefinitionen
– Sie können Ihre CSS-Styles als Vorgabe eingeben
– Sie fügen eigene Menu- oder UnterMenu-Punkte selbst über den Admin-Bereich hinzu
– 2-Sprachigkeit (deutsch und englisch)
– Sie können ein Unternehmens-Profil einfügen
– Kommentare und Bewertungen sind möglich ebenso wie Umfragen
– Sie können jeden Menupunkt mit einem selbst gewählten Foto titeln – der Mensch kommt übers Bild schneller in den Text
– Im Admin-Bereich legen Sie Ihre eigene SEO-Strategie über Keywords fest
– Sie können jedem User einen eigenen Blog freigeben
– Mit jeder Nachricht an einen User können Sie Dokumente mit liefern
– Themen- und Gruppen-Chats sind möglich
– Eigene Videos und Fotos hochladen
– Wir installieren einen virtuellen Konferenzraum, ein Webinar-Tool, ein virtuelles Klassenzimmer oder Büro für Sie
– Sie können beim Support jedes Modul, Feature, jede Software, die für Ihre individuelle Kommunikation in Ihrer Community wichtig erscheint hinzu programmieren lassen

**=Wir arbeiten an unserem Projekt NEWSDESK = alle Nachrichten der einzelnen Communities (bspw. FB, Twitter, LinkedIN) laufen in einem Stream auf unserer webbasierten NEWSWESK-Site zusammen und können von da aus auch beantwortet werden.

Zusätzlich läßt sich der Nutzen dadurch erhöhen, dass wir Nutzern (i.d.R. Unternehmen) anbieten, auch interne Daten bspw. aus ERP oder SAP in diesen Stream einzupflegen. Wenn man das weiter spinnt, ergeben sich neue Perspektiven für Communities.

Selbstverständlich arbeiten wir auch an Prioritäten-Einteilungen für die Streams, so dass der Nutzer sich seine Stream nach Wichtigkeiten einteilen kann – ähnlich wie die Google-Circel.

Neues Community-Portal (6)

Das ganz neue Community-Portal sucht noch nach einer Sub-Headline, einem Slogan oder einer klärenden Unterzeile.

Die Namensänderung von theWEPS.com zu WEPS.ag (ist und bleibt ein Kunstname) ist durch – aber wie kann man dem Portal noch eine „Würze“, eine klärenden Beinamen geben.

Wir wollen mit unserer Networking-Software  ja nicht nur zum Networken aufrufen und beitragen sondern sehen ja eine Weiterentwicklung darin, dass die Plattform auch Hilfe für weiterführende Management-Aufgaben dienen soll > siehe Blogbeitrag „Von der Networking- zur Management-Plattform“.

Dazu passend wollen wir die Unterzeile suchen – habt Ihr Ideen, Beiträge, Vorschläge?

Bisherige Ideen:
– Manage your Network
– network managen
– Mein Netzwerk managen
– myNetwork

Web 2.0 und Kammern – mehr Mut wäre dringend nötig

Was ist Web 2.0?

web20map

web20map_de

Tim O’Reilly hat im Jahre  2005 in seinen Beitrag die wesentlichen Bausteine beschrieben.
Wir betrachten heute mehr die inhaltliche Seite des Web 2.0 und weniger die technische (im Focus steht SocialNetwork) und seine Nutzung durch Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie Handwerkskammern (HWK).

web20

Eine neue Untersuchung besagt: „B2B Entscheider verbringen zwei Stunden ihrer täglichen Arbeitszeit im Web.“

Immer intensiver sehen wir uns vor die Frage gestellt: „Warum sollten IHK und HWK (aber auch NGOs, Bildungseinrichtungen, Wissenschaft&Forschung, Verbände und Vereine, Behörden&Verwaltungen (-> erstaunlich: Behörden sind schon enorm voran geschritten, da können sich die Kammern eine Scheibe abschneiden …) den Schritt vom Web 1.0 zu Web 2.0 wagen? Welchen Nutzen können sie durch aktive Teilnahme am Web2.0-Prozess ihren Mitgliedern stiften?“ Antworten dazu findet man in einer Studie bei Geschäftsführer mittelgroßer Unternehmen: „..28% der Entscheider nutzen regelmäßig aktiv den Dialog in Internetforen für den Austausch mit Fachexperten und …40% der B2B Entscheider nutzen regelmäßig Internet-Foren für berufliche Zwecke.“

Oder andersherum: „Was hält sie von einer Beteiligung ab? Was lässt sie zögern? Warum haben sie keinen Mut? An welchen Themen, Schwierigkeiten, Hemmnissen oder Einflussnahmen scheitern offenkundlich in die Zukunft weisende, sinnvolle und hilfreiche Entwicklungen? Handeln sie gar gegen die Bedürfnisse ihrer Mitglieder? Wann machen Sie den Schritt von Web 1.0 zu Web 2.0? Wird Social Media etwa als Modeerscheinung bewertet?

Denn „…85% aller Befragten haben bereits einen späteren Lieferanten über das Internet gefunden.“ Der Einsatz von Web-2.0-Tools in Unternehmen entwickelt sich dynamisch. Etwas mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen setzt schon heute Blogs, Wikis oder soziale Netzwerke ein und mehr als 80 Prozent der Unternehmen meinen, Web-2.0-Technologien werden weiter an Bedeutung gewinnen. Für Anbieter von kundenspezifizierten Social-Software-Anwendungen sowie für die Intermediäre und Plattformbetreiber eröffnet sich also ein schnell wachsender Markt mit großem Geschäftspotenzial.“ Ist Social Media – wie Fachleute behaupten – sogar der größte Umbruch seit der Industrialisierung?

In seinem Blog-Beitrag schreibt Matthias Schwenk: „Tatsächlich müsste sich … jedes Unternehmen, aber auch jeder Verband und jede (Industrie- und Handels-) Kammer als Netzwerk sehen, das sich über das Internet optimal mit einer Software für Social Networks abbilden und organisieren lässt. Die Effizienz- und Transparenzgewinne wären enorm, denkt man allein an die Kommunikation, die heute noch überwiegend top down verläuft und relativ massenmedial (Serienbriefe, Rund-Mails, Newsletter, Mitgliederzeitschriften…) geprägt ist. Welch ein Anachronismus!

Tatsächlich wird in Deutschland und weltweit nicht mehr getrommelt, um (Unternehmens-)Nachrichten zu verbreiten. Das Web entwickelt sich in rasantem Tempo – vom Einbahnstrassen-Web zum Mitmach-Web – zum interaktivenWeb – zum Web, das durch die User gestaltet wird. Man orientiert sich an der „Nutz­barmachung der kollektiven Intelligenz„, wie es die Protagonisten beschreiben würden. Angesagt ist, Wissen bereit zu stellen und zu teilen. Die Kammern müssten ein hohes Interesse daran haben, ihren Mitglieder Wissen zugänglich zu machen, Wissen zu vermitteln, bei fehlendem Know-how zu helfen, Unternehmer zusammen zu bringen, Anbahnungen von Geschäften zu erleichtern.

Das ist eine ihrer Hauptaufgaben. Ja, sie machen das immer schon: In Seminare, Vorträgen, Veranstaltungen, Weiterbildungen etc. – sicher mehr als 500.000 Mal im Jahr. Aber sie nutzen die neuen und wichtigen Online-Kanäle bis heute nicht. SocialNetworking findet man im Web-Auftritt der Kammern nicht – offiziell heisst es meistens dazu: Wir dürfen Privat-Unternehmen keine Konkurrenz machen (obwohl sich das als Schein-Argument entpuppt, wenn man sich andere Angebote anschaut). Hinter der Hand allerdings werden eher personelle Widerstände dafür ins Feld geführt. Außerdem fürchten einige Kammern scheinbar die Offenheit der User in solchen Netzwerken.

Einen Vorschlag, wie IHK 2.0 aussehen könnte, habe ich in meinem Blog-Beitrag „IHK und HWK 2.0….“ gemacht (Mit einer IHK habe ich eine Muster-Network-Plattform für IHK-Mitglieder entwickelt, die unter www.WEPS.AG -> Klick die AACHEN- Community – zu erreichen ist). Da Handwerker einige andere Anforderungen und Wünsche haben, sieht mein 4-Säulen-Modell für die HWKs anders aus.

Warum werden nicht alle Wege genutzt, Prozesse, Wissen, Menschen zu begleiten? Warum werden ihnen nicht die Werkzeuge (bspw. SocialNetwork-Software) zur Verfügung gestellt, werden die Prozesse nicht mit IHK-Wissen und -Erfahrung moderiert, um die Unternehmer zu motivieren sich einzubringen, ebenfalls neue Wege zu gehen – schnellere, kürzere, preiswertere? So wie es der gesetzliche Auftrag der Kammern vorschreibt? In „Digitale Wege zu neuen Märkten“ des Landes BadenWürttemberg heißt es dazu: „… Der gestaltende Einfluss von Web-2.0-Anwendungen beschränkt sich nicht auf die Ein- und Verkaufsbeziehung. Neben Marketing und Service kann vor allem die stark kundenorientierte Weiterentwicklung wissensabhängige, kundenorientierte Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen vom Social-Software-Einsatz profitieren. Das Web 2.0 bietet viele Möglichkeiten, gewünschte Produktmerkmale zu ermitteln, Verbraucher in den Prozess der Leistungserstellung zu integrieren und so innovative, bedarfsspezifische Angebote zu entwickeln. Der Kunde verlässt die Rolle des reinen Konsumenten und wirkt an der Wertschöpfung mit…“

Sie könnten auch mehr als „nur“ eine Plattform zum Kennenlernen anbieten (um nicht in Konkurrenz mit existierenden, am freien Markt tätigen Unternehmen zu kommen). Sie könnten sich dem neuen, zukunftsweisenden und spannenden Thema „Management-Plattform“ nähern, um vor allen Dingen den Gründern und kleinen, den betriebswirtschaftlich nicht mit Manpower ausgestatteten Unternehmen eine Arbeitshilfe anzubieten. Dort könnten diese ein effizientes Arbeitsumfeld von wichtigen betriebswirtschaftlichen, marketingrelevanten und organisatorischen Tools für den täglichen Gebrauch nutzen – auf einer Plattform-Ebene und ohne Insellösungen (die den Nachteil in sich bergen, dauernd Eingaben, die schon irgendwo erfasst sind, erneut eingeben zu müssen). Damit könnte die IHK eine Lücke schließen und die betriebswirtschaftlich unerfahrenen Unternehmern sowie Firmen ohne ausreichender personeller Ausstattung mit nützlichen Werkzeugen ausstatten, um am Markt besser zu bestehen.

Doch auch beim Thema „Empfehlungs-Marketing“ werden die Kammern nicht hellhörig.  Zahlreiche Studien beweisen die hochgradige Wirkung von Empfehlungen durch Freunde, Bekannte und Menschen, denen man vertraut und eher und mehr vertraut als der Werbung. Bewertungs- und Kommentierungs-Plattformen arbeiten seit Jahren erfolgreich – nichts wirkt besser als Empfehlungs-Marketing. Doch auch dieser Aspekt entlockt den Verantwortlichen kein „das sollten wir unbedingt unseren Mitgliedern ermöglichen“. Verschlafen die Kammern neue Entwicklungen? Ist es Ignoranz? Eine Fehleinschätzung? Arbeits-Überlastung? Fehlender Mut? Fehlende Manpower oder sind es die Finanzen? Sind es die „alten Männer“ an der Spitze der Kammern, die auch in anderen Organisationen nicht die Zeichen verstehen wollen? Oft hat man in der „2.Reihe“ viel mehr Verständnis und Offenheit gegenüber Tranzparenz, Dialog, Authentizität und Partizipation, die in der Spitze nicht gefördert sondern behindert werden.

Ist es der fehlende Glaube an den Erfolg beim WEB2.0-Einsatz (Ch. Henner-Fehr blogt: „…Gelingt mir das (mit den verschiedenen Interessensgruppen einen Dialog zu führen), kann man eigentlich schon von einem erfolgreichen Social Media-Einsatz sprechen…“)?
Oder die mangelnde Fähigkeit, transparente Organisationen und Prozesse zu schaffen und zu unterstützen? Henner-Fehr blogt dazu weiter: „… Ich denke, die Behauptung, eine Organisation muss die Werte Transparenz, Vertrauen, etc. leben, damit sie auch über die Social Media-Kanäle authentisch rüberkommt, ist nicht ganz von der Hand zu weisen..“). Und man kann ihm nur zustimmen, wenn er sagt:“Build your network before you need it!“

Ganz genau ist es nicht immer auszutarieren, was die Kammern zurück schrecken lässt, um in alten Strickmustern weiter zu arbeiten. Jede hat sicher seine eigene Begründung – oder „Ausrede“. Auf der anderen Seite sind allerdings auch die Mitglieder der Kammern zu nachlässig und wenig fordernd, denn sie hätten die Macht, ihre Standesvertreter in der Vollversammlung auf diesen Mißstand aufmerksam zu machen. Sie könnten dafür sorgen, dass die Kammern SocialNetworks und andere Web2.0-Tools anbieten, um die Meinungsverbreitung der User zu unterstützen und eine schnellere Kommunikation zu etablieren. Aber durch fehlendes Bewußtsein ist auch von dieser Seite wenig Ansporn und Innovation zu erwarten.

Dem Fazit der Fachleute für Web 2.0 wird man sich deshalb so schnell nicht anschließen: Netzwerk-Effekte durch Nutzerbeteiligung sind der Schlüssel zur Marktdominanz in der Web 2.0 Ära – national und international. In einem ganz aktuellen FAZ-Beitrag wurden die Nutzungshäufigkeit der Unternehmer (selbst) bei Investitionsentscheidung abgefragt und sogar eingefleischte Web2.0-Vertreter kamen zu der Feststellung „überraschend oft“ (Twitter-Beitrag).

Will man sich heute dem Web2.0 entziehen, dann zeigen Beispiele wie JAKO, dass es sehr negativ sein kann, sich im Netz nicht „zu zeigen“, nicht daran teilzunehmen oder die Regeln des Web 2.0 nicht zu beachten. Negative Schlagzeilen, die sich in rasantem Tempo über Twitter, Mails, Bewertungs-Plattformen verbreiten, können selbst stabile PR-Arbeit mit einem Schlag ad absurdum führen.

Wie Web 2.0 alle Lebensbereiche verändert – googeln Sie einmal (Beispiel: „wie Web 2.0 verändert 2009“) und Sie erhalten 2,9 Mill. Einträge. Es gibt wohl keinen Bereich, auf den Web 2.0 keinen Einfluss ausübt: Und da wollen sich Institutionen wie die Kammern dieser Entwicklung entziehen? Die Entscheidung noch hinauszögern? Sonderbar! Ich will den Kammern Mut machen, ihre Arbeitsintensität vom heutigen Einbahnstraßen-Web (top down) mehr in Web 2.0-Aktivitäten zu verlagern. Sie sollten in die Rolle der Moderatoren und Know-how-Transformatoren schlüpfen und das Wissen ihrer Mitglieder mit einfließen lassen. „Wissen teilen“ ist die Devise. Kammern erreichen über das Internet bedeutend mehr Mitglieder und umgekehrt. Die Zeit ist reif!

Noch gibt es keine Networking-Plattform einer Kammer – schade oder typisch? Was meinen Sie?

Und so könnte eine eigene IHK-Mitglieder-Plattform inhaltlich aussehen:

NEU: „Aachen: IHK 2.0 – Vision wird (nicht) Realität“ 

Gründen Sie hier Ihre eigene Community – kostenlos!

Twittern Sie mit mir: http://twitter.com/WEPS_AG