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Melanie Jendro – Erfahrungsbericht: „Mit Enterprise Social Network Beteiligung erhöhen“

jendro

Melanie Jendro hat Public Relations und Kommunikationsmanagement an der Fachhochschule Hannover studiert und arbeitet seit gut fünf Jahren – zuerst als Werksstudentin, mittlerweile als Kommunikationsmanagerin – bei der Vollmer & Scheffczyk GmbH. Ihr berufliches Steckenpferd: Online Kommunikation für Dienstleister und im B2B-Bereich sowie kommunikative Begleitung von Change Prozessen. Als offenen Menschen und Kommunikator habe ich sie über einen interessanten Blog-Kommentar „kennen gelernt“ und sie gebeten, uns etwas über ihre Erfahrungen in ihrem Unternehmen zu erzählen:

Entscheidungsbarrieren beseitigen

Vollmer & Scheffczyk GmbH versteht sich als Innovator für den Maschinen- und Anlagenbau. 25 Mitarbeiter – von der Team Assistentin bis hin zum Berater – arbeiten mit uns. Wir leben eine von Selbstbestimmung geprägte Kultur. Das heißt, alle Mitarbeiter können im Sinne des Unternehmenszweckes eigenverantwortlich zum Erfolg des Unternehmens beitragen, indem sie verantwortungsvoll und unternehmerisch handeln sowie Entscheidungen selbständig treffen (dürfen). Voraussetzung dafür: Sie müssen auf alle notwendigen Informationen zugreifen können. Da unsere Berater unterwöchig national und international vor Ort bei den Klienten sind, müssen sie vielfach auf die schriftliche bzw. fernmündliche Kommunikation zurückgreifen. Der obligatorische „Schnack“ in der Teeküche – als wichtiger informeller Kommunikationsprozess – findet nur selten statt. Alle zwei Wochen wurde unser Unternehmensblog, die V&S Wochenschau, mit Vertriebs-, Marketing-, Strategie-, IT-, Literaturthemen sowie Neuem von Klienten gefüttert. Zusätzlich findet alle zwei Monate ein zweitägiges Team-Meeting an einem unserer Unternehmensstandorte statt, an dem grundsätzlich alle Mitarbeiter teilnehmen.

Die Dringlichkeit, einen effektiven Kommunikationskanal zu installieren, stieg, als eine tiefgreifende Veränderung in unserer Organisation anstand. Massen-E-Mails und deren Folge – „an alle antworten“ – verstopften unsere E-Mail-Postfächer und führten zu allgemeiner Unzufriedenheit. Statt Informiertheit machte sich Ignoranz breit. Die gewünschte Transparenz wich einem undurchsichtigen Wirrwarr. Die Mitarbeiter verloren teilweise den Überblick ob der vielen Diskussionen, die via E-Mail geführt wurden.

Enterprise 2.0: Konsequenz offener Kultur

Was wir wollten, war ein Kanal, in dem unsere Mitarbeiter eine Übersicht über alle aktuell diskutierten Themen hatten, Beiträgen zu relevanten Themen schnell folgen und bei Bedarf mit diskutieren konnten. Wir stießen schnell auf Yammer.com – ein Enterprise Social Network (ESN). Unser Geschäftsführer, Benno Löffler, implementierte den Kanal unkonventionell mit den Worten „Wir probieren das jetzt mal aus“. Die Entscheidung für oder gegen das Tool sollte gemeinschaftlich vier Wochen später getroffen werden.

So gesellte sich zu unseren vielen anderen Informations- und Kommunikationswegen ein weiterer. Im ersten Moment machte es die Situation nicht einfacher. Im Gegenteil. Es führte zu noch mehr Verwirrung: „Für welche Inhalte soll ich welchen Kanal verwenden?“ Grund genug, kurze überschaubare Regeln aufstellen, die genau diese Frage beantworten. Eine dieser Orientierungspunkte besagt, dass Informationen, die relevant und wichtig für die gesamte Organisation sind, über keinen anderen Kanal als über das interne ESN fließen. Wer es dennoch tat, wurde gebeten, die Informationen allen auf „Yammer“ zugänglich zu machen. So erlangten wir ein Gespür dafür, was überhaupt relevant und wichtig für alle ist und zwangen uns zur konsequenten Nutzung.

Mehr Transparenz für dezentrale Entscheidungsfindung

Seit Ende 2011 nutzen wir das ESN und es hat sich intern zu unserem Schlüssel-Medium entwickelt, weil es ein effizientes Arbeiten miteinander auch aus der Ferne ermöglicht. Informationen können bestimmten Gruppen zugeordnet werden; Diskussionen über einen Post bleiben diesem zugeordnet und gewährleisten so einen schnellen Überblick über den aktuellen Stand. Die Anzahl interner E-Mails hat sich drastisch verringert, was den Umgang mit dem Posteingang zusätzlich erleichtert. Der Unternehmensblog ist ad acta gelegt. Er wird seit Ende 2011 gar nicht mehr genutzt. Die interne Unternehmenskommunikation ist viel transparenter geworden. Das Instrument unterstützt unseren Anspruch an ein verantwortungsvolles Handeln im Sinne des Unternehmenszweckes. Informationen über fachliche Themen oder solche über die Branche, zu Unternehmensentscheidungen, Empfehlungen und Ratschläge bieten einen hohen Informationswert und sind der Grund für den Erfolg der Plattform.

Im Ergebnis hat und das ESN schneller gemacht, weil es übersichtlich und vielseitig ist. Neben kurzen Posts, ist das Hochladen von Dokumenten möglich. Die Zusammenarbeit über weite Entfernungen, unterstützt die Einbindung der Mitarbeiter bei unternehmensrelevanten Themen. Es fördert den Dialog, weil es Feedback erlaubt. Es erhöht Transparenz, schafft so Vertrauen und verringert den internen E-Mail-Verkehr.

Voraussetzung ist neben technischer Komponenten eine Unternehmenskultur – also gelebte Werte und Normen – die neben einer Beteiligung auch die Meinungsvielfalt der Mitarbeiter erwünscht und aktiv einfordert. Außerdem dürfen die Mitarbeiter keine negativen Konsequenzen fürchten durch die offene Darlegung ihrer Position.

Vita:

Melanie Jendro M.A.
Communication Managerin

Vollmer & Scheffczyk GmbH
Schneller besser Maschinen bauen
Leisewitzstr. 41
30175 Hannover

Fon/Fax +49 (0)700 / 88 63 70 00
Mobil    +49 (0)163 / 33 63 05 8
E-Mail jendro@v-und-s.de

WEPS 3.0

Wir beginnen, das nächste Release für die Community-Software WEPS.AG unter dem Arbeitstitel „WEPS 3.0“ zu diskutieren….

Wichtiges Ziel:
Realisierung einer Management-Plattform so wie hier im Blog schon mehrfach beschrieben. Ausserdem soll später nicht mehr von einer Community gesprochen werden, sondern von einer Management-Plattform – ein Bestandteil ist dann ein Soziales Netzwerk.

Wer optische oder inhaltliche Vorschläge hat, dem sind wir für Anregungen sehr dankbar.

Geschützt: Geschlossene Community, Intranet, Enterprise 2.0 – Nutzen?

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IHK SH: „Solide aufgestellt“ – Nutzen für Mitglieder?

Sollten Sie die Diskussion auf Facebook verpasst haben, können Sie meinen ‚Gedankenaustausch‘ mit der IHK Lübeck hier nachlesen:
Am 11. Mai 2012 veröffentlichte die Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein auf Facebook folgende Meldung:

IHK-Beitrag: „Unter der Leitlinie „Zukunftsstandort Schleswig-Holstein – handeln, wachsen, leben“ hat die IHK Schleswig-Holstein konkrete Handlungsoptionen formuliert. Christoph Andreas Leicht, Präsident der IHK Schleswig-Holstein, präsentierte am 11. Mai in Kiel die Strategie Schleswig-Holstein 2030.

Mehr zur Strategie 2030 unter http://www.ihk-schleswig-holstein.de/news/SH_2030/1891334/strategiepapier-schleswig-holstein-2030.html

Daraufhin kam folgender Dialog zustande:

  • Hans Bayartz
    Sehr gute Maßnahme:
    Aufgrund der Formulierung: „Gerade die Verzahnung ausgewählter Industriebranchen und mit ihnen eng verflochtene unternehmensnahe Dienstleistungen stärken die Innovationsleistung im Land“ gäbe doch Anlass, die Unternehmen der Region in einem IHK-Netzwerk zu integrieren, damit sie sich dort kennen lernen, eng verzahnen und die Chance auf die Anbahnung von Geschäften erhalten – meinen Sie nicht auch?

  • IHK zu Lübeck
    Stimmt. Gerade der härtere internationale Wettbewerb verlangt nach optimaler überregionaler Vernetzung. Wir beobachten, dass das Bewusstsein in der regionalen Wirtschaft gestiegen ist. Das Angebot unserer Unternehmensnetzwerke wird gut frequentiert.

  • Hans Bayartz
    Da wäre ein regionales Soziales Netzwerk ganz hilfreich – das würde ich Ihnen gerne einmal präsentieren ….

  • Hans Bayartz
    Mit den Aachener IHK-Kollegen habe ich ein auf die IHK-Bedürfnisse zugeschnittenes Soziales Netzwerk entwickelt, das den IHK-Mitgliedern erlaubt, sich regional auszutauschen, kennen zu lernen und Geschäfte in die Wege zu leiten. Verbesserungen sind individuell immer programmierbar.

  • IHK zu Lübeck 
    Sehr geehrter Herr Bayartz,
    besten Dank. Sie hatten uns ja bereits auf anderem Weg ein solches Angebot unterbreitet. Über unsere Gremien und Ausschüsse sind wir eng mit unseren Mitgliedsunternehmen vernetzt. Darüber hinaus nutzen wir diverse Social und Business Networks für den intensiven Austausch mit unseren Mitgliedern. Aktuell sehen wir uns daher solide aufgestellt und bedanken uns für Ihr Angebot.

  • Hans Bayartz
    DANKE für Ihre Antwort.
    Sie wissen auch, dass in den SocialNetworks wie XING und Facebook nur ein verschwindend kleiner Teil der IHK-Mitglieder aktiv sind. Man kann sie nicht mit dem von mir vorgeschlagenen IHK-SozialenNetzwerk vergleichen.Auch der Austausch zwischen Ihnen und – sicher nur einem Teil Ihrer Mitglieder – leistet nicht das, was eine Community zu leisten imstande ist – nämlich hauptsächlich den Dialog unter den Mitgliedern (natürlich auch mit Ihnen) anzuregen und zu fördern. Und das wäre doch ein echter Mehrwert für Ihre regionalen Unternehmen. Oder sehe ich das falsch?

    Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

  • IHK zu Lübeck
    Sehr geehrter Herr Bayartz,
    wie gesagt: Wir sehen uns gut aufgestellt und wir gehen unseren Weg im Social Web. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir für Ihr Angebot derzeit keine Verwendung sehen.

Als Unternehmen muss man sich wirklich fragen, wie wichtig eine Facebook-Seite für eine IHK wirklich ist. Dieses insbesondere auf Privatleute ausgerichtete Soziale Netzwerk bringt einer IHK und den von ihr vertretenen Unternehmen sehr wenig an Reputation und Aufmerksamkeit oder gar neue Kunden.

Bei XING verhält es sich schon anders, weil hier der Business-Charakter im Vordergrund steht.

Die Frage nach einem eigenen Sozialen Netzwerk, das die IHKn für ihre Mitglieder installieren, scheint mir nicht abwägig. Hier können alle Unternehmen aus der Region integriert werden – ohne Kosten für die Unternehmen, als Service der Kammer. Das gehört zu den (Basis) Aufgaben aller Kammern! Gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen würden davon profitieren. Unsere Vorstellung hatte zum Ziel, neben den üblichen Networking-Tools viele Module ‚anzudocken‘, die Unternehmen erlauben würden, weniger Insellösungen zu implementieren und die Plattform als eine Weiterentwicklung in Richtung Management-Plattform zu nutzen.

Welche Meinung haben Sie zu diesem Thema? Stimmen Sie der IHK zu? Reichen Ihnen die Aktivitäten Ihrer Kammer? Sind diese gut aufgestellt aus Ihrer Sicht?

Weitere Blog-Beiträge dazu:
IHK und Social Media

IHK: „Wir sind erreichbar!“

Kammern schon im Web2.0 angekommen?

Web 2.0 und Kammern – mehr Mut wäre dringend nötig

Business-Community: warum – wieso – weswegen?

Ohne eine (wissenschaftliche) Auseinandersetzung zu Begrifflichkeiten über Communities oder Soziale Netzwerke zu eröffnen, versteht Wikipedia darunter lapidar eine „lose Verbindung von Menschen in einer Netzgemeinschaft.“ Aber es gilt zu differenzieren:

Zunächst einmal zwischen solchen Netzwerken, die nur oder überwiegend privat genutzt werden und jenen, die vorwiegend bis nur beruflich infrage kommen. Abgesehen von Facebook, das zwar ursprünglich nur und heute noch mehrheitlich der privaten Nutzung (inzwischen probieren wegen der 900 Millionen Nutzer auch Unternehmen dieses Netzwerk aus) zugewandt ist, ist eine eindeutige Zuordnung möglich – wir wollen uns aber nur den Business-Networks hier widmen.

Nächste Unterscheidung-Überlegung – um welche Art von Netzwerk handelt es sich:

– Verband, Vereine
– Unternehmen
NGO, NPO
– Kommunen, Städte, Länder, Bund
– Themen-orientierte Netzwerke
– Branchen- oder berufs-orientierte Netzwerke
– Hochschulen
– Personen-Communities

Wird die Community als interne, geschlossene Plattform (Intranet, Enterprise 2.0) oder zur öffentlichen Kommunikation genutzt?

Handelt es sich um eine Online-Plattform eines General-Anbieters (XING, LinkedIn) oder ist es ein eigenes SocialNetwork des Netzwerk-Betreibers?

Als Teil von SocialMedia sind Soziale Netzwerke heute kein Hype mehr, sondern ein ernst zu nehmender Kommunikationskanal. Einige Unternehmen, Verbände und Organisationen haben das inzwischen erkannt, doch bei vielen sind SocialNetworks immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Da verknüpfen sich Ängste mit falschen Einschätzungen, Vorurteilen über zu viel Aufwand mit schlichter Ablehnung des Mediums oft aus Halbwissen oder völliger Unwissenheit.

Einige betrachten Soziale Netzwerke als Variante des Dialog-Marketings mit anderen Mitteln. In Zeiten stetig wachsender Bedeutung von (Produkt- und Dienstleistungs-) Empfehlungen durch Freunde, Bekannte und Kollegen nimmt das Vernetzen eine immer wichtigere Rolle – sowohl bei den Produkt-Nutzern wie bei Ihren Herstellern bzw. Verkäufern ein. Wer nicht dabei ist, kann auch kaum reagieren auf positive wie negative Stellungnahmen. Aber diese passive Betrachtungsweise ist viel zu kurz gesprungen – aktives Empfehlungs-Marketing, Dialog-Aufbau mit den Produkt-Nutzern, Stimulanz der Stimmung für ein (altes oder neues) Produkt, Partizipation (Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung, Einbeziehung usw.) der Käufer und Anwender, ja sogar Kollaboration (Mitarbeit bzw. Zusammenarbeit mehrerer Personen oder Gruppen von Personen) bei der Suche und Auswahl neuer Produkte (oder auch neuer Mitarbeiter) lässt ungefähr den Rahmen der Wichtigkeit Sozialer Netzwerke erahnen.

Doch dafür muss sich in Unternehmen und Organisationen häufig noch die Einschätzung dieses bedeutungsvollen und prioritäten-verändernden Mehrwege-Kommunikations-Kanals ändern – alte Zöpfe abgeschnitten, Einstellungen verändert, Kommunikations-Kulturen radikal umgekehrt und geben-und-nehmen-Einstellungen grundlegend geändert werden.

Im internen Gebrauch eines Sozialen Netzwerkes können Unternehmen ganz bedeutsame Erfolge erzielen: Internen eMail-Verkehr stark reduzieren, zu kostensparenden Meetings am Arbeitsplatz einladen, Projektarbeit browser-orientiert online einrichten, Wissens-Management auf der Plattform für alle Mitarbeiter collaborativ vernetzen, Termin-Findung durch Einrichtung eines Tools vereinfachen, Seminare, Workshops und eLearning für jeden Mitarbeiter am Arbeitsplatz (oder zuhause) ermöglichen – und damit viele Insel-Lösungen überflüssig machen. Ein nationaler Außendienst wird einfacher und kostengünstiger über ein Soziales Netzwerk in die Vertriebs-Aktivitäten eingebunden und fühlt sich über die Rück-Kopplungs-Funktionen einer Community stärker in den Entscheidungs-Prozess integriert.

Ehemalige (Alumni) oder neue Mitarbeiter lassen sich leichter in einer Community von den Unternehmens-Anforderungen und -Vorteilen überzeugen. Videos, Bilder und Kollegen-Nachrichten können bessere Argumente (Empfehlungen) für eine Beschäftigung im Unternehmen sein, als noch so schön bebilderte und PR-belastete HR-Broschüren.

Ganz anders sehen beispielsweise die Notwendigkeiten für einen Verband aus: „Zahlreiche Verbände in Deutschland leiden an Mitgliederschwund und einer älter werdenden Mitgliederstruktur. Um jüngere Zielgruppen anzusprechen, planen viele Verbände nun den Einsatz sozialer Medien,“ schrieb die FAZ aufgrund einer Verbands-Umfrage in 2010: „Eine verbandsinterne Community, die den Wissensaustausch unter den Mitgliedern verbessern könnte, hat nur jeder zehnte Verband im Einsatz. Die Sorge vor einem hohen Verwaltungsaufwand ist der Hauptgrund für die Zurückhaltung, weniger der Respekt oder gar die Angst vor dem Neuen, haben die Befragten angegeben.“

Die FAZ weiter: „Drei von fünf Verbandsvertretern haben ihren Nachholbedarf aber inzwischen erkannt und wollen die sozialen Medien im kommenden Jahr stärker nutzen. Als neue Instrumente genießt die eigene Online-Community die höchste Wertschätzung, gefolgt von Wikis und Blogs.“ Warum? „Als Vorteile der sozialen Medien wurde vor allem ein besserer Informationsfluss und eine höhere Mitgliederbindung gesehen. Auch die Hoffnung auf eine bessere Anpassung der Kommunikation an die Zielgruppe treibt die Verbandsvertreter ins soziale Web,“ heißt die Erklärung.

Das kann ich durch eigene Erfahrung beim Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte – bdvb – nur bestätigen. Der Düsseldorfer Verband, der sich selbst mit seinem Slogan ‚Das Netzwerk für Ökonomen‘ auch nach außen für die Vernetzung der Verbands-Mitglieder ausspricht, baut schon seit mehreren Jahren an der Vernetzung für seine Mitglieder. Das ursprünglich einmal angedacht war als elektronische Mitgliederverzeichnis, entwickelt sich immer weiter in Richtung eines modernen Kommunikations-Kanals – insbesondere für die jungen Zielgruppen im Studium und Young-Professional-Alter.

Grundsätzlich gilt für alle Zielgruppen:

Jedes Netzwerk kommuniziert anders: Das kann man sich ganz gut vorstellen, wenn man an ein Netzwerk eines großen Versicherungs-Unternehmens mit seinem umfangreichen Außendienst auf der einen Seite und die Teilnehmer einer Universität, das neben ihren Instituten auch Lernende und Lehrende in einem Netzwerk zusammen führt, auf der anderen Seite denkt.

Beide brauchen ein Basis-Menu mit den üblichen Networking-Tools wie Profil, Nachrichten senden, Kontakte knüpfen, Terminkalender, Forum oder Gruppen usw.

Aber sie haben eben auch ein spezielles Bedürfnis an eine Plattform, an deren Tools und Features und an Software, die sie zur Kommunikation benötigen. Diese vielen Bedürfnisse ‚unter einen Hut zu bringen‘ ist nur mit dem Gründen und Aufbau eines eigenen Sozialen Netzwerkes möglich, das andere Aktivitäten bei Facebook, XING, Twitter u.a. ergänzen kann.

Wissen dazu kann durch Beratung und Workshops von spezialiserten Agenturen und Beratern eingekauft werden, mit dem Ziel, nach einer Bestandsaufnahme eine Art ‚Pflichtenheft“ zu erarbeiten, das die Grundlage für eine technische Netzwerk-Konzeption und -Umsetzung darstellt.

WORKSHOP-Termine im März

Termin 1

WORKSHOP II: „Wie können Existenzgründer Twitter nutzen?“

Workshop für Existenzgründer

– Ideen
– Inhalte
– Konzeption
– Teilnehmer
– Veranstaltungs-Design

Zeitraum Von 05.03.2010 – 10:00 Bis 05.03.2010 – 13:00
Ortsangabe 52134 Herzogenrath

Termin 2

Intensiv-WORKSHOP: „Wie kann die IHK SocialNetwork einsetzen?“

Workshop mit begrenzter Teilnehmerzahl

– SocialNetwork – Begriff
– Zusatznutzen – Management-Plattform
– Ziele der IHK-Kommunikation mit seinen Mitgliedern
– Tools&Features – was sind die Bedürfnisse der Mitglieder?
– Timing – welche Milestones setzen wir?
– Internes oder externes Community-Management
– Nutzen-Herausstellung und Kommunikation
– Chancen&Risiken – was ist bedeutender?
– Kosten

Anmeldung: bis 6.3.10
Kosten: 100 Euro
Teilnehmerzahl: 10

Zeitraum Von 08.03.2010 – 09:00 Bis 08.03.2010 – 17:00
Ortsangabe 52070 Aachen oder Köln

Termin 3

WORKSHOP: „Das neue Community-Portal“

Der Workshop wendet sich an alle, die wünschen, mit einem eigenen SocialNetwork noch mehr Erfolg für die eigene Community zu haben.

– Vorstellung der Community-Portal-Idee
– Inhalte und Gestaltung
– Erarbeitung von Vorschlägen zur Optimierung – in kleinen Arbeitsgruppen
– Zusammenfassung der Ideen

Teilnehmerzahl begrenzt auf 10
kostenloser Workshop
Zeitraum Von 27.03.2010 – 10:00 Bis 27.03.2010 – 16:00
Ortsangabe 52070 Aachen

Termin 4

Intensiv-WORKSHOP für das IHK-Management: „SocialNetworks für die IHK“

Workshop mit begrenzter Teilnehmerzahl

– SocialNetwork – Begriff
– Zusatznutzen – Management-Plattform
– Ziele der IHK-Kommunikation mit seinen Mitgliedern
– Tools&Features – was sind die Bedürfnisse der Mitglieder?
– Timing – welche Milestones setzen wir?
– Internes oder externes Community-Management
– Nutzen-Herausstellung und Kommunikation
– Chancen&Risiken – was ist bedeutender?
– Kosten

Anmeldung: bis 28.3.10
Kosten: 100 Euro
Teilnehmerzahl: 10

Zeitraum Von 31.03.2010 – 10:00 Bis 31.03.2010 – 17:00
Ortsangabe 52070 Aachen oder Köln

Bitte melden Sie sich über ag@theweps.com an.

Im April wird ein Tages-Workshop für NGOs, NPOs stattfinden. Thema: „SocialNetwork für NPO“.
Da die Teilnehmerzahl wieder auf 15 max. begrenzt ist, bitte frühzeitig vormerken und anmelden.

Handwerk 2.0 – eine nicht akzeptierte Vision?

Was ist Handwerk?

Wer über „Mitmach-Web“ und Handwerksbetriebe nachdenkt, der wird nicht umhin können, sich zuerst einmal mit den Unterschiedlichkeiten der einzelnen, über 140 Gewerke umfassenden Betriebsausrichtungen auseinander zu setzen.

Viele kleine Handwerker arbeiten  für einen Kundenkreis, der keine 500 Meter vom Geschäft wohnt und „seinen“ Betrieb seit Jahren kennt. Aus Kundensicht bestehen – zumal in ländlicheren Gegenden – kaum Alternativen zum langjährigen Metzger, Bäcker, Konditor oder Friseur, ohne Auto, Fahrrad oder Motorrad aus der Garage zu holen und eine längere Fahrzeit in Kauf zu nehmen – das hemmt auch diese Anbieter, sich weiter zu entwickeln oder neue Anstrengungen zu entfachen.

Zu den Gewerken, die ebenfalls nur schwer davon zu überzeugen sind, sich mit Web 2.0, mit Blogs, Wikis oder Networking-Plattformen auseinander zu setzen, gehören sicher auch Maurer, Betonbauer oder Metallsägen-Schärfer u.ä.. Um sich selbst ein Bild von den einzelnen Gewerken zu machen und die sich dahinter verbergenden Betriebszahlen richtig einschätzen zu können,

Grafik-2-A-08Verzeichnis der Gewerbe, die als zulassungspflichtige Handwerke betrieben werden können:
Maurer und Betonbauer, Ofen- und Luftheizungsbauer, Zimmerer,  Dachdecker,  Straßenbauer, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer, Brunnenbauer, Steinmetzen und Steinbildhauer, Stukkateure, Maler und Lackierer, Gerüstbauer,Schornsteinfeger, Metallbauer, Chirurgiemechaniker, Karosserie- und Fahrzeugbauer, Feinwerkmechaniker, Zweiradmechaniker,Kälteanlagenbauer, Informationstechniker, Kraftfahrzeugtechniker, Landmaschinenmechaniker, Büchsenmacher, Klempner,Installateur und Heizungsbauer, Elektrotechniker, Elektromaschinenbauer, Tischler, Boots- und Schiffbauer, Seiler, Bäcker,Konditoren, Fleischer, Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Orthopädietechniker, Orthopädieschuhmacher, Zahntechniker, Friseure, Glaser, Glasbläser und Glasapparatebauer, Vulkaniseure und Reifenmechaniker

Grafik-2-B1-08Verzeichnis der Gewerbe, die als zulassungsfreie Handwerke oder handwerksähnliche Gewerbe betrieben werden können – Zulassungsfreie Handwerke:

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Betonstein- und Terrazzohersteller, Estrichleger, Behälter- und Apparatebauer, Uhrmacher, Graveure, Metallbildner, Galvaniseure, Metall- und Glockengießer, Schneidwerkzeugmechaniker, Gold- und Silberschmiede, Parkettleger, Rolladen- und Jalousiebauer, Modellbauer, Drechsler (Elfenbeinschnitzer) und Holzspielzeugmacher, Holzbildhauer, Böttcher, Korbmacher, Damen- und Herrenschneider, Sticker, Modisten, Weber, Segelmacher, Kürschner, Schuhmacher, Sattler und Feintäschner, Raumausstatter, Müller, Brauer und Mälzer, Weinküfer, Textilreiniger, Wachszieher, Gebäudereiniger, Glasveredler, Feinoptiker, Glas- und Porzellanmaler, Edelsteinschleifer und -graveure, Fotografen, Buchbinder, Buchdrucker: Schriftsetzer; Drucker, Siebdrucker, Flexografen, Keramiker, Orgel- und Harmoniumbauer, Klavier- und Cembalobauer, Handzuginstrumentenmacher, Geigenbauer, Bogenmacher, Metallblasinstrumentenmacher, Holzblasinstrumentenmacher, Zupfinstrumentenmacher, Vergolder, Schilder- und Lichtreklamehersteller

Grafik-2-B2-08Handwerksähnliche Gewerbe:
Eisenflechter, Bautentrocknungsgewerbe, Bodenleger, Asphaltierer (ohne Straßenbau), Fuger (im Hochbau), Holz- und Bautenschutzgewerbe (Mauerschutz und Holzimprägnierung in Gebäuden), Rammgewerbe (Einrammen von Pfählen im Wasserbau), Betonbohrer und -schneider, Theater- und Ausstattungsmaler, Herstellung von Drahtgestellen für Dekorationszwecke in Sonderanfertigung, Metallschleifer und Metallpolierer, Metallsägen-Schärfer, Tankschutzbetriebe (Korrosionsschutz von Öltanks für Feuerungsanlagen ohne chemische Verfahren), Fahrzeugverwerter, Rohr- und Kanalreiniger, Kabelverleger im Hochbau (ohne Anschlussarbeiten), Holzschuhmacher, Holzblockmacher, Daubenhauer, Holz-Leitermacher (Sonderanfertigung), Muldenhauer, Holzreifenmacher, Holzschindelmacher, Einbau von genormten Baufertigteilen (z. B. Fenster, Türen, Zargen, Regale), Bürsten- und Pinselmacher, Bügelanstalten für Herren-Oberbekleidung, Dekorationsnäher (ohne Schaufensterdekoration), Fleckteppichhersteller, Klöppler, Theaterkostümnäher, Plisseebrenner, Posamentierer, Stoffmaler, Stricker, Textil-Handdrucker, Kunststopfer, Änderungsschneider, Handschuhmacher,Ausführung einfacher Schuhreparaturen, Gerber, Innerei-Fleischer (Kuttler), Speiseeishersteller (mit Vertrieb von Speiseeis mit üblichem Zubehör), Fleischzerleger, Ausbeiner, Appreteure, Dekateure, Schnellreiniger, Teppichreiniger, Getränkeleitungsreiniger, Kosmetiker, Maskenbildner, Bestattungsgewerbe, Lampenschirmhersteller (Sonderanfertigung), Klavierstimmer, Theaterplastiker, Requisiteure, Schirmmacher, Steindrucker, Schlagzeugmacher, Klein-Handwerker

Handwerkskammern weisen darauf hin, dass sie häufig gegen eine Wand rennen, wenn sie ihren Betrieben Hilfen bei der Erstellung von Webseiten o.ä. anbieten. Wie kann man da allen Ernstes über Web 2.0-Aktivitäten für das Handwerk nachdenken??

Da die erwähnten Gruppen aber nicht das Gros der Handwerksbetriebe ausmachen und sich insbesondere städtische und jüngere Unternehmer der Tatsache bewusst sind, dass die Konkurrenz größer und marketing-orientierter wird, wird ein Nachdenken über Differenzierung, Spezialisierung und Alleinstellung des Angebotes und seiner Vermarktung auch für Handwerks-Unternehmen immer notwendiger (vor einigen Jahren trafen auch Themen wie Marketing oder PC auf Ablehnung bei Handwerkern).

web2.0Was bedeutet Web 2.0 für das Handwerk?

Handwerker brauchen, wie andere Unternehmen auch, neue Kunden, die es zu finden gilt. Das kann man unter anderem dadurch, dass man sein Angebot spezialisiert oder weiter differenziert, um neue Käuferschichten, Marktlücken oder Nischen zu finden. Dieses Angebot muss aber kommuniziert werden. Dabei genügt die eigene Webseite schon lange nicht mehr – Portale, Plattformen und verbesserte Präsentationsmittel sind notwendig, um sich darzustellen, zu unterscheiden und gefunden zu werden.

Empfehlungs-Marketing ist ein wichtiges Stichwort in diesem Zusammenhang. Der Aufbau von Vertrauen über herausragende Leistungen, verbunden mit positiven Veröffentlichungen zufriedener oder (besser noch) begeisterter Kunden. So lassen sich neue Kunden kostengünstig gewinnen und bei entsprechenden Marketing-Maßnahmen auch halten.

Spezialisierungen und Angebots-Ausprägungen lassen sich allerdings auf der eigenen Webseite nur unzureichend und mit hohem Aufwand kommunizieren. Mögliche Kunden finden den speziellen Handwerker in den Suchmaschienen nur schwer – hier sind Networking-Plattformen hilfreiche Instrumente. Über ein Blog können sich auch Kleinst-Unternehmer erfolgreich differenzieren (Beispiel: Saft-Blog), sich kommnunikativ vollkommen von Konkurrenten absetzen und eine Alleinstellung aufbauen, die dann schwerlich vom Wettbewerber imitiert werden kann.

Welche WEB 2.0-Maßnahmen sollten Handwerkskammern anbieten?

logo hwkDie Kammern sollten mit gutem Beispiel vorangehen. Sie sind verpflichtet, ihren Mitglieds-Betrieben sinnvolles „Handwerkszeug“ zur Vermarktung ihrer Leistungen bereit zu stellen.

Meines Erachtens hat die moderne Ausrichtung eines HWK-Angebotes 4 Bestandteile:
1. Networking-Plattform zum Austausch der Unternehmer untereinander
2. eLearning-Modul zur Weiterbildung und ggf. als Berufs-Ausbildungs-Tool
3. Shoppingmeilen für den Endverbraucher mit Empfehlungs-Möglichkeiten als Bindeglied im B2C
4. Versteigerungs-Plattform für den B2C-Bereich als Ergänzung der Shoppingmeilen

Eine Verknüpfung dieser 4 Bestandteile hätte viele konkrete Einstiegs-Mitmach-Angebote für alle Handwerksbetriebe.

Auf der Networking-Plattform könnte nicht nur ein Austausch unter Kollegen satttfinden, hier wäre auch die Möglichkeit gegeben, Kollegen mit Spezialisierungen als Subunternehmer ausfindig zu machen, oder andere Unternehmer zu kontaktieren, um zwischenzeitliche Lieferengpässe zu bewältigen. Job- und Ausbildungs-Börsen als Menupunkt könnten die heutigen Insellösungen der Kammern u.a. ablösen.

Weiterbildung oder die Ausbildung des Nachwuches zu organisieren und mit modernen Mitteln wie virtuelles Klassenzimmer und 1:1-Chats von Lernenden und Lehrenden können durch eine Lernplattform in die Networking-Aktivitäten eingebunden werden.

Die Consumer werden durch „Shoppingmeilen“ mit Google-Maps-Anbindung, digitalen Visitenkarten oder Videos, Bonusmarken oder 24.Std-Angeboten in das System integriert. Hier haben auch die Bäcker, Metzger und Friseure um die Ecke einen direkten Nutzen vom Mitmach-Web, zumal die Endverbraucher über Kommentierungen und Bewertungen aufgefordert werden, ein möglichst positives Statement zur (Handwerks-)Leistung des Betriebes abzugeben. Betriebe könnten angehalten werden, einen e-shop aufzubauen und so am wachsenden Umsatz aus e-commerce teilzunehmen.

An den zunehmenden Umsätzen durch Versteigerungen könnten Handwerksbetriebe durch die Einbindung eines entsprechenden Versteigerungs-Tools partizipieren – eine Kooperation mit bestehenden Portalen ist dabei eine denkbare und dankbare Variante.

Es gibt viele Chancen im attraktiven WEB2.0, Unternehmen zu präsentieren und Unternehmer neugierig zu machen. Mehrwerte schaffen wir durch die Verknüpfung von Business- und Consumer-Angeboten, die beiden Seiten Nutzen bringen. Allerdings wird es in der konservativen Klientel der Kammern viel Überzeugungsarbeit kosten.

Anlage B Verzeichnis der Gewerbe, die als zulassungsfreie Handwerke oder handwerksähnliche Gewerbe betrieben werden können (§ 18 Abs. 2)

Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2003, 2946 – 2947
Abschnitt 1: Zulassungsfreie Handwerke
Nr.

1
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger
2
Betonstein- und Terrazzohersteller
3
Estrichleger
4
Behälter- und Apparatebauer
5
Uhrmacher
6
Graveure
7
Metallbildner
8
Galvaniseure
9
Metall- und Glockengießer
10
Schneidwerkzeugmechaniker
11
Gold- und Silberschmiede
12
Parkettleger
13
Rolladen- und Jalousiebauer
14
Modellbauer
15
Drechsler (Elfenbeinschnitzer) und Holzspielzeugmacher
16
Holzbildhauer
17
Böttcher
18.
Korbmacher
19
Damen- und Herrenschneider
20
Sticker
21
Modisten
22
Weber
23
Segelmacher
24
Kürschner
25
Schuhmacher
26
Sattler und Feintäschner
27
Raumausstatter
28
Müller
29
Brauer und Mälzer
30
Weinküfer
31
Textilreiniger
32
Wachszieher
33
Gebäudereiniger
34
Glasveredler
35
Feinoptiker
36
Glas- und Porzellanmaler
37
Edelsteinschleifer und -graveure
38
Fotografen
39
Buchbinder
40
Buchdrucker: Schriftsetzer; Drucker
41
Siebdrucker
42
Flexografen
43
Keramiker
44
Orgel- und Harmoniumbauer
45
Klavier- und Cembalobauer
46
Handzuginstrumentenmacher
47
Geigenbauer
48
Bogenmacher
49
Metallblasinstrumentenmacher
50
Holzblasinstrumentenmacher
51
Zupfinstrumentenmacher
52
Vergolder
53
Schilder- und Lichtreklamehersteller
Abschnitt 2: Handwerksähnliche Gewerbe
Nr.

1
Eisenflechter
2
Bautentrocknungsgewerbe
3
Bodenleger
4
Asphaltierer (ohne Straßenbau)
5
Fuger (im Hochbau)
6
Holz- und Bautenschutzgewerbe (Mauerschutz und Holzimprägnierung in Gebäuden)
7
Rammgewerbe (Einrammen von Pfählen im Wasserbau)
8
Betonbohrer und -schneider
9
Theater- und Ausstattungsmaler
10
Herstellung von Drahtgestellen für Dekorationszwecke in Sonderanfertigung
11
Metallschleifer und Metallpolierer
12
Metallsägen-Schärfer
13
Tankschutzbetriebe (Korrosionsschutz von Öltanks für Feuerungsanlagen ohne chemische Verfahren)
14
Fahrzeugverwerter
15
Rohr- und Kanalreiniger
16
Kabelverleger im Hochbau (ohne Anschlussarbeiten)
17
Holzschuhmacher
18
Holzblockmacher
19
Daubenhauer
20
Holz-Leitermacher (Sonderanfertigung)
21
Muldenhauer
22
Holzreifenmacher
23
Holzschindelmacher
24
Einbau von genormten Baufertigteilen (z. B. Fenster, Türen, Zargen, Regale)
25
Bürsten- und Pinselmacher
26
Bügelanstalten für Herren-Oberbekleidung
27
Dekorationsnäher (ohne Schaufensterdekoration)
28
Fleckteppichhersteller
29
Klöppler
30
Theaterkostümnäher
31
Plisseebrenner
32
Posamentierer
33
Stoffmaler
34
Stricker
35
Textil-Handdrucker
36
Kunststopfer
37
Änderungsschneider
38
Handschuhmacher
39
Ausführung einfacher Schuhreparaturen
40
Gerber
41
Innerei-Fleischer (Kuttler)
42
Speiseeishersteller (mit Vertrieb von Speiseeis mit üblichem Zubehör)
43
Fleischzerleger, Ausbeiner
44
Appreteure, Dekateure
45
Schnellreiniger
46
Teppichreiniger
47
Getränkeleitungsreiniger
48
Kosmetiker
49
Maskenbildner
50
Bestattungsgewerbe
51
Lampenschirmhersteller (Sonderanfertigung)
52
Klavierstimmer
53
Theaterplastiker
54
Requisiteure
55
Schirmmacher
56
Steindrucker
57
Schlagzeugmacher