Schlagwort-Archive: Facebook

Business-Community: warum – wieso – weswegen?

Ohne eine (wissenschaftliche) Auseinandersetzung zu Begrifflichkeiten über Communities oder Soziale Netzwerke zu eröffnen, versteht Wikipedia darunter lapidar eine „lose Verbindung von Menschen in einer Netzgemeinschaft.“ Aber es gilt zu differenzieren:

Zunächst einmal zwischen solchen Netzwerken, die nur oder überwiegend privat genutzt werden und jenen, die vorwiegend bis nur beruflich infrage kommen. Abgesehen von Facebook, das zwar ursprünglich nur und heute noch mehrheitlich der privaten Nutzung (inzwischen probieren wegen der 900 Millionen Nutzer auch Unternehmen dieses Netzwerk aus) zugewandt ist, ist eine eindeutige Zuordnung möglich – wir wollen uns aber nur den Business-Networks hier widmen.

Nächste Unterscheidung-Überlegung – um welche Art von Netzwerk handelt es sich:

– Verband, Vereine
– Unternehmen
NGO, NPO
– Kommunen, Städte, Länder, Bund
– Themen-orientierte Netzwerke
– Branchen- oder berufs-orientierte Netzwerke
– Hochschulen
– Personen-Communities

Wird die Community als interne, geschlossene Plattform (Intranet, Enterprise 2.0) oder zur öffentlichen Kommunikation genutzt?

Handelt es sich um eine Online-Plattform eines General-Anbieters (XING, LinkedIn) oder ist es ein eigenes SocialNetwork des Netzwerk-Betreibers?

Als Teil von SocialMedia sind Soziale Netzwerke heute kein Hype mehr, sondern ein ernst zu nehmender Kommunikationskanal. Einige Unternehmen, Verbände und Organisationen haben das inzwischen erkannt, doch bei vielen sind SocialNetworks immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Da verknüpfen sich Ängste mit falschen Einschätzungen, Vorurteilen über zu viel Aufwand mit schlichter Ablehnung des Mediums oft aus Halbwissen oder völliger Unwissenheit.

Einige betrachten Soziale Netzwerke als Variante des Dialog-Marketings mit anderen Mitteln. In Zeiten stetig wachsender Bedeutung von (Produkt- und Dienstleistungs-) Empfehlungen durch Freunde, Bekannte und Kollegen nimmt das Vernetzen eine immer wichtigere Rolle – sowohl bei den Produkt-Nutzern wie bei Ihren Herstellern bzw. Verkäufern ein. Wer nicht dabei ist, kann auch kaum reagieren auf positive wie negative Stellungnahmen. Aber diese passive Betrachtungsweise ist viel zu kurz gesprungen – aktives Empfehlungs-Marketing, Dialog-Aufbau mit den Produkt-Nutzern, Stimulanz der Stimmung für ein (altes oder neues) Produkt, Partizipation (Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung, Einbeziehung usw.) der Käufer und Anwender, ja sogar Kollaboration (Mitarbeit bzw. Zusammenarbeit mehrerer Personen oder Gruppen von Personen) bei der Suche und Auswahl neuer Produkte (oder auch neuer Mitarbeiter) lässt ungefähr den Rahmen der Wichtigkeit Sozialer Netzwerke erahnen.

Doch dafür muss sich in Unternehmen und Organisationen häufig noch die Einschätzung dieses bedeutungsvollen und prioritäten-verändernden Mehrwege-Kommunikations-Kanals ändern – alte Zöpfe abgeschnitten, Einstellungen verändert, Kommunikations-Kulturen radikal umgekehrt und geben-und-nehmen-Einstellungen grundlegend geändert werden.

Im internen Gebrauch eines Sozialen Netzwerkes können Unternehmen ganz bedeutsame Erfolge erzielen: Internen eMail-Verkehr stark reduzieren, zu kostensparenden Meetings am Arbeitsplatz einladen, Projektarbeit browser-orientiert online einrichten, Wissens-Management auf der Plattform für alle Mitarbeiter collaborativ vernetzen, Termin-Findung durch Einrichtung eines Tools vereinfachen, Seminare, Workshops und eLearning für jeden Mitarbeiter am Arbeitsplatz (oder zuhause) ermöglichen – und damit viele Insel-Lösungen überflüssig machen. Ein nationaler Außendienst wird einfacher und kostengünstiger über ein Soziales Netzwerk in die Vertriebs-Aktivitäten eingebunden und fühlt sich über die Rück-Kopplungs-Funktionen einer Community stärker in den Entscheidungs-Prozess integriert.

Ehemalige (Alumni) oder neue Mitarbeiter lassen sich leichter in einer Community von den Unternehmens-Anforderungen und -Vorteilen überzeugen. Videos, Bilder und Kollegen-Nachrichten können bessere Argumente (Empfehlungen) für eine Beschäftigung im Unternehmen sein, als noch so schön bebilderte und PR-belastete HR-Broschüren.

Ganz anders sehen beispielsweise die Notwendigkeiten für einen Verband aus: „Zahlreiche Verbände in Deutschland leiden an Mitgliederschwund und einer älter werdenden Mitgliederstruktur. Um jüngere Zielgruppen anzusprechen, planen viele Verbände nun den Einsatz sozialer Medien,“ schrieb die FAZ aufgrund einer Verbands-Umfrage in 2010: „Eine verbandsinterne Community, die den Wissensaustausch unter den Mitgliedern verbessern könnte, hat nur jeder zehnte Verband im Einsatz. Die Sorge vor einem hohen Verwaltungsaufwand ist der Hauptgrund für die Zurückhaltung, weniger der Respekt oder gar die Angst vor dem Neuen, haben die Befragten angegeben.“

Die FAZ weiter: „Drei von fünf Verbandsvertretern haben ihren Nachholbedarf aber inzwischen erkannt und wollen die sozialen Medien im kommenden Jahr stärker nutzen. Als neue Instrumente genießt die eigene Online-Community die höchste Wertschätzung, gefolgt von Wikis und Blogs.“ Warum? „Als Vorteile der sozialen Medien wurde vor allem ein besserer Informationsfluss und eine höhere Mitgliederbindung gesehen. Auch die Hoffnung auf eine bessere Anpassung der Kommunikation an die Zielgruppe treibt die Verbandsvertreter ins soziale Web,“ heißt die Erklärung.

Das kann ich durch eigene Erfahrung beim Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte – bdvb – nur bestätigen. Der Düsseldorfer Verband, der sich selbst mit seinem Slogan ‚Das Netzwerk für Ökonomen‘ auch nach außen für die Vernetzung der Verbands-Mitglieder ausspricht, baut schon seit mehreren Jahren an der Vernetzung für seine Mitglieder. Das ursprünglich einmal angedacht war als elektronische Mitgliederverzeichnis, entwickelt sich immer weiter in Richtung eines modernen Kommunikations-Kanals – insbesondere für die jungen Zielgruppen im Studium und Young-Professional-Alter.

Grundsätzlich gilt für alle Zielgruppen:

Jedes Netzwerk kommuniziert anders: Das kann man sich ganz gut vorstellen, wenn man an ein Netzwerk eines großen Versicherungs-Unternehmens mit seinem umfangreichen Außendienst auf der einen Seite und die Teilnehmer einer Universität, das neben ihren Instituten auch Lernende und Lehrende in einem Netzwerk zusammen führt, auf der anderen Seite denkt.

Beide brauchen ein Basis-Menu mit den üblichen Networking-Tools wie Profil, Nachrichten senden, Kontakte knüpfen, Terminkalender, Forum oder Gruppen usw.

Aber sie haben eben auch ein spezielles Bedürfnis an eine Plattform, an deren Tools und Features und an Software, die sie zur Kommunikation benötigen. Diese vielen Bedürfnisse ‚unter einen Hut zu bringen‘ ist nur mit dem Gründen und Aufbau eines eigenen Sozialen Netzwerkes möglich, das andere Aktivitäten bei Facebook, XING, Twitter u.a. ergänzen kann.

Wissen dazu kann durch Beratung und Workshops von spezialiserten Agenturen und Beratern eingekauft werden, mit dem Ziel, nach einer Bestandsaufnahme eine Art ‚Pflichtenheft“ zu erarbeiten, das die Grundlage für eine technische Netzwerk-Konzeption und -Umsetzung darstellt.

Advertisements

WEPS.AG-NEWSDESK – Alle Community-Nachrichten in einem Stream – und mehr …

Wer wenig Zeit hat, der wäre sicher froh, wenn er die vielen Nachrichten aus den unterschiedlichen Sozialen Netzwerken wie Facebook, LinkedIN und Twitter in einem Stream zusammen hätte. Könnte er aus dieser Anwendung auch noch auf die einzelnen Nachrichten in die diversen Netzwerke antworten, dürfte sein Nutzen noch einmal erhöht werden. Oder sehen Sie das anders?

„We have Facebook, Twitter and now there is Google Plus. How on earth are you going to manage all these social sites, parallely?“, heißt es in einem Google-Artikel.
Das war die Ausgangsbasis für meine Überlegungen, wie man den Workflow verbessern, die Übersicht optimieren und die Nachrichten schneller bearbeiten kann.

Daraus haben wir eine neue Anwendung entwickelt, die zunächst ein facebook-ähnliche Optik darstellt und in deren Zentrum der Nachrichten-Stream zusammen läuft. Wir haben das „Produkt“

WEPS.AG –  NEWSDESK

benannt – abgeleitet vom redaktionellen Newsdesk, an dem auch die unterschiedlichen Nachrichten in einer Redaktion zusammen laufen, dort gesichtet, ausgewählt und in die eigene Print-Ausgabe ausgegeben, kommentiert oder analysiert wird.

Die User registrieren sich auf der Landingpage und stellen einige Kurz-Infos zu sich plus Foto ein – momentan unkompliziert gehalten, später wird das weiter ausgebaut werden.

Untereinander können Kontakte – also keine ‚Fans‘ oder ‚Freunde‘, sondern im vorwiegend business-orientierten Newsdesk werden es ‚Kontakte‚ sein – gemacht werden, sich untereinander empfohlen und Nachrichten gesandt werden.
Die Kommentar-Funktion von Nachrichten ist im Team ausführlich besprochen worden. Insbesondere eine „Like“- oder „gefällt mir“-Button war dann doch nicht so überzeugend, so dass wir uns zunächst für ein „empfehlenswert“ entschieden haben. Basierend auf der wachsenden Bedeutung von „Empfehlungs-Marketing“ war uns der Begriff passend. Aber: Wir haben uns auch für „nicht empfehlenswert“ als negativem Ausdruck einer Bewertung einer Nachricht entschieden und wollen dieses Thema in der ersten Online-Phase erst einmal testen.

Im Laufe der Entwicklung ist auch noch der Gedanke aufgekommen, an dieser Stelle eine Auswahl-Box zur Verfügung zu stellen, um die unterschiedlichen Nachrichten vom User intelligenter bewerten zu lassen – etwa nach dem Muster:

– empfehlenswert
– gefällt mir
– unterstütze ich
– weitersagen
– super  und
– interessant

mit den entsprechenden negativen Bedeutungen als Gegengewicht. Was ist Ihre Meinung dazu? Je nach Reaktion werden wir das entsprechend für die 2. Phase noch ändern…

Stream
Das wichtigste Argument für unsere NEWSDESK-Entwicklung ist natürlich der Nachrichten-Stream. In den Einstellungen kann man sich in der „closed beta“ Twitter, LinkedIN und Facebook verlinken und damit die Nachrichten aus diesen Sozialen Netzwerken unter NEWSDESK empfangen und anhand einer Auswahlbox einzeln oder kombiniert beantworten (das klappt im Moment noch nicht) – übrigens kann man jetzt schon seine „NEWSDESK-internen“ Nachrichten an die anderen schicken und dort posten!

Natürlich kann man auch den Nachrichtenstrom eines Kontaktes anschauen.

Leider haben derzeit die Sozialen Netzwerke XING und Google+ (noch) keine Möglichkeit der Anbindung geschaffen.
Bei XING wird das auch zukünftig ohne Druck von User-Seite nicht installiert werden – obgleich diese Community wohl die wichtigste Business-Plattform in Deutschland ist.

Google+ wird sicher spätestens nach der Testphase nachrüsten – dann werden wir standardmäßig verlinken.

Die unter WEPS.AG verfügbaren Communities werden nach dem Launch und nach der ersten Beta-Phase ebenfalls angeschlossen. Das gilt sowohl für das Community-Portal wie für die auf dem Portal vertretenen offenen Communities.

Ungeklärt ist noch die Verknüpfung mit Blogs  – beispielsweise mit wordpress.com.

Weitere Soziale Netzwerke können, sofern sie eine Schnittstelle bieten, verknüpft werden – allerdings werden wir dafür eine Gebühr verlangen müssen. Insbesondere wenn sie außerhalb der Business-Netzwerke angesiedelt sind. Später gibt es dazu sicher mehr Infos. Beispiele für Anbindungen: Qype, foursquare, VZ-Netzwerke, Flickr, WKW, youTube, …

  Ein weiterer wichtiger Vorteil unseres NEWSDESK: Es bietet die Möglichkeit, interne Infos aus Unternehmen, die man normalerweise abrufen muss – bspw. aus SAP,  ERP, eigenen hausinternen Netzwerken, Telefonzentrale, Maschinenzeiten – hinzufügen zu lassen. Das gilt grundsätzlich auch für eigene  Messengers und eMail-Konten. Alles zusammen in einem fortlaufenden Stream – immer mit einer Verlinkung zur ursprünglichen Daten-Quelle, um auch dort etwas nachzuschauen oder zu schreiben.

Das NEWSDESK ist mit Sicherheit weiter ausbaufähig und kann noch zahlreiche weitere soziale Komponenten aufnehmen:
– Gruppen gründen
– Einteilung der Kontakte (und möglichst auch der Nachrichten) in Prioritäten – man kann sich eine eigene Prioritäten-Liste für die Nachrichten anlegen – Beispiel: Prio1 – alle Nachrichten, Prio2 – Private Nachrichten, Prio3 – Kunden, Prio4 – SocialMedia usw.

Jetzt steht die „closed beta“Phase an  – Start 11.8.11 – voraussichtliches Ende 30.8.11 – Korrekturen bis 25.9.11
Noch ist nicht alles so umgesetzt, wie wir das vorhatten, Icons fehlen noch, Feinheiten in der Optik sind noch nicht eingepflegt.

Die erste Phase ist aber dafür gedacht, alle Fehler bei den Verknüpfungen, dem Nachrichten-Stream, der Auswirkungen bei verschiedenen Browser-Systemen und der Usibility zu testen. Dafür haben wir ein Ticket-System installiert, zu dem jeder closed-beta-Tester einen Zugang erhält. Fehler, Wünsche, Ideen im Ticket-System einbringen, auch bitte optische und inhaltliche Verbesserungen jetzt anmerken – wir wollen alles sammeln.

Bei den Tickets bitte nachschauen, ob jemand schon etwas gepostet hat, was man selbst auch schreiben wollte. Dann bitte das Ticket ergänzen (über „bearbeiten“). Wir wissen, es ist noch eine Menge nicht OK und zu überarbeiten, dennoch wollen wir zu diesem Zeitpunkt einen ersten Test vornehmen – bitte deshalb nicht verzweifeln 😉

Vielen Dank für die Mithilfe – und bitte keine Hemmungen haben!

Stadt Willich: Web 2.0 und Soziale Medien

Die Stadt Willich hat auf ihrer Website einen bemerkenswerten Artikel zu WEB 2.0:

Web 2.0 und Soziale Medien

Mit unseren Web 2.0 Angeboten werden neue Informationsmöglichkeiten rund um die Stadt Willich möglich. Dies eröffnet neue Chancen für die Informationsbeschaffung, zur Kontaktaufnahme und steigert die Transparenz.

Facebook

Bildschirmausschnitt der Willicher Facebook-Seite Sie können der Stadt Willich auch auf Facebook folgen, in dem Sie Fan der Willicher Facebook-Seite werden.

Weitere Informationen zur Willicher Facebook-Seite lesen Sie auf unserer Informationsseite zu Facebook.

Twitter

Bildschirmauschnitt der Willich Twitterseite Twitter gehört zu den sogenannten Social Networks (sozialen Netzwerken). Twitter ist eine Art öffentlich einsehbares Tagebuch im Internet, das weltweit unter anderem per Website, Mobiltelefon, Widget oder Webbrowser-Erweiterungsmodul (sogenanntes Plug-In) geführt und aktualisiert werden kann.

Alle Informationen und die aktuellen Twitter-Meldungen lesen Sie auf unserer Informationsseite zu Twitter.

Folgen Sie der Stadt unter twitter.stadt-willich.de.

Netvibes

Bildschirmauschnitt der Willich Netvibesseite Auf der Seite der Stadt Willich bei Netvibes fassen wir die wichtigsten Nachrichten rund um „Willich“ zusammen. Die Pressemeldungen der Stadt sind genauso vertreten wie die Online-News der Tageszeitungen oder der Polizeibericht. Auch Links zu Blogs mit Themen zu „Willich“, zum Twitteraccount der Stadt bzw. des Bürgermeisters, sind eingebunden. Wetterinformationen, Flickr-Fotos und Unwetterwarnungen runden das Angebot ab.

Flickr-Foto-Seite

Bildschirmauschnitt der Willich Flickr-SeiteAuf der Willicher Flickr Seite können Sie sich Bilder der Stadt Willich anschauen. Dort besteht auch die Möglichkeit die Bilder zu kommentieren.

Bedeutung Sozialer Medien und Web 2.0

Neben dem Thema Web 2.0 gewinnen auch die „Sozialen Medien“ (Social Media) immer weiter an Bedeutung.

Hierunter versteht mein Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden, die eine Plattform zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen anbieten.

Ein Video aus dem Urlaub veröffentlichen, mit einem Freund in England chatten oder ein Foto an Freunde oder Bekannte schicken. Oft benötigen Internetnutzer dafür nur wenige Minuten – dank Web 2.0 und Sozialer Netzwerke. Für viele Menschen gehört diese Art der Kommunikation bereits zum Alltag. Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, YouTube, Flickr, StudiVZ oder XING haben sehr viele aktive Mitglieder. Tendenz: weiter stark steigend! Während beispielsweise Twitter oder SchülerVZ für jüngere Generationen selbstverständlich geworden ist, nutzen Ältere immer häufiger Facebook oder das Business-Portal XING. Es gibt aber auch neue Angebote, z.B. Live-Streaming über den Anbieter Qik. Daneben entstehen immer mehr Blogs, Wikis und andere Plattformen bei denen der Nutzer nicht mehr nur noch Inhalte konsumiert, sondern vielmehr selber Inhalte produziert. Aber: Wie funktionieren diese Angebote eigentlich genau? Was bringt mir das? Wo lauern Gefahren? Wie kann ich da mitmachen? Soll/Muss ich da mitmachen? Fragen mit den sich auch Organisationen auseinandersetzen müssen, um diese nutzbringend für sich einzusetzen.

Vorteile für Nutzer und Anbieter

  • Informationen und Interaktionen werden dort veröffentlicht, wo sie abgerufen werden
  • Realisierung des Multikanalzugangs
  • Bürger gestalten mit, steuern (in Teilen), z. B. in Foren zu aktuellen Maßnahmen der Verwaltung
  • Direkte Diskussion der Öffentlichkeit mit Beteiligung der Verwaltung (statt an der Verwaltung vorbei)
  • Erhöhung der Reichweite für Öffentlichkeitsarbeit
  • Mehr Bürgerbeteiligung
  • Stimmungsbarometer – Stichwort:„Den Bürger mitnehmen“
  • Interaktion mit dem Bürger stärken – Kommunikation auf Augenhöhe
  • Politikverdrossenheit entgegenwirken
  • Imagepflege: „Verwaltung, und doch modern…“
  • Akzeptanz der Verwaltungsarbeit stärken, z. B. in Form eines Bürgerhaushalts oder Online-Stimmungsabfragen

Beispiel Facebook: Ein Netz im Netz

Die Diskussion über Nutzen und Risiken dieser Dienste muss geführt werden. Warum? Netzwerken ist kein Trend mehr: 50 % aller Deutschen bewegen sich in Sozialen Netzwerken, in anderen Ländern sind es sogar 80% der Bevölkerung. In Deutschland nutzen rund 7 Millionen Menschen das soziale Netzwerk „Facebook“. In den USA geht bereits jeder vierte Seitenaufruf im Internet zu Gunsten von Facebook.