Content: Think!

Buch: THINK CONTENTWer denkt, es sei nur wichtig in Facebook präsent zu sein und eine zweit- oder drittklassige Webseite bereit zu stellen, der irrt gewaltig!

„… denn oft ist es das Bestreben der Betreiber, möglichst viele Webnutzer auf die Site zu bekommen, größer als die Leidenschaft dafür, sie dort auch vernünftig und kompetent zu „bedienen“.  Das bloße Anlocken der User bringt jedoch im Endeffekt nichts: Wenn ihnen die angebotenen Inhalte auf der geklickten Webseite nicht gefallen, dann sind sie ruck, zuck wieder weg. “

“Dabei sollte gerade der Webauftritt Ihres Unternehmens besonders gut gehegt und gepflegt werden – schließlich bekommt er in der Regel die größte Aufmerksamkeit Ihrer User. Vollkommen egal, welche Kampagne, welches Event oder welches Gewinnspiel Sie über Facebook streuen, welche YouTube-Videos Sie  produzieren und welche Beiträge Sie auf Ihren Blogs veröffentlichen: Oberstes Ziel ist es doch in den meisten Fällen, dass die User am Ende auf Ihre Webseite kommen, um dort ein Angebot zu nutzen oder eine Handlung durchzuführen – sie wollen etwas kaufen, etwas downloaden, etwas weiterleiten, etwas verlinken, eine Empfehlung aussprechen oder Kontakt mit Ihrem Sales-Team aufnehmen. Und genau aus diesem Grund müssen Sie zunächst einmal sorgfältig die Basis beackern: Ihren Website-Content.”

Miriam Löffler beschreibt in ihrem Buch eindrucksvoll, wie wichtig CONTENT ist und wie wenig Unternehmen das bewusst ist.

Erfolgsmessung im Social-Media-Marketing

Das Blog „GründerSzene“   veröffentlicht einen lesenswerten Beitrag zur Erfolgsmessung im Social Media-Marketing:

Social-Media-Marketing, Social-Media-Erfolg, Social Media, Erfolgsmessung im Social-Media-Marketing, Icerocket, HowSociable, Omgili, Twittercounter, Feedburner, Facebook Insights Backtweets, Projecter  Google alerts, Social Media messen„Social Media Marketing ist ein Fass ohne Boden. Oder? Häufig wird kritisiert, dass der Erfolg in sozialen Netzwerken kaum messbar ist. Und abgesehen von der Messbarkeit lässt sich dann noch darüber streiten, wie viel ein Fan, Follower oder Blogleser überhaupt wert ist. Dabei gibt es mittlerweile viele Werkzeuge, die zumindest einen Einblick in die Reichweite der Kampagnen geben oder einen Vergleich mit der Konkurrenz ermöglichen. Marketing-Expertin Jasmin Schindler stellt zehn Tools vor, die sich im Agenturalltag bewährt haben, um Erwähnungen zu verfolgen, Interesse zu messen und Veränderungen in der Reichweite abzubilden.“

Den ganzen Beitrag lesen

Frohes Fest

131206_1_Xmas_wepsDANKE für Ihre Begleitung in 2013.

Lassen Sie sich abseits des Alltagsstresses mit Genuss und Gemütlichkeit
im Kreise Ihrer Familie und Freunde verwöhnen.

Nehmen Sie sich die Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben:

Nimm dir Zeit, freundlich zu sein.
Das ist der Weg zum Glücklichsein.
Nimm dir Zeit zu geben.
Der Tag ist zu kurz, selbstsüchtig zu sein.

Nimm dir Zeit zu lachen.
Das ist die Musik der Seele.
Nimm dir Zeit Gutes zu tun.
Das ist der Schlüssel zum Himmel.

Nimm dir Zeit zu denken.
Das ist die Quelle der Kraft.
Nimm dir Zeit zu spielen.
Das ist das Geheimnis der Jugend.

Nimm dir Zeit zu lesen.
Das ist die Quelle der Weisheit.
Nimm dir Zeit zu leben.
Das ist die größte Macht der Welt.

Nimm dir Zeit zu lieben.
Das ist das Wichtigste des Lebens.

Schalt Internet und Smartphone mal ab.

Nimm Dir Zeit für das Wesentliche:
Zeit zu haben für sich und andere.

Fröhliches, besinnliches und ruhiges Fest.
Gesundes, erfolgreiches und friedliches 2014.

Wünscht Ihnen
Hans Bayartz

Social Media: Führunsgkräfte geben den Ausschlag

Die neueste Onlinestudie von Webrelaunch, Sparkling Stream und Link Institut zeigt:
„Der Einsatz von Social Media im Unternehmen ist abhängig davon, wie Social Media von Führungskräften privat genutzt wird.“

Wir danken der schweizer Werbewoche für diesen Artikel:

 

Die Nutzung steht damit in direktem Zusammenhang mit der persönlichen Einstellung und der Emotionalität, die diesen neuen Medien entgegengebracht wird. Das Ziel dieser Studie war es, nicht nur die bewussten Unsicherheiten im Umgang Social Media, sondern auch die unbewussten Barrieren auf emotionaler Ebene zu analysieren.

Das für die Befragung verwendete Link Internet Panel erlaubt, eine repräsentative Stichprobe von Führungskräften gezielt in ihrem privaten Umfeld zu erreichen. Damit wurde es möglich, die 538 Teilnehmenden nicht nur als Sprachrohr eines Unternehmens, sondern auch in ihrer persönlichen Einstellung und Erfahrung zu interviewen. Dabei sind über 75 Prozent der Befragten als Geschäftsführer, Marketing- oder IT Leiter tätig und vertraten zu je einem Drittel kleinere (bis 49 Mitarbeiter), mittlere (bis 249 Mitarbeiter) und Grossunternehmen (ab 250 Mitarbeiter) aller Branchen.

Social Media wird von Führungskräften vor allem für den Aufbau eines privaten und geschäftlichen Netzwerkes und den Informationsaustausch genutzt. Bei der geschäftlichen Nutzung werden die neuen Medien am häufigsten als Informationskanal für Produkte und Dienstleistungen genutzt. Die Integration in weitere geschäftliche Aufgaben wie die Kommunikation mit Partnerunternehmen oder Kundendienst ist wenig anzutreffen und wird lediglich von 21 Prozent, respektive 24 Prozent der Unternehmen genutzt.

Das Wissen rund um Social Media wurde mit einer Einschätzung über technisches Wissen, strategischem Verständnis, organisatorischen Voraussetzungen und den Einsatzmöglichkeiten von Plattform abgefragt. Hier ist der IT Verantwortliche die Person, welche sein Wissen am höchsten einstuft.

Der potentielle Kontrollvorlust in Social Media durch die Preisgabe öffentlicher Daten, die aufzuwendende Zeit und die Angst davor, dass Ungewolltes publik wird, sind die häufigsten emotionalen Barrieren in der Verwendung. Dennoch wird bei einer expliziten Abfrage das eigene Sicherheitsgefühl im Umgang mit Social Media als hoch eingestuft.

Differenzierter werden die Aussagen bei der Verwendung des Impliziten Assoziationstests. Dieser ermöglicht, im Rahmen der online Befragung unbewusste emotionale Einstellungen zu messen und diese mit den expliziten Aussagen zu vergleichen. Hier zeigt sich klar eine Abweichung in der Wahrnehmung: Emotionale Barrieren sind unbewusst stark und beeinflussen die Einstellung, die als Treiber für die Nutzung neuer Medien nachgewiesen wurde.

Die Barrieren in Social Media lassen sich nach der Auswertung wie folgt zusammenfassen: Unsicherheit und fehlendes Wissen, unklare Rechtslage / Datenschutz, kein erkennbarer Nutzen/Sinn und Zweck, fehlende Ressourcen, keine verlässliche Messbarkeit und wenig bis keine Integration in unternehmerische Abläufe.

Für die Praxis lassen sich mittels einer Cluster Analyse sechs Nutzertypen beschreiben, welche individuelle Voraussetzungen für die Nutzung von Social Media für sich persönlich und für den erfolgreichen Einsatz im Unternehmen mitbringen. Das aus den Erkenntnissen der Studie abgeleitet Social Media Kompetenzmodell ermöglicht diese gezielte Auseinandersetzung.

Grafik 1: Studiendesign. Zusammensetzung der Stichprobe

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Grafik 2: Nutzerstruktur und Motive. Nutzung aufgeteilt nach Funktion und privater und geschäftlicher Nutzung

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Grafik 3: Motive für den Einsatz von Social Media in Unternehmen

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Grafik 4: Gründe gegen den Einsatz von Social Media in Unternehmen

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Grafik 5: Eigene Beurteilung von Kompetenz: Technisches Know – How, strategisches Verständnis, organisatorischen Voraussetzungen, Einsatzmöglichkeiten von Plattformen. Aufgeteilt nach Funktionsbereichen.

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Grafik 6: Messung emotionaler Faktor. Impliziter Assoziations Test IAT.

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Initiatoren:
Profil webrelaunch GmbH

Die Webrelaunch GmbH bietet Unternehmensberatung für digitale Projekte jeder Grössenordnung. Der Fokus liegt bei der gezielten Planung, der erfolgreichen Umsetzung und dem wirkungsvollen Betreuen von Online-Projekten, Social Media Vorhaben und Change Aktivitäten im Kontext des digitalen Wandels . Wir verbinden dabei die Fachberatung und die Prozessbegleitung und schlagen so eine Brücke zwischen Theorie und Praxis der unternehmerischen Realität.

http://webrelaunch.ch/

Profil Sparkling Stream AG

Sparkling Stream AG berät Unternehmen und Organisationen im Strom von Social Media mit Konzepten, Seminaren und begleitet bei der Umsetzung. Die Verbindung und Integration dieser neuen Medien in den geschäftlichen Alltag und in bestehende Kanäle stehen bei uns im Vordergrund. Eine umsetzungsstarke Begleitung in Kommunikation und Marketing ermöglicht Unternehmen den massgeschneiderten und sinnvollen Einsatz von Social Media.

http://sparklingstream.ch/

Profil LINK Institut

LINK Institut für Markt- und Sozialforschung ist der führende Anbieter für Ad-Hoc Umfrageforschung in der Schweiz. Seit mehr als 30 Jahren treibt LINK die Entwicklung, Einführung und Optimierung innovativer Erhebungsmethoden voran. Unter anderem ist LINK seit 1997 in der Online-Forschung aktiv und setzt den Qualitäts-Benchmark mit dem 100% telefonisch rekrutierten LINK Internet-Panel (130‘000  aktive TeilnehmerInnen per Oktober 2013). LINK Institut verfügt über Standorte in Luzern, Zürich, Lausanne, Bern und Lugano. Knapp 100 festangestellte und über 1‘000 nebenamtlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erarbeiten für öffentliche Stellen und Unternehmen jedes Jahr mit über 800 Studien präzise, zuverlässige Entscheidungsgrundlagen.

http://www.link.ch/

TREND: Teilen ohne Ende

Manche hielten den Trend, Dinge zu teilen und zu tauschen, für einen kurzen Hype – doch er hält sich wacker und führt zu immer neuen Ideen und Plattformen. Wir haben aufgelistet, in welchen Bereichen und auf welchen Portalen in Deutschland geteilt, verschenkt und getauscht wird. Und wollen mit Hilfe unserer Leser zu Deutschlands umfassendster Datenbank für Sharing-Konzepte werden.

Deutsche Startups.de starteten eine Übersicht über sämtliche deutschen Sharing-Konzepte und -Plattformen, bei denen es ums verleihen, verschenken, tauschen und teilen geht. In einer zweiten Übersicht werden sie demnächst den Trend „Mieten statt Besitzen“ aufgreifen.

Auch die KoKonsum-Plattform bietet eine solche Übersichts-Liste an.

Haben Sie Ergänzungen?

 

Social Media Relations: Wertvolle Tipps auf 300 Seiten

Social Media RelationsLeitfaden für erfolgreiche PR-Strategien und Öffentlichkeitsarbeit im Web 2.0

Bücher über Social Media haben Konjunktur! Nicht alle muss man lesen. Anders ist es mit diesem Leitfaden. Was Bernhard Jodeleit hier an Fachwissen durch langjährige praktische Erfahrung zu Papier gebracht hat, ist nicht nur für Neulinge in dem Geschäft lesenswert. Scheinbar ganz nebenbei streut er eine Fülle von Tipps und Informationen ein, deren Wert den Kauf des Buches um ein vielfaches übersteigen. Und das Ganze in einer Erzählkunst, die nur wenigen Autoren gelingt. Sein Stil ist weder oberlehrerhaft noch sprachlich überhäuft von Fachtermini.

Es macht richtig Spass, seinen Gedanken und Schlussfolgerungen, Empfehlungen und Erkenntnissen zu folgen. Leicht verständlich geschrieben und inhaltlich von unschätzbarem Wert. Durch seine Hinweise können auch gestandene PRler Fehler vermeiden und einen interessanten Ausblick in die mobile Social Media-Zukunft erhalten.

Anders als viele andere SocialMedia-Experten konfrontiert Jodeleit den Leser am Anfang mit den Schwierigkeiten, Fallen, Risiken und Nebenwirkungen des Mitmach-Webs. Er lässt den Leser nicht in eine Falle laufen, sondern klärt auf, warnt und drückt erst einmal auf die Gute-Laune-Bremse. Jeder soll selbst einzuschätzen lernen, auf was er sich da einlässt. Sein Credo fällt dann aber umso imposanter aus, wenn man sich denn auf das Thema einlässt:

Über diese Themen gibt  es Wissenswertes:

• Bestandsaufnahme und Chancen
• Social Media Guidelines & Monitoring
• Ganzheitliche Strategie
• Krisenprävention
• Corporate Blogging
• Twitter in der PR
• Google Plus, Xing, Facebook & Co.
• Distributed Conversations
• Konvergenz statt Kampagne
• Mobile Social Media Relations
• Social Media als Change-Prozess und Chance zu einer besseren Unternehmenskommunikation und zur abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit

Inhaltsverzeichnis hier einsehen

Wenn überhaupt Kritik angebracht ist, dann diese: Wünschenswert wären vielleicht mehr Beispiele – insbesondere solche, die auch aus dem KMU-Umfeld stammen.

Autor:
Bernhard Jodeleit ist Gründer der auf integrierte Kommunikationsstrategien und Social Media in der PR spezialisierten Agentur Lots of Ways (www.lotsofways.de). Er hat in jüngster Zeit mehrfach mit Branchenpreisen ausgezeichnete Kommunikations- und Krisenstrategien für Unternehmen und Verbände in den Branchen Nahrungsmittel, Finanzen und Versicherungen, Logistik und Chemie entwickelt. Vor der Gründung seiner eigenen Agentur hat er als Standortleiter und National Practice Leader Social Media für fischerAppelt und mehr als 18 Jahre als Journalist und Pressesprecher gearbeitet. Bei dem Special-Interest-Magazin »connect« verantwortete er neben dem Bereich der vergleichenden Warentests die externe Kommunikation mit Schwerpunkt TV- und Radio-PR.

Produktinformation:

  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: dpunkt.verlag GmbH; Auflage: 2., aktualis. u. erw. Aufl. (28. November 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386490014X
  • ISBN-13: 978-3864900143

Hier können Sie direkt bestellen – auf das Buch klicken:

Warum Digital Natives die Kultur in Verbänden verändern werden

Einen Beitrag im „Verbände-Talk“ wollten wir Ihnen nicht vorenthalten und sind Herrn Günther sehr dankbar, dass wir ihn hier auch veröffentlichen dürfen:

ov_digitalnativefotolia_53481611_sZahlreiche Veränderungsprojekte in Verbänden haben ihren Ursprung in den umwälzenden Entwicklungen auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologie: Computer, mobile Endgeräte, das Internet sowie eine Flut von Anwendungsprogrammen prägen die Art und Weise wie wir arbeiten.

Technische Innovationen erleichtern die Kommunikation, die Organisation von Wissen, den ortsunabhängigen Zugriff auf und die Weiterverarbeitung von Dokumenten. Dies ist für die Gremien geprägte Welt der Verbände von unschätzbarem Vorteil.

In dieser Situation der fortgesetzten Digitalisierung unserer Arbeitswelt mit ihrer analogen, digital angelernten Mitarbeiterschaft, rücken nun sukzessive Vertreter einer Generation nach, die mit den digitalen Möglichkeiten aufgewachsen sind und mit ihrer natürlichen, intuitiven Anwendung ein eigenes Selbstverständnis von Kommunikation, Information und Wissensmanagement mitbringen.

Sie werden die Unternehmenskultur in Verbänden nachhaltig verändern.

Digitale trifft auf analoge Mitarbeiterschaft

Die „Digital Natives“ oder auch „Generation Y“, also die etwa nach 1985 Geborenen, haben die Anwendung moderner Kommunikations-Medien sowie die digitale und soziale Vernetzung als erste quasi mit der Muttermilch aufgesogen.

Dass damit in der Arbeitswelt nun unterschiedliche Kosmen aufeinander prallen können, lässt sich insbesondere am Beispiel der Nutzung der sozialen Medien erahnen: Digital Natives verstehen Social Media als Medium, in dem mit aufsehenerregenden Beiträgen sofort weltweit Menschen erreichen werden können.

Das Ideal vom Teilen trifft auf das Verständnis „Wissen ist Macht“

Das dieser Verbreitung zugrundeliegende Teilen, Weitersagen und Empfehlen von Inhalten funktioniert ausschließlich über das Kriterium Qualität. Es gibt so unendlich viel Content im Netz, dass die Generation Y eines besonders beherrscht: zu selektieren und auszusondern. Nur das, was wirklich Relevanz entfaltet und nachhaltiges Interesse weckt, hat in den sozialen Medien eine Überlebenschance.

Und das Prinzip des Teilens nimmt immer mehr Lebensbereiche ein: Der BITKOM bestätigt, dass die „Shareconomy“ mittlerweile Wirtschaft und Gesellschaft revolutioniert, da immer mehr Menschen über das Internet nicht nur persönliche Erfahrungen und digitale Inhalte, sondern auch Gegenstände aller Art mit anderen teilen. Der wachsende Erfolg der Car-Sharing-Modelle in Großstädten basiert auf dem gleichen Selbstverständnis: ich teile und muss es nicht besitzen.

Kommunikativ, vernetzt, kreativ, teamorientiert

Digital Natives sind kommunikativ und gut vernetzt. Sie sind ferner kreativ, weil dies in den sozialen Medien zur eigenen Profilierung beiträgt. Gefragt sind klare, eigene Ideen, Positionen und Argumente, keine Kopien und Plagiate, die immer entdeckt und gnadenlos mit Häme bedacht werden. Digital Natives werden auf diese Weise konflikt- und kritikfähig und erleben Autorität durch Glaubwürdigkeit und Überzeugung, nicht durch Hierarchie.

Schließlich sind Digital Natives grundsätzlich Teamplayer, weil sie gelernt haben, dass sie bei bestimmten Fragen im Austausch mit der Gemeinschaft, der „Community“ zu interessanteren Ideen und zu schnelleren und besseren Resultaten kommen.

Mit diesen Ein- und Vorstellungen von Teaming, Transparenz und Offenheit, einer kommunikativen Kultur des Teilens von Informationen, Wissen und Ideen und dem Glauben an Autorität, die auf Argumenten und Überzeugung basiert, erreicht die Generation nun den Arbeitsmarkt.

So wird die Generation Y die Unternehmenskultur auch in Verbänden spürbar verändern. Je früher sich Organisationen damit beschäftigen und je früher Digital Natives in die Organisation eingebunden werden, desto größer wird der Wettbewerbsvorteil der Verbände um Einfluss, Reputation und Mitglieder, also um ihre Zukunft sein.

Dieser Post ist ein leicht veränderter Auszug aus dem im Verbändereport Ausgabe 6/2013 erschienenen Artikel: „Stehen Verbände vor einem Kulturwandel? Warum Digitale Natives ihre Unternehmenskultur verändern werden“

SOCIAL MEDIA: Verbandskommunikation gleicht einer Einbahnstraße

VERBANDS-Kommunikation:

„Stattdessen wird auf E-Mail-Newsletter und das Intranet gesetzt. Medien, die eine Beteiligung der Nutzer gar nicht erst ermöglichen. Und dies gilt für Verbände wie Parteien gleichermaßen. Auch Letztere nutzen Facebook und Twitter als ein Instrument zur reinen Verbreitung von Informationen. Ihr Ziel, so die Studienleiter, sei es, Beteiligung zu inszenieren, ohne die Kontrolle zu verlieren.“

Quelle: http://www.haufe.de/marketing-vertrieb/online-marketing/social-media-verbandskommunikation-gleicht-einer-einbahnstrasse_132_194656.html

Facebook & Co.: 10 Stunden Video-Training der Extraklasse

10 Stunden Video-Training der Extraklasse

10 Stunden Video-Training der Extraklasse

2 Trainerinnen (Anne Grabs und Nicole Simon) erklären anschaulich, nachvollziehbar und (das ist das coole) sichtbar jeden einzelnen Schritt per Video, so dass auch der Laie verstehen sollte, wie Facebook & Co  funktionieren.

Die vielen Facetten von Social Media Marketing werden sehr professionell dargestellt. Ihre Beiträge sind einfach und flüssig erklärt, unterhaltsam und praxisnah dargestellt – man bleibt dran und hat eine klare Vorstellung von dem, was man zu machen hat.

Einsteiger und Neulinge fühlen sich ebenso angesprochen wie diejenigen, die bis dato noch nicht so ganz durchgeschaut haben und ihre Strategien weiter ausbauen möchten. Wer allerdings nicht bei den Grundlagen anfangen möchte, findet über die Suchfunktion und den A-Z Index schnell zu spezielleren Anregungen. Vor allem lohnt sich auch ein Blick in die Übungsmaterialien, wo eine Vielzahl an weiterführenden Links zu allen Themen bereitliegt.

Das bietet Ihnen dieses Video-Training:
  • 85 Videos mit über 10 Stunden Spielzeit
  • Übersichtlich lernen mit Lernschritten
  • Themen nachschlagen wie in einem Buch
  • Index und Suche mit über 500 Schlagwörtern
  • Alle Videos in HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel)
  • Videos im Fenster- oder Vollbildmodus
  • Technischer Support (E-Mail und Telefon)

Potenziale und Risiken von Facebook, die Besonderheiten von Twitter, SEO und Google+, Xing und LinkedIn als Netzwerke für Professionals , Weblogs und sprechen auch die Besonderheiten von Foren und Bewertungsportalen an.

Zahlreichen praktische Fallbeispiele – darunter kleinere und mittlere Unternehmen, Journalisten und Selbständige, Künstlern und Kreative sowie eine Agentur und ein Konzern – geben einen guten Überblick , wie sich unterschiedliche Social Media Strategieansätze erfolgreich in unterschiedlichen Unternehmensgrößen und -ausrichtungen umsetzen lassen.

Einige Video-Beispiele aus dem Inhalt finden Sie hier.

Grabs udn SimonIhre Trainerinnen: Anne Grabs und Nicole Simon

Anne Grabs ist Autorin des Bestsellers »Follow Me!« und beschäftigt sich als gelernte Werbekauffrau seit vielen Jahren mit strategischer Markenführung im digitalen Zeitalter. Egal ob online, offline, crossmedial, klassisch oder social: Ihr Interesse gilt stets dem Stoff, aus dem gute Marken gemacht sind. Und dies in den Bereichen B2B, B2C oder KMU. Sie berät Unternehmen in Fragen der digitalen Markenführung und hält Workshops zum Thema Social Media Marketing und Social/Mobile Commerce. Sie ist außerdem studierte Pädagogin und schult Jugendliche in Medienkompetenz.

Nicole Simon ist eine der bekanntesten Social-Media-Experten Deutschlands und Autorin des Buches »Twitter – Mit 140 Zeichen zum Web 2.0«. Sie berät Unternehmen bei der praktischen Umsetzung von Social Media und legt dabei besonderen Wert auf Prozessoptimierung und die Schulung von Social Media Workern. Sie kann auf über 15 Jahre Erfahrung in Großunternehmen zurückblicken und ist seit Jahren in der EDV-Schulung und Beratung von KMU tätig. Inzwischen ist sie weltweit im Einsatz und publiziert vorwiegend auf English. Sie ist zudem Jury-Mitglied bei mehreren europäischen Konferenzen und veranstaltet das Girl Geek Dinner Deutschland.

Facebook, Twitter & Co.

Erfolgreiches Social Media Marketing

Anne Grabs, Nicole Simon

Video-Trainings - Lernkurse der neuen Generation

DVD – 10 Stunden Gesamtspielzeit, 39,90 Euro
ISBN 978-3-8362-1927-3

Hier können Sie direkt bestellen – klicken Sie auf das nachstehende Bild:

 Eine weitere Rezension finden Sie hier:

KMUs: Genau das Richtige für ihre Praxis

 

Melanie Jendro – Erfahrungsbericht: „Mit Enterprise Social Network Beteiligung erhöhen“

jendro

Melanie Jendro hat Public Relations und Kommunikationsmanagement an der Fachhochschule Hannover studiert und arbeitet seit gut fünf Jahren – zuerst als Werksstudentin, mittlerweile als Kommunikationsmanagerin – bei der Vollmer & Scheffczyk GmbH. Ihr berufliches Steckenpferd: Online Kommunikation für Dienstleister und im B2B-Bereich sowie kommunikative Begleitung von Change Prozessen. Als offenen Menschen und Kommunikator habe ich sie über einen interessanten Blog-Kommentar „kennen gelernt“ und sie gebeten, uns etwas über ihre Erfahrungen in ihrem Unternehmen zu erzählen:

Entscheidungsbarrieren beseitigen

Vollmer & Scheffczyk GmbH versteht sich als Innovator für den Maschinen- und Anlagenbau. 25 Mitarbeiter – von der Team Assistentin bis hin zum Berater – arbeiten mit uns. Wir leben eine von Selbstbestimmung geprägte Kultur. Das heißt, alle Mitarbeiter können im Sinne des Unternehmenszweckes eigenverantwortlich zum Erfolg des Unternehmens beitragen, indem sie verantwortungsvoll und unternehmerisch handeln sowie Entscheidungen selbständig treffen (dürfen). Voraussetzung dafür: Sie müssen auf alle notwendigen Informationen zugreifen können. Da unsere Berater unterwöchig national und international vor Ort bei den Klienten sind, müssen sie vielfach auf die schriftliche bzw. fernmündliche Kommunikation zurückgreifen. Der obligatorische „Schnack“ in der Teeküche – als wichtiger informeller Kommunikationsprozess – findet nur selten statt. Alle zwei Wochen wurde unser Unternehmensblog, die V&S Wochenschau, mit Vertriebs-, Marketing-, Strategie-, IT-, Literaturthemen sowie Neuem von Klienten gefüttert. Zusätzlich findet alle zwei Monate ein zweitägiges Team-Meeting an einem unserer Unternehmensstandorte statt, an dem grundsätzlich alle Mitarbeiter teilnehmen.

Die Dringlichkeit, einen effektiven Kommunikationskanal zu installieren, stieg, als eine tiefgreifende Veränderung in unserer Organisation anstand. Massen-E-Mails und deren Folge – „an alle antworten“ – verstopften unsere E-Mail-Postfächer und führten zu allgemeiner Unzufriedenheit. Statt Informiertheit machte sich Ignoranz breit. Die gewünschte Transparenz wich einem undurchsichtigen Wirrwarr. Die Mitarbeiter verloren teilweise den Überblick ob der vielen Diskussionen, die via E-Mail geführt wurden.

Enterprise 2.0: Konsequenz offener Kultur

Was wir wollten, war ein Kanal, in dem unsere Mitarbeiter eine Übersicht über alle aktuell diskutierten Themen hatten, Beiträgen zu relevanten Themen schnell folgen und bei Bedarf mit diskutieren konnten. Wir stießen schnell auf Yammer.com – ein Enterprise Social Network (ESN). Unser Geschäftsführer, Benno Löffler, implementierte den Kanal unkonventionell mit den Worten „Wir probieren das jetzt mal aus“. Die Entscheidung für oder gegen das Tool sollte gemeinschaftlich vier Wochen später getroffen werden.

So gesellte sich zu unseren vielen anderen Informations- und Kommunikationswegen ein weiterer. Im ersten Moment machte es die Situation nicht einfacher. Im Gegenteil. Es führte zu noch mehr Verwirrung: „Für welche Inhalte soll ich welchen Kanal verwenden?“ Grund genug, kurze überschaubare Regeln aufstellen, die genau diese Frage beantworten. Eine dieser Orientierungspunkte besagt, dass Informationen, die relevant und wichtig für die gesamte Organisation sind, über keinen anderen Kanal als über das interne ESN fließen. Wer es dennoch tat, wurde gebeten, die Informationen allen auf „Yammer“ zugänglich zu machen. So erlangten wir ein Gespür dafür, was überhaupt relevant und wichtig für alle ist und zwangen uns zur konsequenten Nutzung.

Mehr Transparenz für dezentrale Entscheidungsfindung

Seit Ende 2011 nutzen wir das ESN und es hat sich intern zu unserem Schlüssel-Medium entwickelt, weil es ein effizientes Arbeiten miteinander auch aus der Ferne ermöglicht. Informationen können bestimmten Gruppen zugeordnet werden; Diskussionen über einen Post bleiben diesem zugeordnet und gewährleisten so einen schnellen Überblick über den aktuellen Stand. Die Anzahl interner E-Mails hat sich drastisch verringert, was den Umgang mit dem Posteingang zusätzlich erleichtert. Der Unternehmensblog ist ad acta gelegt. Er wird seit Ende 2011 gar nicht mehr genutzt. Die interne Unternehmenskommunikation ist viel transparenter geworden. Das Instrument unterstützt unseren Anspruch an ein verantwortungsvolles Handeln im Sinne des Unternehmenszweckes. Informationen über fachliche Themen oder solche über die Branche, zu Unternehmensentscheidungen, Empfehlungen und Ratschläge bieten einen hohen Informationswert und sind der Grund für den Erfolg der Plattform.

Im Ergebnis hat und das ESN schneller gemacht, weil es übersichtlich und vielseitig ist. Neben kurzen Posts, ist das Hochladen von Dokumenten möglich. Die Zusammenarbeit über weite Entfernungen, unterstützt die Einbindung der Mitarbeiter bei unternehmensrelevanten Themen. Es fördert den Dialog, weil es Feedback erlaubt. Es erhöht Transparenz, schafft so Vertrauen und verringert den internen E-Mail-Verkehr.

Voraussetzung ist neben technischer Komponenten eine Unternehmenskultur – also gelebte Werte und Normen – die neben einer Beteiligung auch die Meinungsvielfalt der Mitarbeiter erwünscht und aktiv einfordert. Außerdem dürfen die Mitarbeiter keine negativen Konsequenzen fürchten durch die offene Darlegung ihrer Position.

Vita:

Melanie Jendro M.A.
Communication Managerin

Vollmer & Scheffczyk GmbH
Schneller besser Maschinen bauen
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30175 Hannover

Fon/Fax +49 (0)700 / 88 63 70 00
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