Monatsarchiv: April 2009

Was ist Social Media?

Vom Lagerfeuer ins Social WebHeiko Ditges erklärt auch nicht internet-affinen Menschen das Wesen des SocialMedia-Begriffes, leicht, amüsant und locker und ohne schwierige Vokabel 🙂

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Ein Zukunftsszenario für den Lokaljournalismus

Mit seinen zentralen Forderungen stimmt  Jeff Jarvis (www.buzzmachine.com) und mein Artikel überein:

„Zeitungsverlage müssen Plattformen für Communitys bieten und sich ausschließlich auf lokale Inhalte konzentrieren“.

In der „drehscheibe“ der Bundeszentrale für politische Bildung   formuliert er Thesen wie diese:

Nachrichten als Bedürfnis einer Web-Gemeinschaft
Die nächste Generation lokaler Nachrichten wird nicht mehr in  Medienunternehmen sondern in Internet-Communitys entstehen
Redakteure arbeiten mit den Mitgliedern der Community
Auf Nischen konzentrieren
Investigativer Journalismus ist möglich
„Do what you do best and link to the rest“
Die Zukunft liegt im Verlinken und Teilen von Inhalten

Könnte der Journalismus untergehen? Ja, aber ich habe genug Vertrauen und Optimismus, dass er überleben, sich entwickeln und wachsen wird. Ich glaube, dass es einen expandierenden Markt für journalistische Angebote gibt; und ich weiß, dass das Bedürfnis dafür wächst.

Ein lesenswerter Artikel und eine schallende Ohrfeige für die, die immer noch glauben, es werde schon gut gehen und LocalNews vernetzt mit SocialMedia sei eine Blase und ein Hirngespinst junger Internetspinner.

Ich gehe nach wie vor einen Schritt weiter und bin der Überzeugung, ohne Zusammenschluss regionaler Tageszeitungen zu einer Dachmarke werden alle Anstrengungen der Verlage im Kleinkarierten stecken bleiben – nur gemeinsam sind sie stark!

Das gilt auch für alle anderen LocalNews-Anbieter. Es ist an der Zeit, über den Tellerrand zu schauen und sich zusammen zu schliessen: Lokal-Radios, Placeblogger, Anzeigenblätter, Journalisten, Regional-Wikis, Blogger, Kommunen-Wikis vereinigt Euch im Netz.

Wir bieten die SocialSoftware für ein solches Netzwerk und unterstützen diese Entwicklung durch ein Konzept mit Erlösquellen. Umsetzung: einfach und schnell, Kosten gering und an den Userzahlen orientiert, Prinzip einfach und an den Bedürfnissen der Leser orientiert!

Bin gespannt auf Ihre Kommentare!

Medienwende

turi2 meldet heute im Newsletter:

Medienwende kommt im Juni 2010: Dann werden in Europa mehr Mediennutzer online gehen als fernsehen, nämlich 14,2 Stunden pro Woche, während TV dann nur noch auf 11,5 Stunden kommt. Sagt eine Microsoft-Studie.
brandrepublic.com

Die Zukunft der Zeitungen – die kleinen werden überleben

In seinem Blog schreibt Hilko Holweg seine Sicht über die Zeitungs-Zukunft – vor allen der kleinen Lokalpresse-Titel:

Zeitungen haben es immer schwieriger dem Internet paroli zu bieten und sich selbst am Leben zu erhalten. Ich selbst lese keine einzige Zeitung mehr seitdem ich in Hannover wohne. Dafür umfasst mein Feedreader diverse Nachrichtenseiten und Blogs, die mir für mich relevante Infos liefern. Twitter tut dann noch das Nötige dazu, brandheiße Infos quasi sekundenschnell zu verteilen – wozu brauche ich noch eine Zeitung?

Social Media, also Blogs, Social Networks und Twitter, werden Mainstream

Sebastian Matthes kommentiert in der Wirtschaftswoche die re:publica 2009:

In Berlin ging am Freitag die Internet-Konferenz re:publica 2009 zu Ende. Die Veranstaltung zeigte, wie das Netz den Alltag verändert. WirtschaftsWoche-Redakteur Sebastian Matthes schreibt, weshalb ein solches Blogger-Treffen relevant ist und beschreibt die wichtigsten sechs Entwicklungen.

LocalNews mit Networking verbunden (1) – Neue Westfälische 4.0 – was ist das?

Heute morgen die Überraschung: „Die Internetgemeinde redet über Web 2.0, die Neue Westfälische ist schon viel weiter: nw-news.de 4.0“ . So kündigte die NW seinen Relaunch an und machte  mich sehr neugierig!

Die meisten haben ja nicht einmal 2.0 umgesetzt und dann 4.0? Sind Verleger doch lernfähig und kreativ und mutig und Neuem gegenüber aufgeschlossen?

Und dann beim Durchklicken die große Enttäuschung: Es handelt sich lediglich um die 4. Rund-Erneuerung. Welche Enttäuschung gerade für junge Leser,  die sich zu anderen Nachrichten-Anbietern verabschieden und von der reinen Selbstdarstellung von Verlags-Verantwortlichen nichts (mehr) wissen wollen. Denn ausser der „Kommentar-Funktion“ ist lediglich die Optik (wie meistens) verbessert worden – sonst nichts!

Alle Aufregung umsonst! Allerdings bleibt das schlechte Gefühl zurück, dass es noch ein weiter Weg ist – vlt. zu weit? – bis Tageszeitungen verstehen, um was es heute geht.

Zur Webseite

Von der Networking- zur Management-Plattform

Unsere heutige Networking-Plattform wird zur BUSINESS-Plattform weiter-entwickelt, die als tägliches Instrument von kleinen und mittleren Unternehmen in Form eines „BASIC-OFFICE- AND MANAGEMENT-TOOL“ genutzt wird.

Bestandteile auf der Plattform sind dann über das Networking hinaus Werkzeuge zur:

– Sammlung von Informationen zu einem Kontakt (Kunden, Interessenten usw)
Das könnte ein CRM-Basis-Modul übernehmen. Hier werden nicht nur die aus dem Networking entstandenen Kontakte und Informationen je Kontakt zusammengetragen, sondern auch alles andere Wissen über einen jeweiligen Kontakt, um aus der Gesamtheit der Informationen und deren Bewertung Marketing-Massnahmen abzuleiten (Briefe schreiben, Anrufe tätigen, Angebote nachhaken usw.).

Darüber hinaus öffnet sich dem User ein Popup mit Hinweisen, wie er seine Kontakte planen soll (muss). Die nächsten Schritte sollten immer voraus gedacht und zeitlich geplant werden. Interne Mails bringen die Planungsschritte  in Erinnerung, so dass kein Kontakt „verloren“ geht.

– Erstellung von Budgets und Forecasts
Eine Software übernimmt die Aufgabe, die (groben) Daten des eigenen Unternehmens mit immer neuen aktuellen Daten und Benchmark-Daten abzugleichen und hochzurechnen, um dem Unternehmer die weitere Entwicklung anzuzeigen und ihm Ansatzpunkte für weitere Aktivitäten aufzuzeigen. Das betrifft: Personal, Absatz, Kosten, Produktion, Ressourcen etc.

– Erstellung von Projekt-Management-Plänen
Dazu könnte eine entsprechende Projekt-Management-Software dienen. In Anbetracht komplexer werdender Projekte benötigen auch größere Unternehmer mehr denn je Partner mit Spezialwissen (die an anderen Orten und anderen Unternehmen sitzen und zu unterschiedlichen Themen behilflich sind). Hier kann Projekt-Management webbasiert
Hilfestellung leisten.

– Einfache Office-Management-Hilfen

Häufig fehlt es jungen Unternehmern an einfachsten Werkzeugen, um den kaufmännischen und Büro-Alltag zu bewältigen. Hier können wir die Basis-Module zur Verfügung stellen.

Beispiele:
Durchgängiger Workflow von der Auftragsbestätigung über den Lieferschein bis zur abschließenden Rechnung, Gutschriften, Mahnwesen – Mahnung, Lieferschein, Kassenbuch, Fahrtenbuch, ERP-System für Warenwirtschaft, Bestellwesen und Lagerverwaltung bis hinzu einfachen Vertrags-Entwürfen

– Einfaches Wissens-Management
Dazu wird ein Wissens-Management-Tool entwickelt, dass die Aufgabe hat, internes Wissen der Mitarbeiter zu dokumentieren, um für andere Projekte oder andere Mitarbeiter zu Verfügung zu stehen (damit es nicht verloren geht und unterwegs abrufbar ist)

– Überprüfung des Strategie-Managements
Hierzu ist inzwischen ein kostenloses Tool von A² und OSTO auf dem Markt, das eingebunden werden sollte.

(Eine Erweiterung dieses qualitativen Ansatzes kann jederzeit erfolgen.)

– Mindmap
Nicht nur im Unternehmen sondern auch zwischen Unternehmen wird die Zusammenarbeit an Themen interdisziplinär immer wichtiger. Das zeigen auch Gespräche mit Wissenschaftlern und Forschern, die sich gerne mehr über ein solches Tools mit Fachleuten aus der Wirtschaft austauschen würden. Desmit ist mindmapping ein wichtiges Feature für die neue WEPS-Plattform.

Noch nachzudenken wäre über folgende Tools:
Direkte online-Ansprache von Usern, die sich gerade auf meiner Seite befinden. Das kann für beide Seiten einen enormen zeitlichen und informatorischen Vorteil haben – der User kommt schneller und zielführender an seine Infos und der Info-Geber kann sich individueller und zeitnaher um die Wünsche seiner Interessenten kümmern. Die Software wäre vorhanden, eine plattform-geeignete Integration wäre realisierbar.

visual– WEPSvisual
Optische Darstellung der Kontakte in einem Schaubild.
Dadurch werden die Verbindungslinien von mir zu meinen Kontakten und deren Kontakte untereinander schnell sichtbar und nachvollziehbar.

Auch die „Knotenpunkte“, die Aktiven lassen sich so viel schneller und einfacher identifizieren.

Zusätzlich kann man durch Eingabe von Begriffen eine optische Übersicht über die Verküpfungen im sozialen Netzwerk feststellen, was für aktive Networker zur Durchführung von Aktionen und zum Knüpfen neuer Kontakte von entscheidender Bedeutung sein dürfte.

Grundsätzlich:
Die Software muss für jeden – egal in welcher Branche oder Wirtschaftszweig – nutzbar sein.
Dazu sollte man jeweils open-source-Software nutzen und es zusammen bringen. Ideal verknüpft und mit Networking (um neue Kontakte zu gewinnen usw.) verflochten, wird daraus eine grundlegende Arbeitshilfe für den Unternehmer – sicher nur im kleinen und max. mittleren Segment.

Optimierung der businessWEPS-Plattform
Optik und Inhalte werden auf die User abgestimmt.
Stichworte sind: user-generated-content und user-generated-design.
Anforderungen in dem Zusammenhang sind: Der User gestaltet sich seine Plattform selbst und stellt auch selbst die Inhalte zusammen, die für ihn wichtig sind. Dabei wird auch auf so wichtige Kleinigkeiten zu achten sein, wie regionale, ja lokale Gegebenheiten (Wetter, Staus, Veranstaltungen ohne direkten Plattform-Bezug usw). Es soll Spass machen, die Plattform zu nutzen – sie soll zur Start-Site avancieren. Eine Vielzahl von innovativen Features ist denk- und einfach umsetzbar. Dabei sollten wir unbedingt auch webbasierte Software, die zum jeweiligen Klientel passt, bereit haben. Der User wird immer die aktive Rolle spielen, welche der angebotenen Möglichkeiten er auch nutzen will. Er wird aktiv in den Gestaltungs- und in den Prozess der Inhalte (wie Wikipedia) eingebunden.

Dies immer auf höchstem qualitativen Niveau bei einfacher Handhabung. Das verschafft uns den inhaltlich-optischen Vorsprung – eine Voraussetzung für Akzeptanz.

Wichtigstes Ziel ist es, den Unternehmer eine Organisations- und Führungs-Hilfe an die Hand zu geben. Er wird vom Programm geführt, so dass er auch ohne Vorkenntnisse das Programm nutzen kann. Erinnerungs-Funktionen ermöglichen es ihm, seine getroffenen Planungen immer wieder an den von ihm gesetzten Daten zu überprüfen.

Selbstverständlich möchten wir Ihre Kommentare, Kritik und Zustimmung zu unseren Überlegungen, denn SIE als User sollen von den Veränderungen profitieren. Was fehlt Ihnen? Welche Anwendung wäre für Sie im Alltag hilfreich? Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen wir einbauen, um Sicherheitsrisiken auszuschließen? Wären Sie bereit, an einem Test teilzunehmen?