Monatsarchiv: März 2009

Soziale Netzwerke machen produktiver

Autor Andreas Schaffry beschreibt in der „Computerwoche“ wie wichtig SocialNetworking in der heutigen Unternehmenswirklichkeit ist:
Viele Unternehmen setzen Social Software mit Foren, Blogs oder Wikis oder Intranet-Plattformen ein. Laut einer aktuellen europaweiten Umfrage steigern die Web-Anwendungen die Produktivität, Arbeitseffizienz und Kreativität von Mitarbeitern.

„MetaSocialCommunity“ – Angebot unserseits hätte keine Chance?

Der Wunsch der User ist unüberhörbar!
Wir wollen alle unsere Networking-Aktivitäten – private wie geschäftliche – über eine Plattform organisieren, wollen dort einmal unser Profil hinterlegen und dann entscheiden, wer, was und wann nutzen und sehen darf!

Soweit so richtig!

Wir planen unsere SocialSoftware künftig so zu organisieren, dass sich User selber ihre Networking-Plattform (ob offen oder geschlossen) bei uns erstellen und organisieren können.

In jetztigen Zeitpunkt wäre auch die Chance, im Vorfeld des WEPS-Relaunch eine „MetaSocialCommunity“ zu integrieren.
Laienhaft ausgedrückt, könnten andere Plattformen (auch Konkurrenten) dort „angedockt“ werden,  so dass man von unserer Plattform auch auf fremde zugreifen kann – ganz im Sinne, eine Plattform zu haben, von der man alle seine Plattform-Aktivitäten organisiert – sozusagen netvibes für SocialMediaAnbieter.

Mich würde interessieren, ob sich User das vorstellen und machen würden.

Oder würde unser Angebot gar nicht ernst genommen – sowohl von Usern als auch von anderen Plattform-betreibern -, weil wir Konkurrent sind, nur ein ‚Großer‘ den nötigen Background hätte, oder oder…?????

Sind andere Websites mit solchen Angeboten bereits am Markt? In den USA?

Gibt es allerdings positive Resonanzen, bleibt das Problem der Finanzierung.

Ihre Meinung interessiert mich – kommentieren Sie hier. DANKE.

Wie kann man Basis-CRM-Module in SocialNetworking integrieren

Damit die überarbeitete Plattform eine Berechtigung hat, muss man ihr einige inhaltliche Unterscheidungen mitgeben.

Für die Zielgruppen Existenzgründer und kleine Unternehmen ist immer wieder die Organisation des kaufmännischen Alltags ein Problem. Ich habe insbesondere bei Einzelunternehmern aus technischen Berufen erlebt, dass sie ihre Kontakte und die Organisation solcher Kontakte miserabel orgaisiert haben. Zettelwirtschaft, kaum Planung beim Gewinnen neuer Kunden (ausser vlt. mal ins Notizbuch schreiben oder auf Wiedervorlage nehmen), Ablage von Kunden- und Interessenten-Adressen in allen möglichen Formen (Zettel, Outlook, Notizen, Kalender und in Karteikästen – man glaubts kaum –  usw.) gehören zum Alltag.

Deshalb sollten wir beim wichtigsten Feature (Kontakte) mehr Hilfestellung geben!

Wichtig:

Der User sollte  die Postein- und ausgänge beim Kontakt-Profil aufrufen können.

Er sollte alle seine Kontakte auf der Plattform eingeben können, auch ohne dass diese auf WEPS Mitglied sind – und besonders kennzeichnen können.

Er sollte aus Vorschlägen auswählen können, was er mit Kontakten vorhat, wie er seine Kontakte plant – also wann er sie wieder anruft, wann er ihnen ein Angebot macht, wann er sie anschreibt, bis wann sie reagiert haben sollten usw. und dann sollte er mit einer Wiedervorlage-Mail an den jeweiligen Kontakt erinnert werden.

Wir brauchen einen Mail-Server (nennt man das so?), so dass der User auf der Plattform seine Mails empfangen, bearbeiten und versenden kann.

Wir sollten den Unternehmensdaten mehr Gewicht geben (insb. wg IHK)  – einrichten: „Beteiligungen“,  „Organigramm“, „Lizenzen“, „Kooperationen“, „Produkte“, „Dienstleistungen“, „Niederlassungen“, „Auszeichnungen“.

Deshalb werden wir unserem Businessplan 2008 folgend, Unternehmensprofile konzipieren! (Brauchen wir auch fie IHK-Koop, da dort nur Unternehmen Mitglieder sind und keine Personen).  In den Unternehmen muss einer zuständig und verantwortlich sein für das U-Profil. Dieser muss die Verantwortung auch übertragen können. Dieser Verantwortliche klärt auch die Zugehörigkeit von Personen-Profilen zum Unternehmen!

Andererseits muss diese Komponente auch mit einem Klick abstellbar sein, um anderen Betreibern, die eine solche Funktion nicht brauchen, nur die P-Profile zur Verfügung zu stellen.

Künftige Möglichkeiten der Nutzung der WEPS-Software

weps-software-logoDiskussionsstand 21.03.09
Wir wollen eine neue WEPS-Software und -Plattform schaffen.
Auf der Plattform sollen nicht nur die WEPS-geführten Communities erscheinen sondern auch alle diejenigen eine eigene Networking-Community gründen wollen.

Damit soll es mehrere Möglichkeiten der Nutzung der neuen WEPS-Software geben:

a) auf der neuen Startseite „Networking“

1. User auf einer von uns geführten WEPS-Plattformen (bspw. business, go2start, …)
mit offenen und geschlossenen Communities
privat- wie business-orientiert

2. Communities fremder Betreiber
mit offenen und geschlossenen Communities
privat- wie business-orientiert

Alle User auf der Networking-Plattform legen dort eine Profil an – sie können sich, unabhängig davon, in welcher Community sie sind, gegenseitig PNs schreiben und als Freunde/Kontakte bestätigen. Sie können ein Feature (bspw. ein Projekt) in ihrer Community eröffnen (ohne dass sein Freund Mitglied dieser Community ist),  in dem sie zusammenarbeiten, sich austauschen, auch ohne in der jeweiligen Community des anderen Mitglied zu sein.

Ist der User in mehreren Communities, kann er sich seine Networking-Startseite genau mit den Communities zusammenstellen, in denen er Mitglied ist, sich davon die neuesten RSS-Feeds laden und somit immer schnell informiert sein, was in seinen jeweiligen Communities „Sache“ ist (ähnlich wie bei netvibes).

Idee für später:
Andere Communities (kleine, spezielle oder auch bspw. XING, studiVZ) sind auch auf der „Networking“-Plattform ‚gelistet’/aufgeführt, so dass dann auch völlig fremde Community-Mitglieder auf einer Basis/Homepage all ihre Networking-Aktivitäten erledigen können.

b
) Vermietung/Verkauf der Software auf der WEPS-Technlogie

1.  Eigenes Layout und look-and-feel des Kunden, webbasiert ohne (vlt. auch mit) Anbindung an „Networking“-Startseite

2.  Eigenes Layout und look-and-feel des Kunden als Intranet – BlackBox

Mit diesen Möglichkeiten sind auch diverse Zahlungsmodelle verbunden, da nicht für alle Formen und Möglichekiten die gleichen Zahlungsmodalitäten gelten können. Erste grundsätzliche Überlegungen dazu habe ich geschrieben unter https://hansbay.wordpress.com/2009/03/05/erlosmodelle-fur-die-neue-weps-site/

JETZT muss eine Anpassung auf die einzelnen Möglichkeiten definiert werden. Aber vlt. kann man mit de, Grundsätzlichen schon einmal die Programmierung gestalten und später für die einzelnen Themen die Einnahme-Quellen und das übrige festlegen?

Wie man Social Media im Unternehmen rechtfertigt

8 Gründe nennt Christoph Bauer, die Sie als Verlag, KMU oder Freiberufler aufmerksam lesen sollten. Denn auch kleine Unternehmen sollten nicht dem Irrtum verfallen, SocialMedia wäre nur etwas für die „Großen“. Gerade KMUs können durch geschicktes und ausdauerndes Mitmischen im Netz eine bedeutende Rolle spielen und  – neue Kontakte und damit neues Geschäft generieren:

Ihr Unternehmen ist noch nicht in die Tiefen des Social Webs vorgedrungen? Dann wird es meiner Ansicht nach langsam Zeit dafür. Ein solcher Schritt zeigt, dass Ihre Firma sich mit neuen Dynamiken im Internet auseinander setzt und bereit ist zu experimentieren. Dadurch machen Sie sich auch für Digital Natives als Arbeitgeber attraktiver, die es gewohnt sind via StudiVZ, Twitter und Facebook zu kommunizieren. Eventuell sind Sie sogar in einer Branche, in der Sie den „First Mover“-Effekt ausnutzen können? Dann ist Ihnen Publicity und das Interesse der Web-Gemeinschaft sicher. Generell ist der Schritt hin zu einer offeneren Kommunikation immer einer, der von außen als positiv bewertet wird.

Online Web-Desktop

Wie kann man als kleines Unternehmen der Informationsflut Herr werden? Dieser Artikel gibt eine Antwort auf die Frage:

Da ich oft an verschiedenen PC’s arbeite aber nicht auf wichtige Informationen verzichten will (z.B. RSS-Feeds), habe ich mir mal www.netvibes.com näher angeschaut.

Zeitungsverlage hatten bisher ein gutes Image

Zeitungs-Verlage sollten sich auf ihre bisherige gute Verankerung in der Region sowohl bei Lesern als auch bei werbungtreibenden Unternehmen stützen. Das ist ein Vorteil,  den nur wenige andere Medienunternehmen in einer Region haben.

Mit diesem Pfund im Rücken haben sie die Möglichkeit und Chance – besser als jeder andere – die neuen Medien im Internet zu etablieren. Verlieren sie erst einmal diesen Ruf in ihrer Stamm-Klientel, dann wird es um so schwieriger, mit neuen Ansätzen zu experimentieren. Bei jungen Lesern müssen sie sich diesen Ruf noch erarbeiten. Das können sie aber nur über ein Internet-Angebot, um diese Zielgruppe zu gewinnen und evtl. langfristig zu binden (Dem Artikel des Hamburger Abendblattes kann ich keinen rechten Glauben schenkenman informiere sich stattdessen auch einmal neutral bei der Stiftung Lesen).

Alle anderen Medien- bzw. LocalNews-Anbieter haben es entsprechend schwer. Dazu gehören auch ehemalige Journalisten, Placeblogger, Regional-Wikis und Semi-Profis. Möglicherweise sind noch Lokalradios und mit Abstrichen Kommunen in der Lage, in einem ausreichend großen Gebiet Fuß zu fassen und Internet-Angebote mit qualitativ hochwertigen lokalen und regionalen Nachrichten anzubieten, die auch gelesen und finanziert werden können.

Wenn wir weiterhin Meinungs-Vielfalt in Deutschland wünschen und nicht nur einige wenige Verlage die Nachrichten-Hoheit übernehmen sollen, dann muss sich auch bei der Lokal-Presse schnell etwas bewegen.

Weitere Infos:

Journalismus in Zeiten der Wirtschaftskrise

USA – Internet schlägt Zeitung als Informationsquelle

Das Verschwinden der Zeitung?

Das Verschwinden der Zeitung – Oder wie der Journalismus gerettet werden kann – Rezension von Stephan Alexander Weichert

Soziale Netzwerke befördern eine neue Lesekultur

Allensbach besorgt um Tageszeitungen

Kommunikations- und Medienbericht der Bundesregierung

Kleiner Verlag verdient großes Geld im Internet

XING & Co.: Die neuen Aggregationsmächte im Nachrichtenmarkt?