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IHK SH: “Solide aufgestellt” – Nutzen für Mitglieder?

Sollten Sie die Diskussion auf Facebook verpasst haben, können Sie meinen ‘Gedankenaustausch’ mit der IHK Lübeck hier nachlesen:
Am 11. Mai 2012 veröffentlichte die Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein auf Facebook folgende Meldung:

IHK-Beitrag: “Unter der Leitlinie “Zukunftsstandort Schleswig-Holstein – handeln, wachsen, leben” hat die IHK Schleswig-Holstein konkrete Handlungsoptionen formuliert. Christoph Andreas Leicht, Präsident der IHK Schleswig-Holstein, präsentierte am 11. Mai in Kiel die Strategie Schleswig-Holstein 2030.

Mehr zur Strategie 2030 unter http://www.ihk-schleswig-holstein.de/news/SH_2030/1891334/strategiepapier-schleswig-holstein-2030.html

Daraufhin kam folgender Dialog zustande:

  • Hans Bayartz
    Sehr gute Maßnahme:
    Aufgrund der Formulierung: “Gerade die Verzahnung ausgewählter Industriebranchen und mit ihnen eng verflochtene unternehmensnahe Dienstleistungen stärken die Innovationsleistung im Land” gäbe doch Anlass, die Unternehmen der Region in einem IHK-Netzwerk zu integrieren, damit sie sich dort kennen lernen, eng verzahnen und die Chance auf die Anbahnung von Geschäften erhalten – meinen Sie nicht auch?

  • IHK zu Lübeck
    Stimmt. Gerade der härtere internationale Wettbewerb verlangt nach optimaler überregionaler Vernetzung. Wir beobachten, dass das Bewusstsein in der regionalen Wirtschaft gestiegen ist. Das Angebot unserer Unternehmensnetzwerke wird gut frequentiert.

  • Hans Bayartz
    Da wäre ein regionales Soziales Netzwerk ganz hilfreich – das würde ich Ihnen gerne einmal präsentieren ….

  • Hans Bayartz
    Mit den Aachener IHK-Kollegen habe ich ein auf die IHK-Bedürfnisse zugeschnittenes Soziales Netzwerk entwickelt, das den IHK-Mitgliedern erlaubt, sich regional auszutauschen, kennen zu lernen und Geschäfte in die Wege zu leiten. Verbesserungen sind individuell immer programmierbar.

  • IHK zu Lübeck 
    Sehr geehrter Herr Bayartz,
    besten Dank. Sie hatten uns ja bereits auf anderem Weg ein solches Angebot unterbreitet. Über unsere Gremien und Ausschüsse sind wir eng mit unseren Mitgliedsunternehmen vernetzt. Darüber hinaus nutzen wir diverse Social und Business Networks für den intensiven Austausch mit unseren Mitgliedern. Aktuell sehen wir uns daher solide aufgestellt und bedanken uns für Ihr Angebot.

  • Hans Bayartz
    DANKE für Ihre Antwort.
    Sie wissen auch, dass in den SocialNetworks wie XING und Facebook nur ein verschwindend kleiner Teil der IHK-Mitglieder aktiv sind. Man kann sie nicht mit dem von mir vorgeschlagenen IHK-SozialenNetzwerk vergleichen.Auch der Austausch zwischen Ihnen und – sicher nur einem Teil Ihrer Mitglieder – leistet nicht das, was eine Community zu leisten imstande ist – nämlich hauptsächlich den Dialog unter den Mitgliedern (natürlich auch mit Ihnen) anzuregen und zu fördern. Und das wäre doch ein echter Mehrwert für Ihre regionalen Unternehmen. Oder sehe ich das falsch?

    Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

  • IHK zu Lübeck
    Sehr geehrter Herr Bayartz,
    wie gesagt: Wir sehen uns gut aufgestellt und wir gehen unseren Weg im Social Web. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir für Ihr Angebot derzeit keine Verwendung sehen.

Als Unternehmen muss man sich wirklich fragen, wie wichtig eine Facebook-Seite für eine IHK wirklich ist. Dieses insbesondere auf Privatleute ausgerichtete Soziale Netzwerk bringt einer IHK und den von ihr vertretenen Unternehmen sehr wenig an Reputation und Aufmerksamkeit oder gar neue Kunden.

Bei XING verhält es sich schon anders, weil hier der Business-Charakter im Vordergrund steht.

Die Frage nach einem eigenen Sozialen Netzwerk, das die IHKn für ihre Mitglieder installieren, scheint mir nicht abwägig. Hier können alle Unternehmen aus der Region integriert werden – ohne Kosten für die Unternehmen, als Service der Kammer. Das gehört zu den (Basis) Aufgaben aller Kammern! Gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen würden davon profitieren. Unsere Vorstellung hatte zum Ziel, neben den üblichen Networking-Tools viele Module ‘anzudocken’, die Unternehmen erlauben würden, weniger Insellösungen zu implementieren und die Plattform als eine Weiterentwicklung in Richtung Management-Plattform zu nutzen.

Welche Meinung haben Sie zu diesem Thema? Stimmen Sie der IHK zu? Reichen Ihnen die Aktivitäten Ihrer Kammer? Sind diese gut aufgestellt aus Ihrer Sicht?

Weitere Blog-Beiträge dazu:
IHK und Social Media

IHK: “Wir sind erreichbar!”

Kammern schon im Web2.0 angekommen?

Web 2.0 und Kammern – mehr Mut wäre dringend nötig

Business-Community: warum – wieso – weswegen?

Ohne eine (wissenschaftliche) Auseinandersetzung zu Begrifflichkeiten über Communities oder Soziale Netzwerke zu eröffnen, versteht Wikipedia darunter lapidar eine “lose Verbindung von Menschen in einer Netzgemeinschaft.” Aber es gilt zu differenzieren:

Zunächst einmal zwischen solchen Netzwerken, die nur oder überwiegend privat genutzt werden und jenen, die vorwiegend bis nur beruflich infrage kommen. Abgesehen von Facebook, das zwar ursprünglich nur und heute noch mehrheitlich der privaten Nutzung (inzwischen probieren wegen der 900 Millionen Nutzer auch Unternehmen dieses Netzwerk aus) zugewandt ist, ist eine eindeutige Zuordnung möglich – wir wollen uns aber nur den Business-Networks hier widmen.

Nächste Unterscheidung-Überlegung – um welche Art von Netzwerk handelt es sich:

- Verband, Vereine
- Unternehmen
- NGO, NPO
- Kommunen, Städte, Länder, Bund
- Themen-orientierte Netzwerke
- Branchen- oder berufs-orientierte Netzwerke
- Hochschulen
- Personen-Communities

Wird die Community als interne, geschlossene Plattform (Intranet, Enterprise 2.0) oder zur öffentlichen Kommunikation genutzt?

Handelt es sich um eine Online-Plattform eines General-Anbieters (XING, LinkedIn) oder ist es ein eigenes SocialNetwork des Netzwerk-Betreibers?

Als Teil von SocialMedia sind Soziale Netzwerke heute kein Hype mehr, sondern ein ernst zu nehmender Kommunikationskanal. Einige Unternehmen, Verbände und Organisationen haben das inzwischen erkannt, doch bei vielen sind SocialNetworks immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Da verknüpfen sich Ängste mit falschen Einschätzungen, Vorurteilen über zu viel Aufwand mit schlichter Ablehnung des Mediums oft aus Halbwissen oder völliger Unwissenheit.

Einige betrachten Soziale Netzwerke als Variante des Dialog-Marketings mit anderen Mitteln. In Zeiten stetig wachsender Bedeutung von (Produkt- und Dienstleistungs-) Empfehlungen durch Freunde, Bekannte und Kollegen nimmt das Vernetzen eine immer wichtigere Rolle – sowohl bei den Produkt-Nutzern wie bei Ihren Herstellern bzw. Verkäufern ein. Wer nicht dabei ist, kann auch kaum reagieren auf positive wie negative Stellungnahmen. Aber diese passive Betrachtungsweise ist viel zu kurz gesprungen – aktives Empfehlungs-Marketing, Dialog-Aufbau mit den Produkt-Nutzern, Stimulanz der Stimmung für ein (altes oder neues) Produkt, Partizipation (Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung, Einbeziehung usw.) der Käufer und Anwender, ja sogar Kollaboration (Mitarbeit bzw. Zusammenarbeit mehrerer Personen oder Gruppen von Personen) bei der Suche und Auswahl neuer Produkte (oder auch neuer Mitarbeiter) lässt ungefähr den Rahmen der Wichtigkeit Sozialer Netzwerke erahnen.

Doch dafür muss sich in Unternehmen und Organisationen häufig noch die Einschätzung dieses bedeutungsvollen und prioritäten-verändernden Mehrwege-Kommunikations-Kanals ändern – alte Zöpfe abgeschnitten, Einstellungen verändert, Kommunikations-Kulturen radikal umgekehrt und geben-und-nehmen-Einstellungen grundlegend geändert werden.

Im internen Gebrauch eines Sozialen Netzwerkes können Unternehmen ganz bedeutsame Erfolge erzielen: Internen eMail-Verkehr stark reduzieren, zu kostensparenden Meetings am Arbeitsplatz einladen, Projektarbeit browser-orientiert online einrichten, Wissens-Management auf der Plattform für alle Mitarbeiter collaborativ vernetzen, Termin-Findung durch Einrichtung eines Tools vereinfachen, Seminare, Workshops und eLearning für jeden Mitarbeiter am Arbeitsplatz (oder zuhause) ermöglichen – und damit viele Insel-Lösungen überflüssig machen. Ein nationaler Außendienst wird einfacher und kostengünstiger über ein Soziales Netzwerk in die Vertriebs-Aktivitäten eingebunden und fühlt sich über die Rück-Kopplungs-Funktionen einer Community stärker in den Entscheidungs-Prozess integriert.

Ehemalige (Alumni) oder neue Mitarbeiter lassen sich leichter in einer Community von den Unternehmens-Anforderungen und -Vorteilen überzeugen. Videos, Bilder und Kollegen-Nachrichten können bessere Argumente (Empfehlungen) für eine Beschäftigung im Unternehmen sein, als noch so schön bebilderte und PR-belastete HR-Broschüren.

Ganz anders sehen beispielsweise die Notwendigkeiten für einen Verband aus: “Zahlreiche Verbände in Deutschland leiden an Mitgliederschwund und einer älter werdenden Mitgliederstruktur. Um jüngere Zielgruppen anzusprechen, planen viele Verbände nun den Einsatz sozialer Medien,” schrieb die FAZ aufgrund einer Verbands-Umfrage in 2010: “Eine verbandsinterne Community, die den Wissensaustausch unter den Mitgliedern verbessern könnte, hat nur jeder zehnte Verband im Einsatz. Die Sorge vor einem hohen Verwaltungsaufwand ist der Hauptgrund für die Zurückhaltung, weniger der Respekt oder gar die Angst vor dem Neuen, haben die Befragten angegeben.”

Die FAZ weiter: “Drei von fünf Verbandsvertretern haben ihren Nachholbedarf aber inzwischen erkannt und wollen die sozialen Medien im kommenden Jahr stärker nutzen. Als neue Instrumente genießt die eigene Online-Community die höchste Wertschätzung, gefolgt von Wikis und Blogs.” Warum? “Als Vorteile der sozialen Medien wurde vor allem ein besserer Informationsfluss und eine höhere Mitgliederbindung gesehen. Auch die Hoffnung auf eine bessere Anpassung der Kommunikation an die Zielgruppe treibt die Verbandsvertreter ins soziale Web,” heißt die Erklärung.

Das kann ich durch eigene Erfahrung beim Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte – bdvb – nur bestätigen. Der Düsseldorfer Verband, der sich selbst mit seinem Slogan ‘Das Netzwerk für Ökonomen’ auch nach außen für die Vernetzung der Verbands-Mitglieder ausspricht, baut schon seit mehreren Jahren an der Vernetzung für seine Mitglieder. Das ursprünglich einmal angedacht war als elektronische Mitgliederverzeichnis, entwickelt sich immer weiter in Richtung eines modernen Kommunikations-Kanals – insbesondere für die jungen Zielgruppen im Studium und Young-Professional-Alter.

Grundsätzlich gilt für alle Zielgruppen:

Jedes Netzwerk kommuniziert anders: Das kann man sich ganz gut vorstellen, wenn man an ein Netzwerk eines großen Versicherungs-Unternehmens mit seinem umfangreichen Außendienst auf der einen Seite und die Teilnehmer einer Universität, das neben ihren Instituten auch Lernende und Lehrende in einem Netzwerk zusammen führt, auf der anderen Seite denkt.

Beide brauchen ein Basis-Menu mit den üblichen Networking-Tools wie Profil, Nachrichten senden, Kontakte knüpfen, Terminkalender, Forum oder Gruppen usw.

Aber sie haben eben auch ein spezielles Bedürfnis an eine Plattform, an deren Tools und Features und an Software, die sie zur Kommunikation benötigen. Diese vielen Bedürfnisse ‘unter einen Hut zu bringen’ ist nur mit dem Gründen und Aufbau eines eigenen Sozialen Netzwerkes möglich, das andere Aktivitäten bei Facebook, XING, Twitter u.a. ergänzen kann.

Wissen dazu kann durch Beratung und Workshops von spezialiserten Agenturen und Beratern eingekauft werden, mit dem Ziel, nach einer Bestandsaufnahme eine Art ‘Pflichtenheft” zu erarbeiten, das die Grundlage für eine technische Netzwerk-Konzeption und -Umsetzung darstellt.

WEBINAR3 – Verbands-Kommunikation: Der schnellste Weg zum Mitglied

Kostenloses WEBINAR3 plus Geschenk:

In diesem WEBINAR werden Themen wie folgende besprochen:

- Kann ich Mitglieder mit neuen Kommunikations-Formen gewinnen und binden?

- Sind Facebook & Co. nicht besser als ein eigenes Social Network?

- Community-Software lieber selber entwickeln als eins von der Stange nutzen?

Zum WEBINAR bekommen Sie mein Geschenk:

Ihre eigene Community bei http://www.WEPS.AG gründen bis 15.08.2011 und 12 Monate kostenlos testen – unabhängig von der Userzahl

Termin:
25.7.11 um 16.30 Uhr an Ihrem PC


WEBINAR-Zielgruppe:

-> Verbands-Management
-> Kommunikations-Verantwortliche in Verbänden

Technische Voraussetzungen für mein WEBINAR:

Sie sollten ein Headset angeschlossen haben, eine Webcam ist nicht unbedingt erforderlich.  Bitte prüfen Sie die Funktionalität der Geräte VOR dem Seminar!
Sie brauchen nichts herunter zu laden.
Wer will, kann 15 min. vor WEBINAR-Beginn die Technik im Seminarraum austesten.

Anmeldung nur hier

‘IHK inside’ – kostenlose, interne, geschlossene Community für Mitarbeiter

“IHKinside” ist eine ‘geschlossene Community’ nur für das Management und alle Mitarbeiter aus:

  • Industrie- und Handelskammern
  • DIHK
  • AIHK
  • IHK-Akademien und -Weiterbildungszentren
  • WJ – Wirtschaftsjunioren
  • Kammer-Zeitschriften

zur kostenlosen internen Diskussion, zum Kennenlernen und Kontakte knüpfen!

Viele gute Ideen werden von Mitarbeitern entwickelt und könnten in anderen Kammern ebenfalls sinnvoll umgesetzt werden, wenn tja wenn sie  nur davon wüssten. Eine Kammer richtet einen neuen Service ein. Von den Erfahrungen könnten andere lernen, wenn ihnen bekannt wäre, wer das umgesetzt hat und wie er das gemacht hat.

Diskussionen zu Ideen und Abwicklungs-Mechanismen könnten die Arbeit in den Kammern effektiver machen – wenn eine Technik die Verantwortlichen schnell und effektiv zusammen bringen würde. Interne eMails könnten reduziert werden, wenn es eine Plattform gäbe, die Informationen zur Verfügung stellen würde, die man sich dann abholt, wenn man dazu Zeit hat.

Ab heute gibt es diese Plattform – IHK inside!

Dort gibt es viele Möglichkeiten zum Kontakten, Austauschen und Kennenlernen:
- Schwarzes Brett
- Bilder-Modul
- Video-Modul
- Dokumenten-Hinterlegung
- Blog für jeden User
- Nachrichtenversand mit Dateianhängen
- offene und geschlossene Lounges – für offene und “geheime” Kommunikationen, die jeder einrichten kann
- Chat
- CRM-Modul
- Kalender mit Veranstaltungs-Veröffentlichungen/-Anmeldungen
- Forum zu kleinen und großen Themen
- Kollegen und Kolleginnen in die Community können Sie einladen

Wir werden auch unregelmäßig WEBINARE zum Thema anbieten, die sowohl Informationen beiten als auch durch die Features führen.

Wenn Sie Ideen haben, was Ihnen noch fehlt, dann haben Sie eine eigens eingerichtete Gruppe zur Diskussion – denn wir können zu den bestehenden Features weitere hinzu programmieren – das finden Sie sonst nirgendwo bei Facebook, XING  & Co!
Jederzeit haben Sie ohne Wartezeit auch die Chance, selbst wieder Ihr Profil zu löschen….- was ich nicht hoffe.

Ich wünsche mir allerdings einen Betreiber/Admin, der aus der Kammer kommt oder Berater der Kammern ist. Denn dann ist eine viel engere Kommunikation erst wirklich möglich – also bitte einfach melden, falls Sie interessiert sind oder jemanden kennen.

Wenn Sie eingeladen werden wollen, dann mailen Sie an team@weps.ag.

Fragen an den (noch) Admin der Community?
Tel. 02406 669006
eMail: team@weps.ag

Adresse: Hans Bayartz
52134 Herzogenrath
Bennostr. 6

WEBINAR2: “Wie kann eine eigene Networking-Community Verbänden helfen?”

Gehören Sie zu den 61 %* der Verbands-Manager, welche die Idee ‘das Netzwerk des Verbandes durch den Aufbau einer eigenen Verbands-Community auch online abzubilden’ gut finden?

Dann biete ich Ihnen ein lohnenswertes, kostenloses Webinar an:

Wie können Verbände neue Mitglieder gewinnen und binden?

Wie ist ein Informations-Austausch zwischen Verband und Mitglied möglich?

Welche Voraussetzungen muss ein Verband erfüllen?

Hilfreichen Lesestoff finden Sie hier:

BLOG-Beiträge
1) “Verbände: Über Soziale Netzwerke Nachwuchs finden und Mitglieder binden”

2) “Verbände entdecken Social Media nur langsam”

Zielgruppe: Management in Verbänden und Verbands-Berater
Gebühr: Kostenlos

Termin: Dienstag, 5. Juli 2011 – 18.00 h

Dauer: 30 min.

WEBINAR-Anmeldungen

** lt. Verbände-Report 07/2010

IHK und Social Media

IHK und Social Media:

Es ist mal wieder Zeit nachzuschauen, wie weit die IHKn bei SocialMedia inzwischen sind?

Bisherige Beiträge:
Kommt ein nationales IHK-internes SocialNetwork? - http://wp.me/psD2f-lf
IHK: „Wir sind erreichbar!“http://wp.me/psD2f-kC
Kammern schon im Web2.0 angekommen?http://wp.me/psD2f-iK
Web 2.0 und Kammern – mehr Mut wäre dringend nötighttp://wp.me/psD2f-dh
IHK und HWK 2.0: Wikis, Blogs, Twitter, SocialSoftware, Video-Clips …http://wp.me/psD2f-7f
Aachen: IHK 2.0 – Vision wird (nicht) Realität  wp.me/psD2f-aS 

Was hat sich getan? Helfen Sie mir bitte!

Die Aufstellung im neuen Blog-Beitrag soll eine Übersicht sein, inwieweit die IHKn folgende Web 2.0-Aktivitäten einsetzen:

- Twitter
- Blogs
- Wikis
- Social Software – Networking-Plattformen intern und extern
- Video-Clips
- Bewertungen und Kommentare der Mitglieder/Webseiten-Besucher zu Ihren Beiträgen

Natürlich sind auch die Wirtschafts-Junioren, IHK-Ausbildungsakademien/-Weiterbildungsgesellschaften oder IHK-Gründer-Aktivitäten interessant, die sich Web 2.0-mäßig orientieren.

Kommt ein nationales IHK-internes SocialNetwork?

Wollen sich IHK- oder HWK-Mitarbeiter mit anderen Kollegen vernetzen? Können sie voneinander lernen, sich gegenseitig ergänzen? Welche IHK oder HWK hat mit ihren Aktivitäten große Erfolge und würde diese gerne als Best Practice Kollegen in anderen Kammern weitergeben?

>> Hier können Sie eine IHK- oder HWK-Mitarbeiter-Community kostenlos gründen: www.WEPS.AG

Wie ist Ihre Meinung dazu?

Wer wäre der ideale Betreiber einer solchen Community? Müsste er aus dem  DIHK kommen? Oder ein engagierter IHK-Mitarbeiter, der sich darauf einlässt? Hat ein Externer möglicherweise bessere Chancen, Management und Mitarbeiter einer “geschlossenen Organisation” zusammen zu führen, Anregungen zu geben, Vordenker zu sein?

Müssten IHK und HWK getrennt in 2 Communities “unter sich” sein? Oder können beide auch voneinander profitieren? Wie müssen sich beide Kammer-Organisationen heute für morgen aufstellen?

Schaut man auf die vielfältigen Aktivitäten der öffentlichen Verwaltungen, müsste man bei den Kammern richtig neidisch werden. Schon seit geraumer Zeit unterhalten sich Verwaltungs-Mitarbeiter in diversen spezialisierten Commnunities.

Ergänzen Sie doch bitte durch Ihre Kommentare meine Gedanken-Ansätze. Kritik und Anregungen sind herzlich willkommen!

IHK: “Wir sind erreichbar!”

“Die Kommunikation über die Social Networks nimmt weiter an Bedeutung zu. Das besagen alle aktuellen Untersuchungen. Im Rahmen unserer Kommunikationsstrategie haben wir entschieden, keine eigene Plattform aufzubauen, sondern die führenden Netzwerke mit eigenen Präsenzen zu bespielen. So sind wir also über You Tube, XING, Twitter und Facebook erreichbar”, schrieb mir heute eine IHK.

Der Tenor liegt auf : “Wir sind erreichbar!”*

Schön und gut.  Doch das ist nur eine Seite einer Medaille.

Unser Vorschlag (www.aachen.WEPS.AG)  legt wert darauf, eine eigene IHK-Plattform für alle IHK-Mitglieder im Netz zu platzieren,  und betrachtet eine höhere Interaktion der Mitglieder mit ihrer IHK nur mit einer sekundären Wichtigkeit.

Viel wichtiger – und damit im Vordergrund – steht die Überlegung, dass die IHK ihren eigenen Mitgliedern einen neuen, besonderen und zusätzlichen Service anbietet.

Aus unserer Recherchen, Marktforschungen und Informationen wird deutlich, dass Unternehmer zuerst in ihrer Region nach neuen Kontakten suchen. Sie interessieren sich sehr dafür zu wissen, welche anderen Unternehmen es in der Region gibt und was man mit diesen auf kurzem Wege geschäftlich zusammen erreichen kann. Dort wollen sie erste Kontakte knüpfen, sich kennen lernen, Geschäfte machen. Erst nach fruchtloser Suche oder bei der Suche nach weiteren Kontakten sind sie an nationalen oder internationalen Verknüpfungen interessiert.

Genau diesen Gedanken bieten wir mit unserem Community-Portal und den spezialisierten IHK-Plattformen eine Basis.

Hier stehen alle IHK-Mitglieder im Fokus.

Da IHKn ja Unternehmen in ihren Regionen unterstützen sollen, wäre unsere Software ein ganz anderer Marketing-Ansatz: Mitgliedern soll ein neuer Service angeboten werden! Wir  verfolgen darüber hinaus mit unserer Software einen weitergehenden Gedanken, als dies die anderen Plattformen tun – wir wollen die Networking- zur Management-Plattform weiter entwickeln: Mehr dazu unter http://wp.me/psD2f-42.

Wie ist Ihre Meinung?
Sollen sich die IHKn zurück halten und solche Angebote nicht ihren Mitgliedern zugänglich machen?
Ist nur der einseitige Dialog ‘IHK-Mitglieder’ wichtig und notwendig oder wäre auch ein ‘sich-kennen-lernen’ aller IHK-Mitglieder einer Region untereinander wünschenswert?

Schreiben Sie mir Ihre Meinung! (Lesen Sie auch die andere Artikel über die Kammern hier im Blog)

* Nicht das das falsch verstanden wird: Es ist legitim und richtig, dass sich die IHKn auf den unterschiedlichen SocialNetworks präsentieren.

Kammern schon im Web2.0 angekommen?

Sind IHK und HWK im Web2.0-Zeitalter angekommen?

Eine Möglichkeit der Nachprüfung – neben der Nutzung von Medien wie Twitter oder SocialNetworks, auf die schon in einem anderen Beitrag eingegangen wurde – besteht in der Interaktivität der Homepages der Kammern mit deren vielfältigen Beiträgen über das Wirken und Schaffen der Kammern und seiner Mitgliedern.

Welche Kammer hat heute ihre Webseite so eingerichtet, dass ihre Mitglieder zu den Artikeln Kommentierungen und/oder Bewertungen abgeben können? Auch das Bookmarken von Beiträgen und die Chance, user-generated-content durch die Mitglieder zuzulassen, geben Aufschluss über die Modernität der Kammern, die ja ihrerseits ihre Mitglieder in vielen Veranstaltungen genau darüber informieren und sie zur attraktiven Gestaltung des Webauftritts animieren.

Während sich Verlage diesem Thema mehr und mehr öffnen, scheinen sich Institutionen/Organisationen mit dem Gedanken nur zögerlich anzufreunden. Der Übergang vom Web 1.0 zu 2.0 bringt immer noch sehr viele Bedenken bei Organisationen wie der IHK oder der HWK mit sich (siehe auch Beitrag … mehr Mut wäre dringend erforderlich). Ist es die Furcht von verärgerten Mitglieder-Kommentaren? Ist es der Aufwand, sich intensiv mit den Meinungen auseinander setzen zu müssen?

Schreiben Sie mir Ihre Kommentare bitte. Ich freue mich darauf!

Der Versuch einer Übersicht (mit dem Hinweis auf mögliche Fehler und der Bitte um Rückmeldung):

IHK Aachen -> keine Kommentar-Funktion – bookmarken möglich und IHK Aachen -Weiterbildung
IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland -> keine Kommentar-Funktion
IHK Aschaffenburg -> keine Kommentar-Funktion
IHK Schwaben -> keine Kommentar-Funktion
IHK Oberfranken -> keine Kommentar-Funktion
IHK Berlin -> mit Kommentar- und Bewertungs-Funktion
IHK Bielefeld -> keine Kommentar-Funktion
IHK Bochum -> keine Kommentar-Funktion
IHK Bonn -> keine Kommentar-Funktion
IHK Braunschweig -> keine Kommentar-Funktion – lediglich Weiterempfehlung
IHK Bremen -> keine Kommentar-Funktion
IHK Bremerhaven -> keine Kommentar-Funktion
IHK Chemnitz -> keine Kommentar-Funktion – lediglich Weiterempfehlung
IHK Coburg -> keine Kommentar-Funktion
IHK Cottbus -> keine Kommentar-Funktion
IHK Darmstadt -> mit Kommentar-/Bewertungs- und Weiterempfehlungs-Funktion, Bookmarks /Facebook-Seite
IHK Lippe zu Detmold -> keine Kommentar-Funktion
IHK Lahn-Dill -> keine Kommentar-Funktion
IHK Dortmund -> keine Kommentar-Funktion – lediglich Weiterempfehlung
IHK Dresden -> keine Kommentar-Funktion
IHK Düsseldorf -> keine Kommentar-Funktion
IHK Duisburg-Wesel-Kleve -> keine Kommentar-Funktion – lediglich bookmarken
IHK Ostfriesland und Papenburg -> keine Kommentar-Funktion
IHK Erfurt -> keine Kommentar-Funktion
IHK Essen -> keine Kommentar-Funktion – lediglich bookmarken und weiterempfehlen
IHK Schleswig-Holstein -> keine Kommentar-Funktion
IHK Flensburg -> keine Kommentar-Funktion
IHK Kiel -> keine Kommentar-Funktion
IHK Lübeck -> keine Kommentar-Funktion
IHK Frankfurt a.M. -> keine Kommentar-Funktion
IHK Ostbrandenburg -> keine Kommentar-Funktion lediglich Kommentierfunktion beim Wirtschaftsmagazin (immerhin ein Anfang) und Twitter-Feeds und ihr Pressesprecher Thilo Kunze
IHK Südlicher Oberrhein (Freiburg) -> keine Kommentar-Funktion – lediglich Weiterempfehlung und deren Wirtschafts-Junioren
IHK Fulda -> keine Kommentar-Funktion
IHK Ostthüringen zu Gera -> keine Kommentar-Funktion – lediglich weiterempfehlen
IHK Giessen-Friedberg -> keine Kommentar-Funktion
IHK Hagen -> mit Kommentar-/Bewertungs-Funktion und Weiterempfehlung
IHK Halle-Dessau -> keine Kommentar-Funktion, aber mit Intranet-Funktion
IHK Hamburg und hier -> mit Kommentar-/Bewertungs-Funktion, Weiterempfehlung und Bookmarken möglich
IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern -> keine Kommentar-Funktion
IHK Hannover -> Kommentar-Funktion nein, Bewertung ja
IHK Ostwürttemberg -> keine Kommentar-Funktion
IHK Heilbronn-Franken -> keine Kommentar-Funktion
IHK Karlsruhe -> keine Kommentar-Funktion – lediglich bookmarken und weiterempfehlen
IHK Kassel -> keine Kommentar-Funktion
IHK Koblenz -> keine Kommentar-Funktion
IHK Köln -> keine Kommentar-Funktion, nur Artikel versenden möglich
IHK Hochrhein-Bodensee -> keine Kommentar-Funktion, nur weiterempfehlen möglich
IHK Mittlerer Niederrhein -> keine Kommentar-Funktion – lediglich weiterempfehlen und auf Twitter veröffentlichen möglich – Frau Neumann Pressestelle der IHK Niederrhein in Krefeld und IHK Seminar – Neues aus der beruflichen Weiterbildung in Krefeld
IHK Leipzig -> keine Kommentar-Funktion
IHK Limburg -> keine Kommentar-Funktion
IHK Pfalz, Ludwigshafen -> keine Kommentar-Funktion – lediglich weiterempfehlen
IHK Magdeburg -> keine Kommentar-Funktion – lediglich weiterempfehlen
IHK Rheinhessen -> mit Kommentar-/Bewertungs-Funktion und Weiterempfehlung
IHK Rhein-Neckar -> keine Kommentar-Funktion, lediglich weiterempfehlen und bookmarken möglich
IHK München und Oberbayern -> keine Kommentar-Funktion
IHK Nord Westfalen -> keine Kommentar-Funktion, nur Weiterempfehlung möglich
IHK Neubrandenburg -> keine Kommentar-Funktion
IHK Nürnberg -> keine Kommentar-Funktion, nur weiterempfehlen möglich
IHK Offenbach -> keine Kommentar-Funktion
IHK Oldenburg -> keine Kommentar-Funktion, lediglich weiterempfehlen
IHK Osnabrück-Emsland -> mit Kommentar-/Bewertungs- und Weiterempfehlungs-Funktion
IHK Niederbayern, Passau -> keine Kommentar-Funktion
IHK Nordschwarzwald -> mit Kommentar-/Bewertungs- und Weiterempfehlungs-Funktion
IHK Potsdam und hier -> mit Kommentar-/Bewertungs- und Empfehlungs-Funktion
IHK Regensburg -> keine Kommentar-Funktion
IHK Reutlingen -> keine Kommentar-Funktion, nur Empfehlung und die Wirtschaft-Junioren
IHK Rostock -> mit Kommentar-/Bewertungs- und Empfehlungs-Funktion
IHK Saarland -> keine Kommentar-Funktion
IHK Schwerin -> keine Kommentar-Funktion
IHK Siegen -> keine Kommentar-Funktion
IHK Stade -> mit Kommentar-/Bewertungs- und Empfehlungs-Funktion, dazu Bookmarking
IHK Stuttgart und hier -> keine Kommentar-Funktion, allerdings Bookmarks und Empfehlung
IHK Südthüringen -> keine Kommentar-Funktion
IHK Trier -> keine Kommentar-Funktion
IHK Ulm -> keine Kommentar-Funktion, allerdings Empfehlungs-Button
IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg -> keine Kommentar-Funktion und die Wirtschafts-Junioren des Nord-Schwarzwaldes
IHK Bodensee-Oberschwaben -> keine Kommentar-Funktion, nur Empfehlungs-Button
IHK Wiesbaden -> keine Kommentar-Funktion und  Gordon Bonnet, Pressesprecher und Geschäftsleiter Unternehmenskommunikation der IHK Wiesbaden
IHK Würzburg-Schweinfurt -> keine Kommentar-Funktion
IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid -> mit Kommentar-/Bewertungs- und Empfehlungs-Funktion und deren Pressesprecher, Thomas Wängler
IHK Lüneburg-Wolfsburg -> mit Kommentar-/Bewertungs-, Empfehlungs- und Bookmark-FunktionHauptgeschäftsführer Michael Zeinert und der Geschäftsführer Sönke FeldhusenDIHK
FAZIT:
Es ist erstaunlich, dass nur ganz wenige IHKn Bewertungs- und Kommentar-Funktionen haben – noch erstaunlicher, dass dies unerwarteterweise kleinere Kammern sind, die sich sehr aufgeschlossen zeigen. Sie sind alle IHK24  angeschlossen und haben deren Web-Auftritt – allerdings fehlen wiederum andere, die sich IHK24 angeschlossen haben, und verschließen sich der Chancen dieser Funktion. Tipp: Die Kompetenz-Center in den Regionen bieten derzeit einen kostenlosen Webseiten-Check an.
-
Wichtig: Leider war user-generated-content bei keiner IHK möglich!

Demnächst werde ich die HWKn untersuchen:
Handwerkskammern
HWK Aachen
HWK für Schwaben in Augsburg
HWK für Ostfriesland
HWK für Oberfranken
HWK Berlin
HWK Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld
HWK Bremen
HWK Chemnitz
HWK Cottbus
HWK Dortmund
HWK Dresden
HWK Düsseldorf und hier
HWK Erfurt
HWK Flensburg und der Kammerteil des Magazins der Handwerkskammer Flensburg
HWK Frankfurt (Oder) Region Ostbrandenburg
HWK Freiburg
HWK für Ostthüringen
HWK Halle
HWK Hamburg und der Kammerteil des Magazins der Handwerkskammer Hamburg
HWK Hannover
HWK Heilbronn-Franken
HWK Hildesheim-Südniedersachsen
HWK der Pfalz
HWK Karlsruhe
HWK Kassel
HWK Koblenz
HWK Köln
HWK Konstanz
HWK Leipzig
HWK Lübeck  und der Kammerteil des Magazins der Handwerkskammer Lübeck
HWK Braunschweig-Lüneburg-Stade
HWK Magdeburg
HWK Mannheim-Rhein-Neckar-Odenwald
HWK München und Oberbayern
HWK Münster
HWK Ostmecklenburg-Vorpommern Hauptverwaltungssitz Neubrandenburg
HWK Ostmecklenburg-Vorpommern Hauptverwaltungssitz Rostock
HWK Mittelfranken, Nürnberg und hier nochmal zu finden
HKW Niederbayern-Oberpfalz
HWK Oldenburg
HWK Osnabrück-Emsland
HWK Potsdam
HWK Reutlingen
HWK Mainz
HWK Rhein-Main Frankfurt
HWK Saarland
HWK Schwerin und der Kammerteil des Magazins der Handwerkskammer Schwerin
HWK Region Stuttgart
HWK Südthüringen
HWK Südwestfalen
HWK Trier
HWK Ulm
HWK Wiesbaden
HWK für Unterfranken
Zentralverband des Deutschen Handwerks

Aachen: IHK 2.0 – Vision wird (nicht) Realität

So, wie hier formuliert (Aachen: IHK 2.0 – Vision wird Realität), war der Artikel ursprünglich gedacht – noch bevor man aus internen Gründen (unsere Plattform hatte zwar den Präsentations-Test bestanden und alle waren begeistert) die Realisierung an internen Umsetzungs-Problemen scheitern ließ und der folgende, vorbereitete Blog-Beitrag hinfällig wurde:

ihk-logoEs kommt einem mittleren Erdbeben gleich:

Die Industrie- und Handelskammer Aachen öffnet sich SocialMedia und installiert ein Business-SocialNetwork für die Nutzung durch seine Mitglieder:

Nach einer ganzen Reihe von Arbeitskreis-Sitzungen zwischen den IHK-Verantwortlichen und uns haben wir heute “grünes Licht” für eine “neue Zeitrechnung” bei der IHK Aachen erhalten – Schritt für Schritt stehen den IHK-Mitgliedern im Kammerbezirk Aachen Features in einer Community-Plattform zur Verfügung – kostenlos. Vorsichtig wagt man sich an dieses Kommunikations-Instrument heran, mit viel Bedacht und einer gehörigen Portion Respekt.

communityIm Vergleich zu anderen Kammern stürmen die Aachener allerdings voran und machen’s vor – das wichtigste Ziel der IHK-Networking-Plattform:

Manager sollen sich im Kammerbezirk schneller, einfacher und über neue Wege kennen lernen. Networking mit user-generated-content soll den Unternehmen helfen, sich zu präsentieren, neue Kontakte zu schließen, um daraus vor allen Dingen Geschäfte zu generieren.

Die Aachener IHK hat bei der Einführung von Web2.0-Inhalten damit die Führung übernommen, zeigt sich innovativ  und bietet neben bewährten Community-Tools auch Neues an. Sie folgen meiner Empfehlung, die Networking- zur Management-Plattform weiter zu entwickeln – und damit den Unternehmern einen wichtigen Grund zum Mitmachen zu geben und eine zusätzliche Unterscheidung zu anderen Plattformen anzubieten. Langfristig angelegte und marketing-relevante Gründe also, weshalb Manager  sich mit dieser Plattform auseinander setzen sollten.

Der Anfang wird noch eher an gewohnte Plattformen erinnern, doch weitere Optimierungen und Ergänzungen werden folgen, das anfängliche Menu dient einem ersten Kennenlernen und Auseinandersetzen mit Community-Angeboten.

Und darüber können sich Aachener Unternehmer freuen: Die wichtigsten neuen Tools sind auch gleichzeitig die Mehrwerte und Differenzierungs-Kriterien zu anderen Communities – und das, ohne Kosten für die Unternehmer:

profile- Neben Personen-Profilen können Unternehmer auf der Plattform auch echte Unternehmens-Profile eingeben und so potentiellen Interessenten auch nützliche Informationen zum Unternehmen vermitteln. Personen- und Unternehmens-Profile sind selbstverständlich miteinander verknüpft. Video-Clips und Firmen-Logos helfen bei einer 1A-Präsentation des Unternehmens.

- Häufig ist es schwierig oder zu langatmig, Produkte oder Dienstleistungen in schriftlicher Form darzustellen. Videos ergänzen deshalb die Unternehmens-Präsentationen. Sie werden bei Unternehmern immer beliebter, weil sie eine qualitative Verbesserung zur eigenen Vermarktung darstellen.

crm- Eine Community-Plattform soll in erster Linie ein Instrument zur Schaffung neuer Kontakte sein. Diese Kontakte müssen aber gepflegt werden, um langfristigen Erfolg zu bringen. Deshalb nutzen Unternehmen immer häufiger CRM-Programme (Customer Relationship Management). Die neue IHK-Community nutzt Erkenntnisse aus dem CRM und fragt den User bei Kontaktaufnahme zu einem neuen Kontakt, welche Maßnahme er mit diesem Kontakt plant, was er weiter mit dieser Person vorhat und öffnet ihm ein Fenster zur weiteren Vorgehensweise an. Er kann sich zusätzlich Termine zur Wiedervorlage und Erinnerung setzen. In einer “Aktivitäten“-Aufstellung werden alle Maßnahmen gesammelt (Postein- und -ausgänge, Anfragen zur Kontaktaufnahme und deren Bestätigung usw.). An Termine wird er per eMail erinnert, überschrittene Termine werden rot markiert. So behält er zu jeder Person die Übersicht.

vip-lounge- Die Einrichtung einer “Lounge“, die entweder ‘offen für jeden’ oder nur ‘auf Einladung’ hin betreten werden kann, dient dazu, zu  speziellen Themen eine “closed area” einzurichten. Bilder, Videos, Dokumente und Gespräche werden dort nur unter den Lounge-Mitgliedern ausgetauscht. So können sich auf der gleichen Plattform bspw. Arbeitskreise, Projekt-Teams oder Management-Ebenen zum Austausch treffen.

- Selbstverständlich sind Fachleute der IHK auf der Plattform vertreten und stehen den Usern als Ansprechpartner und knowhowWissens-Vermittler per Klick zur Verfügung. Know-how kann direkt bei den zuständigen IHK-Fachkräften in Chats, Foren und den Lounges angezapft werden. Dadurch bietet dieses Netzwerk einen deutlichen Mehrwert an, den in anderen Communities niemand mit der Kompetenz zu vermitteln weiß.

Zunächst wird die IHK-Plattform nur auf regionaler Ebene im IHK-Bezirk zu nutzen sein. Gemeinsam mit der IHK Aachen werden unsere Anstrengungen aber ab sofort darauf gerichtet sein, die übrigen 79 IHKn in Deutschland davon zu überzeugen, das Aachener Modell zu übernehmen, damit jeder auch über den Kammerbezirk hinaus Kontakte knüpfen und pflegen kann. Durch das Engagement der IHK werden sicher auch Unternehmer sich intensiver mit diesem Thema befassen.

Tja, so sollte die Info eigentlich aussehen  – aber man entschied sich trotz aller Vorbereitungen und technisch einwandfreier Lösung aus hausinternen Gründen (noch) nicht dafür – ‘dagegen’ zu schreiben, wäre mir zu diesem Zeitpunkt noch verfrüht.

Wie beurteilen Sie ein solches IHK-Angebot?