Melanie Jendro – Erfahrungsbericht: “Mit Enterprise Social Network Beteiligung erhöhen”

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Melanie Jendro hat Public Relations und Kommunikationsmanagement an der Fachhochschule Hannover studiert und arbeitet seit gut fünf Jahren – zuerst als Werksstudentin, mittlerweile als Kommunikationsmanagerin – bei der Vollmer & Scheffczyk GmbH. Ihr berufliches Steckenpferd: Online Kommunikation für Dienstleister und im B2B-Bereich sowie kommunikative Begleitung von Change Prozessen. Als offenen Menschen und Kommunikator habe ich sie über einen interessanten Blog-Kommentar “kennen gelernt” und sie gebeten, uns etwas über ihre Erfahrungen in ihrem Unternehmen zu erzählen:

Entscheidungsbarrieren beseitigen

Vollmer & Scheffczyk GmbH versteht sich als Innovator für den Maschinen- und Anlagenbau. 25 Mitarbeiter – von der Team Assistentin bis hin zum Berater – arbeiten mit uns. Wir leben eine von Selbstbestimmung geprägte Kultur. Das heißt, alle Mitarbeiter können im Sinne des Unternehmenszweckes eigenverantwortlich zum Erfolg des Unternehmens beitragen, indem sie verantwortungsvoll und unternehmerisch handeln sowie Entscheidungen selbständig treffen (dürfen). Voraussetzung dafür: Sie müssen auf alle notwendigen Informationen zugreifen können. Da unsere Berater unterwöchig national und international vor Ort bei den Klienten sind, müssen sie vielfach auf die schriftliche bzw. fernmündliche Kommunikation zurückgreifen. Der obligatorische „Schnack“ in der Teeküche – als wichtiger informeller Kommunikationsprozess – findet nur selten statt. Alle zwei Wochen wurde unser Unternehmensblog, die V&S Wochenschau, mit Vertriebs-, Marketing-, Strategie-, IT-, Literaturthemen sowie Neuem von Klienten gefüttert. Zusätzlich findet alle zwei Monate ein zweitägiges Team-Meeting an einem unserer Unternehmensstandorte statt, an dem grundsätzlich alle Mitarbeiter teilnehmen.

Die Dringlichkeit, einen effektiven Kommunikationskanal zu installieren, stieg, als eine tiefgreifende Veränderung in unserer Organisation anstand. Massen-E-Mails und deren Folge – „an alle antworten“ – verstopften unsere E-Mail-Postfächer und führten zu allgemeiner Unzufriedenheit. Statt Informiertheit machte sich Ignoranz breit. Die gewünschte Transparenz wich einem undurchsichtigen Wirrwarr. Die Mitarbeiter verloren teilweise den Überblick ob der vielen Diskussionen, die via E-Mail geführt wurden.

Enterprise 2.0: Konsequenz offener Kultur

Was wir wollten, war ein Kanal, in dem unsere Mitarbeiter eine Übersicht über alle aktuell diskutierten Themen hatten, Beiträgen zu relevanten Themen schnell folgen und bei Bedarf mit diskutieren konnten. Wir stießen schnell auf Yammer.com – ein Enterprise Social Network (ESN). Unser Geschäftsführer, Benno Löffler, implementierte den Kanal unkonventionell mit den Worten „Wir probieren das jetzt mal aus“. Die Entscheidung für oder gegen das Tool sollte gemeinschaftlich vier Wochen später getroffen werden.

So gesellte sich zu unseren vielen anderen Informations- und Kommunikationswegen ein weiterer. Im ersten Moment machte es die Situation nicht einfacher. Im Gegenteil. Es führte zu noch mehr Verwirrung: „Für welche Inhalte soll ich welchen Kanal verwenden?“ Grund genug, kurze überschaubare Regeln aufstellen, die genau diese Frage beantworten. Eine dieser Orientierungspunkte besagt, dass Informationen, die relevant und wichtig für die gesamte Organisation sind, über keinen anderen Kanal als über das interne ESN fließen. Wer es dennoch tat, wurde gebeten, die Informationen allen auf „Yammer“ zugänglich zu machen. So erlangten wir ein Gespür dafür, was überhaupt relevant und wichtig für alle ist und zwangen uns zur konsequenten Nutzung.

Mehr Transparenz für dezentrale Entscheidungsfindung

Seit Ende 2011 nutzen wir das ESN und es hat sich intern zu unserem Schlüssel-Medium entwickelt, weil es ein effizientes Arbeiten miteinander auch aus der Ferne ermöglicht. Informationen können bestimmten Gruppen zugeordnet werden; Diskussionen über einen Post bleiben diesem zugeordnet und gewährleisten so einen schnellen Überblick über den aktuellen Stand. Die Anzahl interner E-Mails hat sich drastisch verringert, was den Umgang mit dem Posteingang zusätzlich erleichtert. Der Unternehmensblog ist ad acta gelegt. Er wird seit Ende 2011 gar nicht mehr genutzt. Die interne Unternehmenskommunikation ist viel transparenter geworden. Das Instrument unterstützt unseren Anspruch an ein verantwortungsvolles Handeln im Sinne des Unternehmenszweckes. Informationen über fachliche Themen oder solche über die Branche, zu Unternehmensentscheidungen, Empfehlungen und Ratschläge bieten einen hohen Informationswert und sind der Grund für den Erfolg der Plattform.

Im Ergebnis hat und das ESN schneller gemacht, weil es übersichtlich und vielseitig ist. Neben kurzen Posts, ist das Hochladen von Dokumenten möglich. Die Zusammenarbeit über weite Entfernungen, unterstützt die Einbindung der Mitarbeiter bei unternehmensrelevanten Themen. Es fördert den Dialog, weil es Feedback erlaubt. Es erhöht Transparenz, schafft so Vertrauen und verringert den internen E-Mail-Verkehr.

Voraussetzung ist neben technischer Komponenten eine Unternehmenskultur – also gelebte Werte und Normen – die neben einer Beteiligung auch die Meinungsvielfalt der Mitarbeiter erwünscht und aktiv einfordert. Außerdem dürfen die Mitarbeiter keine negativen Konsequenzen fürchten durch die offene Darlegung ihrer Position.

Vita:

Melanie Jendro M.A.
Communication Managerin

Vollmer & Scheffczyk GmbH
Schneller besser Maschinen bauen
Leisewitzstr. 41
30175 Hannover

Fon/Fax +49 (0)700 / 88 63 70 00
Mobil    +49 (0)163 / 33 63 05 8
E-Mail jendro@v-und-s.de

WEPS 3.0 – welchen Begriff anstelle von Community?

weps ag -logoMit der Weiter-Entwicklung von der heutigen Community-Software unter www.weps.ag zur neuen WEPS3.0-Software soll es auch einen Begriffs-Wechsel geben:

 

Anstelle von „Community“ soll der Begriff „Management-Plattform“ eingeführt werden, wobei der Begriff weiter zur Diskussion steht. Es soll mit diesem Begriff zum Ausdruck gebracht werden, dass es sich bei der neuen Software um mehr handelt als nur einer Networking-Plattform.

 

Neben den weiter bestehenden Networking-Funktionen sollen sehr intensiv Management-Features integriert werden. Dadurch soll heute als Insellösungen in den Unternehmen genutzte Software in die Management-Plattform eingebettet werden.

 

Als Beispiele seinen erwähnt:

  •  Virtueller Konferenzraum
  • Projekt-Management
  • CRM

Welcher Begriff wäre aus Ihrer Sicht für eine collaborative Software geeignet?

 

Enterprise 2.0 – Optimierte interne Kommunikation

weps software logoWer seine interne Kommunikation neu gestalten und Insellösungen in seiner IT abschaffen will, der soll einmal Enterprise 2.0 ins Auge fassen – mein Vorschlag: Interne Community mit der Möglichkeit, bisherige Insellösungen zu integrieren.

Das kann der virtuelle Konferenzraum sein oder ein WEBINAR-Tool, um interne Gespräche beispielsweise mit dem national arbeitenden Aussendienst  oder eLearning zu oprimieren.

Projekt-Management oder CRM wären ebenso integrierbar. Schon an diesen wenigen Beispielen wird deutlich, welches Potential in der Zusammenführung von Insellösungen mit einem internen Sozialen Netzwerk steckt.

Mehr Infos

Frohes Fest

Allen Kontakten, Fans, Freunden, Kollegen, Kunden, Interessierten, Lesern, Abonnenten, Gegnern, Kritikern, Konkurrenten, Zauderern, Freien, Querdenkern, Helfern, Menschen wünsche ich ein gesundes, schönes, ruhiges, besinnliches, frohes und friedliches Weihnachts-Fest im Kreise von lieben Menschen!

2012 xmas

WEPS 3.0

Wir beginnen, das nächste Release für die Community-Software WEPS.AG unter dem Arbeitstitel “WEPS 3.0″ zu diskutieren….

Wichtiges Ziel:
Realisierung einer Management-Plattform so wie hier im Blog schon mehrfach beschrieben. Ausserdem soll später nicht mehr von einer Community gesprochen werden, sondern von einer Management-Plattform – ein Bestandteil ist dann ein Soziales Netzwerk.

Wer optische oder inhaltliche Vorschläge hat, dem sind wir für Anregungen sehr dankbar.

Nehmen Sie an der aktuellen Studie teil: Social Media Marketing in Unternehmen 2012

Social Media Marketing ist schon seit geraumer Zeit das Trendthema in der Marketingwelt. Es gibt kaum Marketingverantwortliche, die sich mit diesem Thema noch nicht auseinandergesetzt haben. Doch wie lässt sich die aktuelle Situation in Deutschland bezüglich des Einsatzes von Social Media Marketing beschreiben? Hat Social Media Marketing einen solch hohen Stellenwert wie man zunächst vermuten würde? Und welche Strategien werden innerhalb dieser Disziplin des Online-Marketing primär verfolgt?

Diese und weitere Fragen möchte das Deutsche Institut für Marketing mit Hilfe der aktuellen Studie „Social Media Marketing in Unternehmen 2012“ beantworten. Dabei stehen nicht nur globale Aspekte im Mittelpunkt, wie zum Beispiel der Einsatz und der Stellenwert von Social Media Marketing oder die genutzten Kanäle. Die Studie geht auch auf die genauen Ziele, das verfügbare Budget, die Richtlinien und das Controlling / Monitoring von Social Media Marketing ein. Ziel ist es, ein möglichst genaues Abbild der aktuellen Situation bezüglich Social Media Marketing herzustellen.

Im Rahmen der bisherigen Erhebungen des Deutschen Institut für Marketing zu diesem Thema wurde bereits deutlich, dass der Stellenwert von Social Media Marketing von 2010 bis 2011 tendenziell zugenommen hat. Auch die Planung und Organisation hat an Bedeutung gewonnen, was die Tragfähigkeit und Wichtigkeit dieser Marketingmaßnahmen unterstreicht.

Da die Verbreitung der sozialen Plattformen kontinuierlich zunimmt, ist anzunehmen, dass die Bedeutung von Social Media Marketing noch weiter gewachsen ist. Um diese Vermutung zu überprüfen, führt das Deutsche Institut für Marketing zurzeit die aktuelle Befragung unter deutschen Unternehmen durch.

Auch Sie können sich an der Studie beteiligen. Unter www.dim-marktforschung.de/smmu finden Sie den Online-Fragebogen zur Studie. Die Beantwortung der Fragen dauert nicht länger als zehn Minuten und ist selbstverständlich anonym. Das Deutsche Institut für Marketing möchte sich schon jetzt recht herzlich für die Teilnahme bedanken.

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